Ein Ort der Stille
Das Crucible Theatre von Sheffield ist das Wimbledon des Snookers. Einmal im Jahr findet hier die Weltmeisterschaft statt. Dann heißt es: schweigen und staunen. Eine Pilgerreise.
Das Crucible Theatre von Sheffield ist das Wimbledon des Snookers. Einmal im Jahr findet hier die Weltmeisterschaft statt. Dann heißt es: schweigen und staunen. Eine Pilgerreise.
Sehen so Liberale aus? Das soll konservativ sein? Der Stuttgarter Programmparteitag der AfD wirft Fragen zu ihrer politischen Ideologiefähigkeit auf.
Das Mainzer Open-Ohr-Festival ist so beliebt wie seit Jahren nicht: Schon 2000 Karten sind für das Fest in der Zitadelle verkauft. Dabei wirkt sich das Programm nur bedingt auf die Nachfrage aus.
Jugendliche kartografieren ihre Städte heute entlang von Kaufhäusern und Shopping Malls. Museen fehlen auf der Liste. Das muss sich ändern. Ein Gastbeitrag.
Wenn Jorge Luis Borges Architekt gewesen wäre: Franco Maria Ricci baut bei Parma das größte Labyrinth der Welt. Es handelt sich um eine Landnahme durch die Kunst. Wie aus einem Traum Wirklichkeit wurde.
Der Regisseur und Schauspieler Detlev Buck über Kinderfilme, seine Pläne mit der Erfolgsreihe „Bibi &Tina“ und das unberechenbare Moment am Set mit Kinderdarstellern.
Kinder gehören zu den heikelsten Kunden der Züricher Puppenwerkstatt von Meinrad Röösli. Auch deshalb versucht der Schweizer, perfektionistisch zu sein.
Die Neuwahlen in Serbien haben Premier Aleksandar Vučić gestärkt. Aber dessen EU-Kurs täuscht nicht darüber hinweg, wie sehr das Land mit sich und mit Europa hadert. Ein Besuch in Belgrad.
Heute jung, morgen arm – schuften für eine Mini-Rente? Frank Plasbergs Gäste streiten sich vehement. Die Zuschauer erfahren viele Einzelheiten. Klare Antworten bekommen sie keine.
Jahrzehntelang prägte Rudolf Wessely die Theaterlandschaft. Nun ist der Schauspieler, Regisseur und Dramaturg im Alter von 91 Jahren in München gestorben.
Nicht nur die Künstler und Intellektuellen haben die Nase voll von Zensur und Gängelung. Aber sie besonders. Ein Gespräch mit dem polnischen Film- und Theatermacher Przemek Wojcieszek.
Die alte Fischer-Straße in Benin ist nur eine staubige Piste. Da braucht man einen Fahrer, der jedes Sandloch persönlich kennt. Eine fast perfekte Expedition.
Wie man den Prinz Hamlet richtig gibt, das weiß nur ein Prinz: Charles, seines Zeichens britischer Thronfolger, entert die Bühne und belehrt Englands Schauspielelite.
Zum „Othello“ sollte es nicht mehr kommen: Über Shakespeare, sein Theater der Überwältigung und den Regisseur Luc Bondy.
Ortstermin mit Amerikas Präsidenten in der Halle der Londoner „Royal Horticultural Society“. Eine offene Bühne, ein Obama ohne Jackett mit hochgekrempelten Ärmeln. So stellt er sich den Fragen junger Briten.
Lange galt das 10. Arrondissement in der feinen Gesellschaft als schäbig: Ein Viertel der Einwanderer und kleinen Leute. Doch die Kulisse ist zu pittoresk pariserisch, um unentdeckt zu bleiben.
Rund ein Prozent der Männer neigen zu Pädophilie – eine Krankheit, die behandelt werden kann. Doch die Selbstoffenbarung erfordert viel Mut.
In den nächsten sieben Tagen wird Gaby Babić wieder extrem kurze Nächte haben: Als Direktorin ist sie für das Filmfestival Go East verantwortlich.
