Warum Schüler zum Besuch von Gedenkstätten verpflichtet werden sollten
Das Wissen über die Schoa nimmt auf dramatische Weise ab, gerade bei jungen Menschen macht sich Geschichtsrevisionismus breit.
Das Wissen über die Schoa nimmt auf dramatische Weise ab, gerade bei jungen Menschen macht sich Geschichtsrevisionismus breit.
Das Publikum tief bewegt, für die Mitmenschen blind? Roswitha Quadflieg hat Tagebücher ihres Vaters Will wiedergefunden und beschreibt das Leseerlebnis. Sie zeigen auch, dass der Schauspieler zur NS-Zeit bis zuletzt privilegiert war.
Donald Trump und sein Team tun so, als sei Südafrika ein Schurkenstaat, in dem Weiße die Opfer von Schwarzen sind. So ist die Realität aber nicht.
Mit der Champions-League-Qualifikation sieht sich Eintracht Frankfurt Europas Elite näher kommen. Ändert das auch etwas an der Marktstrategie des Fußballklubs?
Cate Blanchett spielt in ihrem neuen Film „Black Bag – Doppeltes Spiel“ eine Spionin, die mit einem Spion verheiratet ist. Im Interview spricht sie über diese filmische Beziehung – und das Erfolgsrezept für die Ehe mit ihrem Mann.
Für den Spuk der extremen Rechten hatte sie nichts übrig: Die Burgschauspielerin Elisabeth Orth, Tochter von Paula Wessely und Attila Hörbiger, ist gestorben.
Liebe, Macht und Tod. Oder vielmehr nicht tot! Else-Sophie Jach sorgt mit ihrer Inszenierung von Shakespeares „Romeo und Julia“ am Münchener Residenztheater für viel Beifall.
Die Eintracht zeigt eine reife Leistung zum absolut richtigen Zeitpunkt und zieht in die Champions League ein. Das liegt auch am Trainer: Dino Toppmöller suchte Lösungen – und fand oft die richtigen.
Erstmals qualifiziert sich Frankfurt über die Bundesliga für die Champions League. Das Endspiel in Freiburg steckt voller Geschichten. Eine handelt von einem, der schon mit Fußball aufhören wollte.
Der Mond hat alles gesehen: Die Festspiele im großen antiken Theater von Syrakus zeigen Robert Carsens Inszenierung von „Oedipus in Kolonos“ und Roberto Andòs „Elektra“.
Kein Mangel an spektakulären Inszenierungen: Eine exzellent gemachter Band versammelt Zeugnisse Berliner Zirkuskunst um 1900.
Der Magistrat der Stadt Frankfurt will das Zoogesellschaftshaus für 94 Millionen Euro sanieren. Es soll ein Ort für Kinder und Jugendliche werden, mit Theater und Zooschule.
Vierzig Jahre lang war das Stück „Burgtheater“ von Elfriede Jelinek, in dem es um die Nazivergangenheit österreichischer Großschauspieler geht, gesperrt. Jetzt wird es wieder aufgeführt. Mavie Hörbiger spielt darin eine an ihren Großvater angelehnte Rolle.
Angetrieben von Zorn und Enttäuschung: Burhan Qurbanis Kinofilm „Kein Tier. So Wild“ macht aus „Richard III.“ eine glamourös inszenierte Betrachtung über kulturelle Identität.
Wärmende Wir-Gefühle: In Hamburg triumphiert der Kollektivgedanke des Art Ensemble of Chicago. Bei seiner begeisternden Show der „Great Black Music“ bezieht es auch das Publikum in die Klangerzeugung ein.
Russland foltert systematisch ukrainische Soldaten und zwingt sie, Morde an Zivilisten zu gestehen, die sie nicht begangen haben. Putin nutzt das als Propagandamittel für die eigene Bevölkerung.
Ein liebestoller Wüterich kann sehr amüsant sein, aber was Lars Ulrik Mortensen und Concerto Copenhagen aus Antonio Vivaldis Oper „Griselda“ in Kopenhagen machen, ist Kunst höchsten Ranges.
Das kulturelle Leben in Moskau ist weiterhin rege. Präsident Putin will es steuern wie zu Sowjetzeiten. Doch neue Romane und Theaterstücke zeigen immer wieder Hintersinn und Ambivalenzen.
