Ein Leben für den Tanz
Jean-Paul Montanari prägte das Tanzfestival Montpellier Danse entscheidend. Seine letzte geplante Ausgabe beginnt am 21. Juni. Er kann sie nun selbst nicht mehr erleben.
Jean-Paul Montanari prägte das Tanzfestival Montpellier Danse entscheidend. Seine letzte geplante Ausgabe beginnt am 21. Juni. Er kann sie nun selbst nicht mehr erleben.
Frankfurt setzt ein Ausrufezeichen im Kampf um die Champions-League-Plätze: Die Eintracht lässt dem direkten Konkurrenten aus Leipzig keine Chance und festigt Rang drei – mit einem großen Sieg.
Mehr rein in die Stadt, mehr Interaktion, mehr Performance und erstmals ein Opernpicknick: Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden beginnen. Fast täglich darf man etwas Besonderes erwarten, darunter eine Opernrarität von Georges Bizet.
Im Frankfurter Mousonturm feiert das „Bündnis internationaler Produktionshäuser“ seinen zehnten Geburtstag - und redet sich erfolgreich Mut zu. Den beteiligten Häusern fehlen Finanzierungszusagen des Bundes. Immerhin findet die Gruppe Gob Squad positive Signale im Jenseits.
Lob von der Politik, positive Bilanz, Festivaleinladungen: Die Intendantinnen Beate Heine und Dorothea Hartmann, sehen sich auch für ihre zweite Spielzeit am Wiesbadener Staatstheater auf Kurs.
Hochgeschwindigkeitsharakiri: Auch in der zweiten Auflage der Mini-Serie „Testo“ beweist Kida Khodr Ramadan sein Händchen für Timing und Geschwindigkeit
Der neue Antisemitismus ist in Europa überall präsent – auch in Deutschland. Ein Cocktail aus Feigheit und Bequemlichkeit lässt das Versprechen „Nie wieder“ zur hohlen Formel werden.
Preußische Kulturblüte um 1800 in Neuhardenberg, der Mythos von Caesar und Kleopatra in Speyer und koreanische Kultur aus zwei Jahrtausenden in Dresdens Grünes Gewölbe. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Steinmeiers Staatsreform +++ Koalitionsvertrag +++ Werner Thissen +++ Gründonnerstag +++ Pflichtlektüre für Demokraten +++ Zukunft der Kirchen +++ Bildungsministerin Prien
Der Star aus „The Zone of Interest“ und „Babylon Berlin“ ist nun erstmals am Schauspiel Frankfurt zu Gast: Christian Friedel über seine Arbeit als Regisseur an „Solaris“.
Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder verantwortet für 5,2 Millionen Beschäftigte die tarifliche und private Zusatzversorgung. Jetzt wird sie wegen mangelnder Transparenz bei nachhaltigen Investitionen verklagt.
Sie bringt Bilder mit, er improvisiert dazu: Barbara Klemm und Michael Wollny treffen im „Salon Frankfurt“ der Alten Oper aufeinander.
Die ukrainische Gesellschaft ist widerstandsfähig. Sie weiß, was Krieg bedeutet – und kann Deutschland darum einiges lehren.
Abschied von einer Ikone der Filmwelt: Waltraut Haas ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Ihre Karriere prägte das deutschsprachige Kino maßgeblich.
Anatol Schuster dreht ungewöhnliche Filme und produziert auf nicht alltägliche Weise. Beim Frankfurter Lichter Filmfest, wo sein Film „Chaos und Stille“ zu sehen ist, wird auch seine Zusammenarbeit mit Edgar Reitz und für den Film „Batim“ gezeigt.
In der neuen Oper „Bovary“ von Harold Noben empört sich Emma gegen ihren literarischen Schöpfer. In Brüssel fand die Uraufführung statt, Zitate aus „Cats“ und Donizetti inklusive.
Dänemarks Prinzessin Isabella ist volljährig geworden – und wurde gefeiert und reich beschenkt. In stürmischen Zeiten eint das dänische Königshaus das Land.
Die Einlassungen der neuen Theatertreffen-Leiterin Nora Hertlein-Hul zu Triggerwarnungen sorgen für eine Debatte kurz vor Beginn des Branchentreffens. Wie viel Schutz braucht das Publikum wirklich?