Im Alter von 77 Jahren starb der Hamburger Schauspieler, der dem Frankfurter Tatort Gesicht und Fliege lieh, in seiner Heimatstadt.
In der DDR gehörte sie zu den prominentesten Figuren am Ost-Berliner Deutschen Theater, sowohl als Schauspielerin wie auch in der Regie. Am Montag verstarb die Niederländerin Cox Habbema im Alter von 72 Jahren.
Nirgends gibt es so tolle Wandgemälde wie im französischen Lyon. Dahinter steckt die Künstlergruppe „Cité Création“. Über öffentliche Kunst, die Illusion zur Wirklichkeit macht.
Der Cellist Sergej Pawlowitsch Roldugin kennt den russischen Präsidenten seit den siebziger Jahren. Das hilft. Und reich geworden ist er auch, wie man aus den Enthüllungen über die Panama-Papiere erfahren hat.
Blendende Idee oder kulturindustrieller Ausverkauf? In der Schweiz eröffnet ein Vergnügungspark, der nach sechzehn Jahren Planung Leben und Kunst von Charlie Chaplin anfassbar macht.
Was Computerspiele eigentlich ausmacht: Der Philosoph Daniel Martin Feige widmet sich in seinem Buch grundsätzlichen Fragen auf dem Feld der Game Studies.
Lange war es für Investoren lukrativer, ihr Geld in Büros oder Gewerbebauten zu stecken als in neue Wohnungen. Das ändert sich zumindest in attraktiven Lagen der Städte - und führt zu Konflikten.
Mittelkürzung in Millionenhöhe und die Vorgabe, weder auf eine Sparte zu verzichten noch Leute zu entlassen: Die Stadt Hagen verlangt viel von ihrem Theater. Kein Wunder, dass sich kein neuer Intendant finden lässt.
Kunst und Wissenschaft von Frauen fördert seit 15 Jahren die Frankfurter Stiftung Maecenia. Morgen wird Eva Brinkmann to Broxten, die Stifterin, für ihr Engagement geehrt.
Eschborns Verzicht auf das Kultursponsoring trifft Institutionen in Frankfurt hart. Sie suchen nun nach privaten Förderern.
Nach Meinung vieler Demokraten redet der Clinton-Rivale Bernie Sanders zu viel. Denn eigentlich spricht er nur noch fürs Protokoll, auch Ende der Woche im Vatikan. Szenen eines Wahlkampfs, der entschieden scheint.
Ein Australier kaufte in den neunziger Jahren das ehemalige Arbeiterdorf Tarraleah und restaurierte es 13 Jahre lang. Nun steht der Ort für 7,5 Millionen Euro zum Verkauf.
Acht Stunden am Set für ein paar Sekunden in einer Serie. Tag für Tag Castings, immer auf der Jagd nach der großen Rolle. Über das Leben einer deutschen Jungschauspielerin in L.A.
Nicht nur die jungen Musiker erleben ihn als einen magischen Ort: In der Abgeschiedenheit der Schweizer Berge musizieren sie hoch auf dem Jolimont
Am Montag entscheidet die Bundesregierung, ob Jan Böhmermann – wie von der Türkei gefordert – strafrechtlich verfolgt werden soll. Ist er wirklich der Aufrührer, als der er sich aufspielt?
Am Amen Corner, den drei berühmtesten Löchern des Platzes von Augusta, werden Masters-Sieger geboren – oder Träume zerstört. Doch jetzt entwickelt sich ein möglicher Umbau zu einer hochemotionalen Kontroverse.
Der Buchmarkt ist ein Dschungel. Und große Literatur so drückend kompliziert. Im Bewertungsportal von Amazon urteilen die Leute zurück. Was das über die Weltliteratur aussagt.
Im Fußball reicht es nicht mehr, nur ein guter Trainer zu sein. Der Trend geht zur Selbstinszenierung. Der Beste auf der Bühne Bundesliga ist der Bayern-Trainer. Andere haben es schwer. Warum eigentlich?