Schon vor zwanzig Jahren wollte man der Designszene der Hauptstadt eine Bühne bauen und scheiterte. Nun soll mit der Berlin Design Week alles anders – und vor allem sichtbar – werden.
Eintracht Frankfurt vergibt auch den zweiten Matchball für die Champions-League-Qualifikation. Gegen St. Pauli zeigt das Team einen in vielerlei Hinsicht bedenklichen Auftritt. Nun steht viel auf dem Spiel.
Hubert Winkels ist mit 70 Jahren alt genug für das Amt des Literaturpapsts. In seinem autobiographischen Buch studiert er die kulturelle und religiöse Erfahrung trotzdem undogmatisch.
Barrie Kosky und Antonio Pappano setzen an der Königlichen Oper Covent Garden in London mit der „Walküre“ ihre Arbeit an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ fort. Das Ergebnis ist ein grandioses Miteinander von Theater und Musik.
Eine brutale und fremde Welt: Der Filmregisseur Albert Serra folgt in „Nachmittage der Einsamkeit“ dem jungen Starmatador Andrés Roca Rey in die Arena.
Antonio Salieris Oper „Cublai, gran kan de' tatari“ ist eine Satire auf die Zarenwillkür Peters I. Das Stück musste 210 Jahre auf seine Uraufführung warten. Die Ersteinspielung mit Christophe Rousset lässt die Schlagfertigkeit der Musik funkeln.
Die Universität Greifswald spart und setzt auf Trends wie die sogenannten Digital Humanities. Das hat Folgen: In dieser Woche will sie die Abschaffung ihres Fachs Musikwissenschaft beschließen.
Vor 125 Jahren wurde Helene Weigel geboren. Sie war Schauspielerin, Intendantin und Ehefrau von Bertolt Brecht. Als Hauptdarstellerin in einem seiner Stücke schrieb sie Theatergeschichte.
Beglückend und verstörend: Nach 86 Jahren gelangt in Ulm die Oper „Le petit pauvre d'Assise“ von Charles Tournemire über den Heiligen Franziskus zur Uraufführung. Es ist ein Werk ästhetischer Radikalität aus christlicher Fremdheitserfahrung heraus.
Katharina Thalbach wuchs als Kind zwischen den Sitzreihen im Zuschauerraum des Berliner Ensembles auf. Helene Weigel nahm sie unter ihre Fittiche, wurde ihre „Meisterin“. Erinnerungen an eine große Schauspielerin.
Die Windmühlen sind wieder einmal woanders: Münchens Kulturszene diskutiert in den Kammerspielen über Etats, Kürzungen und kulturelles Selbstverständnis – und bleibt dabei unter sich.
Dass die Berliner Volksbühne viele so elektrisiert hatte, war auch sein Werk: Der Dramaturg Carl Hegemann hat mit Witz, Tempo und tausend Theorien das Theater verändert. Jetzt ist er gestorben.
Eintracht-Profi Arthur Theate erklärt im Interview, warum er dem Fußball beinahe den Rücken gekehrt hätte und Bauarbeiter geworden wäre und weshalb Frankfurt den Start in der Champions League verdient hat.
Mit 103 Jahren ist die Holocaustüberlebende Margot Friedländer gestorben. Hannah und Raymond Ley haben 2023 einen beeindruckenden Film über sie gedreht. In der ZDF-Mediathek ist er zu sehen: „Ich bin! Margot Friedländer“.
Thomas Müller hat mit dem FC Bayern große Spiele gewonnen und große Spiele verloren – vor allem aber kleine Geschichten erlebt, die in der Erinnerung seiner Wegbegleiter bleiben werden. Hier erzählen fünf von ihnen ihre liebsten.
Er war der Favorit für den Deutschen Filmpreis: Der Film „September 5“, ein Thriller über das Olympia-Attentat 1972 in München, räumt bei der Lola-Verleihung ab. Zwei doppelt Nominierte gehen leer aus.
Die Mein Schiff Relax ist das erste Exemplar der Intuition-Klasse von TUI Cruises. Sie verspricht eine neue Dimension der Entspannung und des Wohlfühlens an Bord. Kann das mit 4000 Passagieren funktionieren?
Jeden der mehr als 40 Kulturorte bei der „Nacht der Museen“ zu besuchen, ist nicht zu schaffen. Es braucht einen Plan. Hier ein paar Tipps, wohin sich ein Abstecher besonders lohnt. Und Hinweise, was es beim Nahverkehr in diesem Jahr zu beachten gilt.