Von chronischer Aktualität: Erich Kästner demonstriert in „Die Schule der Diktatoren“ die Austauschbarkeit des Alleinherrschers.
Unterlegt von tiefer Dankbarkeit für ihr neues Heimatland: Die gemeinsam mit dem Journalisten Marcel Sauvage verfassten Memoiren der Tänzerin, Sängerin und Kämpferin für das Freie Frankreich aus dem Jahr 1949.
In „Das Lieben danach“ schreibt Helene Bracht über die lebenslangen Folgen frühkindlichen, sexuellen Missbrauchs. Ihr Text ist ein mutiges autobiografisches Bekenntnis, das im Hörbuch seine ganze Dringlichkeit erhält.
Kein Kunstgenuss ohne die passende Lektion: Ausstellungen sollen unsere Anschauung immer häufiger in genau die Bahnen lenken, die den Kuratoren opportun erscheinen. Folgerichtig wird das Urteil nicht mehr dem Betrachter überlassen.
Stell Dir vor, eine „Vulvenarmee“ zieht in den Krieg und keiner schaut hin: Sandra Hüller gibt in Halle ihr Regiedebüt mit einer geschlechtslosen Penthesilea-Transformation.
Charles Tournemire ist der Gigant der Orgel in der Musik Frankreichs. Eine Auswahl seines Hauptwerks „L’ Orgue Mystique“ mit Tjeerd van der Ploeg zeigt ihn auf fünf CDs als katholischen Mystiker und Modernisten zugleich.
Warum feiern die einen die Osternacht am frühen Morgen des Sonntags, die anderen schon am Abend zuvor? Dafür lassen sich gute Gründe finden. Denn mit der Tradition ist es so eine Sache.
China braucht endlich wieder mehr Nachwuchs. Aber eine Familie gründen will fast niemand mehr. Die jungen Leute haben ganz andere Sorgen.
Das Aus in der Europa League zeigt: Der jungen Frankfurter Mannschaft fehlt in schwierigen Spielphasen ein Fixpunkt. Für die Verantwortlichen ist das ein Signal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.
Mats Ek, geboren am Ende des Zweiten Weltkriegs, revolutioniert seit Jahrzehnten die Choreographie. Seine Werke verbinden Alltag und Emotionen auf eindrucksvolle Weise. Heute wird er achtzig Jahre alt.
Nach Dortmund und dem FC Bayern scheidet Frankfurt als letzter deutscher Klub aus dem Europapokal aus. Ein kleiner Moment wird im Rückspiel gegen Tottenham zum großen Problem für die Eintracht.
Esa-Pekka Salonen und Simon McBurney bringen bei den Osterfestspielen in Salzburg Mussorgskis Oper „Chowanschtschina“ heraus. Das Stück ist eine Zumutung an Klarsichtigkeit. Aber eine Sensation ist Nadezhda Karyazina als Marfa.
In Osaka hat die Weltausstellung Expo 2025 zum Thema „Designing Future Society for Our Lives“ begonnen. Unser Autor, ein Japan-Fan, stellt acht neue faszinierende Projekte, Initiativen, Häuser und Geschäfte vor.
Vasily Barkhatov inszeniert Bellinis „Norma“ in Berlin als zerkrümelte Liebestod-Elegie. Die größten Auftritte haben die Ensembles. Mit einer Ausnahme.
Infernalischer Krach, sanft bis zum Zerreißen: Der Deep-Purple-Gitarrist Ritchie Blackmore verfügt über Noten, die andere nicht haben. Jetzt wird er achtzig.
Bange Frage in Wien: Gehen die Kommissare Bibi Fellner und Moritz Eisner bald getrennte Wege? Im „Tatort: Messer“ stirbt ein Spitzenkoch und steht es Spitz auf Knopf.
Krieg? Könnte man beinahe vergessen. Lemberg im Westen der Ukraine trotzt Wladimir Putin mit Theatern und Kaffeehäusern.
Aus Protest gegen Trump hat Violinist Christian Tetzlaff alle seine Konzerte in den USA abgesagt. Im Interview spricht er darüber, warum er sich ausgerechnet von traditionsbezogenen Republikanern Unterstützung erhofft.