Das Mädchen mit dem Anne-Frank-Lächeln
Mala Emde spielt Anne Frank. Einen Tag vor dem Abitur hat die junge Frankfurter Schauspielerin ein Casting für die Rolle absolviert - und sich als Idealbesetzung erwiesen.
Mala Emde spielt Anne Frank. Einen Tag vor dem Abitur hat die junge Frankfurter Schauspielerin ein Casting für die Rolle absolviert - und sich als Idealbesetzung erwiesen.
In einem offenen Brief hat sich Literaturhaus-Leiter Hückstadt über die Frankfurter Kulturpolitik beschwert. Das Schreiben ist Ausdruck einer Schieflage, bei der die Arbeitsteilung von Politik und Kultur verschwimmt.
Der CDU droht in Hamburg eine schwere Niederlage. Am Spitzenkandidaten liegt es kaum. Der hofft schon auf die nächste Wahl – sollte er dann noch antreten.
Wenn du nicht mehr du selbst bist, ist es perfekt: Polina Semionova gilt als beste Ballerina ihrer Zeit. Annäherung an einen demütigen Weltstar.
Der „Kleinkünstler mit Migränehintergrund“ und das sprechende, kommunistische Känguru treiben wieder ihr politisch unkorrektes Unwesen: Es ist Marc-Uwe Klings dritter Streich. Kann er sich diesmal selbst übertreffen?
Die Briten blicken mit frischer Neugier auf ihren ewigen Thronfolger Charles, denn eine Biographie und ein Theaterstück haben ihn wieder in den Blickpunkt gerückt. Jetzt fragt man sich: Hätte der oft verspottete Charles gar das Zeug zum Staatsmann?
Er ist der Deutschen liebster Franzose: Alfons, der Reporter mit dem Puschelmikrofon. Er gibt sich so arglos, dass er den Menschen finsterste Wahrheiten entlockt. Was denkt so einer bloß über uns?
Statt prunkvoll geschmückter Karnevalisten ziehen in diesen Tagen feldgrau gekleidete Regimenter durch die Kölner Straßen. Von diesem Karneval im Krieg berichtet die Frankfurter Zeitung am 8. Februar 1915.
Zwischen Freigeist und Disziplin: Vor dem Fed-Cup-Duell mit Australien am Wochenende spricht Andrea Petkovic im F.A.Z.-Interview über ihre Zurückhaltung bei politischen Themen, Zwiespälte und Grand-Slam-Pokale.
Turnen als erfundenes System: Bruno Grandi, Präsident des Internationalen Turnerbunds spricht im Interview mit der F.A.Z. über die drohende Bedeutungslosigkeit seines Sports, die Fehler des IOC und die Eleganz der Jana Kudratsjewa.
Metamorphosen einer Schauspielerin: Cate Blanchett ist der große Star der diesjährigen Berlinale. Doch für die Australierin ist die Welt des Kinos längst nicht alles. Darin liegt ihre besondere Stärke. Ein Porträt.
Drei Gekreuzigte und darunter der Satz: „Sichern Sie sich die besten Plätze!“ – ein Werbeplakat für die Aufführung von „Jesus Christ Superstar“ hat in Franken für Unmut gesorgt. Die Stadt Dinkelsbühl diskutiert über Blasphemie und Freiheit der Kunst.
Wie sehr man heute ihren so unbestechlichen, gänzlich unsentimentalen Blick, ihre leidenschaftliche Wortgewalt und ihre moralische Autorität vermisst! Zum zehnten Todestag von Susan Sontag.
Die Rollen eines Pfarrers und eines Lehrers brachten ihm Popularität ein. Doch er ließ sich nicht festnageln und erhielt für eine ganz andere den Grimme-Preis. Dem Schauspieler Robert Atzorn zum Siebzigsten.
Das Valposchiavo liegt wie eine vergessene Welt jenseits des Berninapasses im Süden Graubündens. Jahrzehntelang hat sich kaum ein Wintertourist für das einsame Tal interessiert – und genau das macht es jetzt für Stillesucher so interessant.
Der Parteitag der AfD zeigt, dass Bernd Lucke und seine Mitstreiter eine Chance verdient hätten. Das sehen die anderen Parteien anders. Weil sie ein Problem haben mit der Demokratie?
Die AfD wird bald nur noch einen Vorsitzenden haben. So hat es Bernd Lucke in Bremen durchgesetzt. Doch die Konflikte um die Führung gehen weiter.
