„Guardiola ist der größte Schauspieler“
Im Fußball reicht es nicht mehr, nur ein guter Trainer zu sein. Der Trend geht zur Selbstinszenierung. Der Beste auf der Bühne Bundesliga ist der Bayern-Trainer. Andere haben es schwer. Warum eigentlich?
Im Fußball reicht es nicht mehr, nur ein guter Trainer zu sein. Der Trend geht zur Selbstinszenierung. Der Beste auf der Bühne Bundesliga ist der Bayern-Trainer. Andere haben es schwer. Warum eigentlich?
Der ZDF-Satiriker war tatsächlich nicht bei der Verleihung des Grimme-Preises in Marl. Doch es ging natürlich vor allem um ihn. Und in Abwesenheit sorgte er für eine positive Überraschung.
Heute Abend sollte der Satiriker Jan Böhmermann in Marl den Grimme-Preis in Empfang nehmen. Wegen des Streits um sein Erdogan-Gedicht kommt er nicht. Ist das ein guter Grund?
War die Versklavung der Germanen umsonst? Berlin mag das neue Rom geworden sein, aber seinen Bewohnern fehlt jedes Gefühl für antike Größe, Zufriedenheit und die Einsicht, dass nicht jeder Diener Herr sein kann.
Vor 25 Jahren ist die Oper nach dem großen Brand wiedereröffnet worden. Es ist die zweite Auferstehung eines Gebäudes, von dessen Vergangenheit allenthalben noch Spuren zu sehen sind – wenn man genau hinschaut.
Die Glanzzeiten des Zoogesellschaftshauses sind lange vorbei. Es fehlt eine ordentliche Gastronomie, und die Räume müssten renoviert werden. Dabei gibt es gute Ideen, was man mit ihnen anfangen könnte.
Eine Hypermacht stellt ihre Verwundbarkeit zur Schau: Ein Blick in amerikanische Romane zeigt, warum sich die Amerikaner so tiefgreifend um die eigene Sicherheit sorgen. Ein Gastbeitrag.
In Zürich dekonstruiert René Pollesch den alten Brecht mit Hilfe des noch älteren Sophokles und neuer Diskurse. So wird aus der antiken Tragödie eine leichte Theaterkomödie: „Bühne frei für Mick Levčik!“
Der „Lichter“ Filmfest Frankfurt International ist vorüber, die Preise sind vergeben. Auch dieses Mal gibt es dazu einen Kritikerblog - es ist schon die dritte Generation.
Bei Lichte betrachtet hat nur noch ein Akteur an einer weiteren IWF-Beteiligung an der Griechenland-Rettung wirkliches Interesse: die Bundesregierung.
Das Viertel in Manhattan hat sich zum Magnet entwickelt. Längst zieht es nicht mehr nur Afroamerikaner an.
Schauerromantik auf der Bühne: Wenn Blutsauger ihr Unwesen treiben, ist das Gekreische groß. „Vampir – Musiktheater nach Heinrich Marschner“ macht die Komische Oper in Berlin zum Rummelplatz.
Zwischen Passanten drehen Studenten der Musikhochschule ihren dritten Episodenfilm über Frankfurt. Nach „17 Minuten Hauptbahnhof“ und „Der Frankfurter Garten“ folgt nun die Galluswarte als Motiv.
Die Mordserie der NSU-Terrorgruppe war nur möglich, weil in Deutschland Dunkelheiten herrschten, wo der Hass leben konnte. Der Fernsehdreiteiler „Mitten in Deutschland: NSU“ bringt Licht in diese Finsternis.
Simon Stone nennt sein neues Stück „Peer Gynt“ und inszeniert es am Schauspielhaus Hamburg. Ein Etikettenschwindel - trotz der grandiosen Angela Winkler.
Für viele Studenten sind Praktika ein Muss. Oft betreiben die Hochschulen eigene Stellenbörsen. Manchmal aber führen andere Suchmethoden schneller zum Erfolg.