Herr Iwanow möchte nicht mehr mitmachen beim Leben und Lieben. Das ist seine Tragödie. Die Gesellschaft lässt ihn nicht. Das ist ihre Komödie. Luc Bondy triumphiert in Paris mit einem Untergeher-Stück Anton Tschechows.
Der zweite Tag in Angoulême: Das Comicfestival zeigt sich enttäuscht über die Undankbarkeit seiner Gewinner und ruiniert zugleich einen eigenen Mythos.
In Bremen hat ein Mitgliederparteitag der AfD mit mehreren tausend Teilnehmern begonnen. Aber auch tausende Gegner wollen auf die Straße gehen. Die Polizei rechnet mit Krawallen von Linksautonomen.
Ein Theaterstück von Mario Vargas Llosa wird zur Zeit in Madrid aufgeführt. und der Maestro gibt sich selbst die Ehre.
Die AfD versucht an diesem Wochenende, den größten Parteitag der Nachkriegszeit abzuhalten. Neben logistischen Problemen könnte auch der Versuch, die Parteibasis zu entmachten, für Streit sorgen.
Schon wenige Daten bei Kreditkartenzahlungen reichen aus, um fast jeden erkennbar zu machen. Die Aussagekraft anonymer Datensammlungen muss überdacht werden.
Der muslimische Religionspädagoge Harry Harun Behr wirbt für Offenheit in der Theologie. Er lehrt aber nicht nur, sondern engagiert sich auch in der Salafismus-Prävention. Mohammed-Karikaturen lassen ihn kalt.
Was tun, wenn man ein ehedem berühmter Superheldendarsteller ist und lieber etwas Besseres spielen will? Die hochgehandelte Broadway-Komödie „Birdman“ mit Micheal Keaton, Edward Norton und Naomi Watts zeigt es auf großartigste Weise.
Ob Toda ihren Vater je wiedersehen wird, ist offen. Aber klar ist: wie sinnlos Krieg ist, wie schlimm Fliehen und Verlust erleben, Fremdsein. „Als mein Vater ein Busch wurde“ im Staastheater Mainz.
Kulturweltkrieg am Theater Regensburg: Anton Lubtschenkos Oper „Doktor Schiwago“ zitiert die großen Meister im Kampf gegen europäischen Kulturschwund. Ertrag: Ein musikalisches Potpourri ohne Zusammenhang.
Jerry Rosenstein überlebte Auschwitz – lange versuchte er, vor der Erinnerung zu fliehen. In San Francisco fand er seine Heimat.
Keifende Eltern sind im Kinofilm „Frau Müller muss weg“ lustig anzusehen. An deutschen Gymnasien sind sie aber bedrückender Alltag. Dahinter steckt die Abstiegsangst der Mittelschicht.
Die Schweizer Verlage sind in Bedrängnis. Ihre Bücher werden hauptsächlich im deutschsprachigen Ausland gekauft – und der starke Franken vermindert nach der Euro-Entkoppelung die Gewinnspanne.
Europa darf Russland nicht abschreiben, es braucht seine dreckige Lebenswahrheit. Sonst klingen unsere westlichen Werte nur noch nach freiem Handeln und Freihandel.
Einige der schönsten deutschen Gedichte stammen von einem Mann, der Gärtner war, Sekretär, Militärverwalter und eben auch: ein Dichter. Martin Gecks farbenreiche Biographie zeigt Matthias Claudius, der vor 200 Jahren starb, als Poeten zwischen zwei Epochen.
Sie steigen auf Dächer, balancieren auf Kränen und stellen die Videos davon ins Internet: Sogenannte Roofer suchen mit waghalsigen Klettereien die totale Entgrenzung. Sie waren auch schon auf dem Neubau der EZB.
Demokratie stört im Fußball nur: Das musste nun auch Robert Lewandowski feststellen. Doch wer meint, der Ärger der Bayern-Führung über die Ronaldo-Wahl sei ein Problem für den Polen, staunt umso mehr über die Stimmen des türkischen Kapitäns.
Plakativ, aber aus gutem Grund: Sönke Wortmann adaptiert Lutz Hübners Schul-Drama-Komödie „Frau Müller muss weg“ fürs Kino und stutzt Helikoptereltern die Flügel.
In Amerika darf jeder fast alles sagen – viele Medien ziehen aber Grenzen und zensieren sich selbst. So druckten nur wenige Medien den Titel von Charlie Hebdo.