Normal ist seit den Anschlägen von Paris nichts mehr. Nun kehrt das französische Team ins Stade de France zurück. Neben der Sicherheit beschäftigt eine andere Debatte den EM-Gastgeber sehr.
Dezentralisierung des Politischen als Fluch und Segen zugleich: Uli Jäckle macht aus Fellinis „Schiff der Träume“ am Staatstheater Darmstadt einen Bilderbogen ohne Ziel.
Kinder lieben Märchen. Das Theaterhaus nutzt die Geschichten, um Schüler für Kultur zu begeistern. Mit dem Projekt „Erzähl-Zeit“ erreichen die Schauspieler aber noch viel mehr - selbst mit unbekannten Stücken.
Der Dschihad als Komödie, Pilotmoscheen mit staatlicher Unterstützung, ein Aufruf von Gläubigen zur stärkeren Verpflichtung auf die Werte ihres Landes: Belgiens Muslime wenden sich immer stärker gegen den Dschihadismus.
Alles wird digital, vernetzt und smart, vom Babyphone bis zur Zahnbürste. Aber wie geht eigentlich das Theater mit den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung um? Die Thementage „Digitale Welten“ geben Antworten.
Seine Musik ist kantiger geworden: Mit neubesetztem Quartett ist Johannes Enders heute zu Gast in der Frankfurter Romanfabrik.
Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat sich zu den Anschlägen von Brüssel bekannt – ein weiterer Tiefpunkt in einer langen Reihe weltweiter Attacken der Islamisten und ihrer Verbündeten. Ein Überblick als interaktive Chronologie.
Zu Michael Nast pilgern Tausende Frauen. Der Autor von „Generation Beziehungsunfähig“ erklärt auch sich selbst.
Der amerikanische Präsident hat in Havanna angekündigt, die „letzten Reste des Kalten Krieges“ beseitigen zu wollen. Und er übte deutliche Kritik am Regime von Raúl Castro - der die Rede vor Ort mitverfolgte.
Katzenjammer in Niedernhausen und Enttäuschung bei den Schauspielern: Das Musical über Jeanne d’Arc im Rhein-Main-Theater scheitert schon vor der Premiere.
Zweimal wurde ihm die Rolle des Geheimagenten James Bond angetragen, zweimal hat er sie schließlich gespielt. Seine schauspielerische Leidenschaft allerdings galt dem Theater. Timothy Dalton zum Siebzigsten.
Vor hundert Jahren eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings in der Altstadt von Zürich die Künstlerkneipe Voltaire. Sie wurde der Geburtsort von Dada.
Bernie Ecclestone redet die Formel 1 schlecht und sorgt bei den Konzernen für Ärger. Was steht jetzt bevor: das Aus des Zampanos oder der Bernie-Putsch?
Cannabis soll harmlos sein? Zwei Brüder hat die Droge abstürzen lassen ins „Tal der Todesangst“, in den Selbstmord. Ein Besuch bei einer bürgerlichen Familie, für die Drogenmündigkeit nur eine Leerformel ist.
Das Zürcher Theater am Neumarkt ist von allen guten Geistern verlassen. Es verbreitet einen Aufruf zur „Deportation“ von Roger Köppel, dem Chef der „Weltwoche“ und Abgeordneten der Schweizerischen Volkspartei. Es ist sogar ein Teufelsaustreiber bestellt.
Vor vier Wochen stand er noch auf der Bühne, jetzt ist Klarinettist Hugo Strasser im Alter von 93 verstorben.
Von falschen Gatten und namenlosen Ehefrauen. In den Klatschblättern der Republik gab es diese Woche allerlei Namen-Wirr-War.
Emanzipation ohne Überbau: Die Berlinerinnen Nura und Juju sind SXTN, sie rappen, und zwar richtig gut. Muss man sich den Kopf darüber zerbrechen, warum ihnen das so leicht fällt?
Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat André Poggenburg bemüht sich, den Eindruck von Bürgerlichkeit zu erzeugen. Dabei ist sein AfD-Landesverband wahrscheinlich um einiges radikaler als die Bundespartei.
Warum Merkel sich vor diesem Wahlsonntag hüten sollte.