Ein deutscher Exil-Campus für Harvard?
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer spricht vor Mitgliedern des Ordens Pour le mérite über seinen Aufruf an Harvard, einen „Exil-Campus“ zu gründen. Sind die Begriffe historisch stimmig?
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer spricht vor Mitgliedern des Ordens Pour le mérite über seinen Aufruf an Harvard, einen „Exil-Campus“ zu gründen. Sind die Begriffe historisch stimmig?
Kein Gebirge hat jemanden, der es wärmt: „Der Gipfel“, ein alpiner Theaterabend von Christoph Marthaler, als deutsche Erstaufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen.
Verloren und vergnügt zwischen Austerlitz und Borodino: Charly Hübner gelingt mit „Krieg und Frieden“ nach Tolstoi am Theater Magdeburg ein fulminantes Debüt als Regisseur.
Das Wiesbadener Palasthotel steht vor einer ungewissen Zukunft: Millionen für die Sanierung, Streit um die Nutzung und hitzige Debatten in der Politik. Luxus, Seniorenwohnungen oder Business-Apartments? Die Entscheidung könnte die Stadtgesellschaft spalten.
Die „Born2Brick“-Ausstellung in Rüsselsheim zeigt, wie vielseitig Lego sein kann. Mit 1,5 Millionen Steinen, fantasievollen Modellen und kreativen Workshops begeistert sie Besucher jeden Alters – und macht die kleinen Bausteine zu großen Highlights.
Wie man Modenschauen in Tanz verwandelt: Ein Gespräch mit dem amerikanischen Choreographen Trajal Harrell über seine Einflüsse und seine Erneuerung des zeitgenössischen Tanzes.
Einst wurden Millionen Menschen in Ghana gefangen genommen, nach Amerika verschifft und ausgebeutet. Heute will das Land die Nachfahren zurückholen.
Das in Washington ermordete Paar, beide Mitarbeiter der israelischen Botschaft, wurde aus Judenhass getötet. Dass in den Kommentaren von Gaza die Rede war, zeigt den ganzen Abgrund.
Tiefseebergbau +++ „Rabenmutter oder Glucke“ +++ Akzeptanz für Hausfrauen
Hier schlägt auch das Herz der Republik: Versailles ist viel mehr als ein Königsschloss.
Hier hielt Einstein seine erste politische Rede, hier lebten Georg Heym, Erich Kästner und Bertolt Brecht. Ein Blick in die Geschichte des Nürnberger Platzes aus Anlass der Planung eines neuen Kulturquartiers in Berlin.
Eine alternative Moderne in Saabrücken, Kandinsky in Potsdam und die überragende Sammlung Oscar Ghez in Lausanne: Das gibt es im Juni in den europäischen Museen zu sehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Das Papageno-Theater im Frankfurter Palmengarten muss sein Dach für 350.000 Euro sanieren. Nun könnte ein zinsloses Darlehen dem privat geführten Haus helfen.
„Sicherheit ist für mich in Kriegszeiten zweitrangig“: Warum der Folkrocker Marian Pyrozhok von Lwiw nach Charkiw umzog – mitten in die umkämpfteste Region des Landes.
Recht allein ist keine Hilfe: Der Deutsche Museumsbund packt das Problem der politischen Rolle von Museen kleinmütig an. Neutralität verlangt die Verfassung von ihnen nicht.
Die Festspiele in Bergen sind das größte Mehrspartenfestival Nordeuropas. Sie vereinen Transgender und traditionellen Folk, Pop und Elfenbeinturm. In diesem Jahr triumphiert der Mezzosopranist Adrian Angelico, und Kirsten Flagstad feiert ihre Auferstehung.
Eine furiose Ausstellung im Münchner Museum Brandhorst stellt die Werke von Jasper Johns, Cy Twombly, Robert Rauschenberg, John Cage und Merce Cunningham ins Verhältnis.
Kriegsverbrechen und ihre Opfer nach 1945 im Historischen Museum, der schwarze Beuys im Guggenheim und verzauberte Stoffgestalten im Berliner Hamburger Bahnhof. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Die Reaktionen der Jugend auf abstrakte Kunst im Jahr 1945 waren enttäuschend. Was bedeutete Gegenwartskunst in diesem Jahr? Die ersten Ausstellungen moderner Malerei lassen tief in die Abgründe zuvor blicken.
Anne-Elise Minetti sorgt für ausverkaufte Abende - mit Lyrik von Mascha Kaléko. Der Erfolg überrascht sie selbst: „Das ist ein bisschen irre.“ Das Thema der Lesung passt allerdings gut in diese Zeit.
William Forsythe ist zurück: Die Frankfurt Dresden Dance Company zeigt die Uraufführung von „Undertainment“ und eine neue Arbeit von Thomas Hauert im Festspielhaus Hellerau.
Ein bewegender Theaterabend in den Landungsbrücken: „Stimmen“ erzählt die Geschichten Anne Franks und Sophie Scholls eindrucksvoll. Und die einer Täterin, die eine Jugendfreundin bei den Nazis denunzierte.
Für die Champions League stellen sich die Frankfurter neu auf. Nach F.A.Z.-Informationen wollen sie sich von acht Spielern trennen. Auf der Wunschliste für neue Profis befinden sich bekannte Namen.
Noch bis Oktober läuft die Weltausstellung in Osaka, auf einer künstlich angelegten Insel im Hafen. Aber das ist nicht der einzige Ort, an dem es in der japanischen Stadt hoch hinausgeht. Fünf Tipps.
Bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel sitzen derzeit viele Schulklassen im Publikum. Da wird das Einnehmen der Plätze zum Spektakel.
Zwei Stürmer, zwei Torhüter – und Trainer Toppmöller: Sie alle haben maßgeblich zum Wohl von Eintracht Frankfurt in der gerade zu Ende gegangenen Fußball-Bundesligasaison beigetragen. Jeder auf seine ganz eigene Art.
Trainer Toppmöller, die Torhüter Trapp und Santos sowie die Stürmer Ekitiké und Marmoush haben auf ihre Art maßgeblich zum Wohl der Eintracht beigetragen.
Bei den Händelfestspielen in Göttingen hetzt George Petrou durch die Partitur der Oper „Tamerlano“. Dafür erlebt man im Oratorium „Solomon“ völlig durchgeistigen Gesang.
Seit 100 Jahren thront das Waldstadion vor den Toren Frankfurts. Nach der Eröffnung beeindruckt es zunächst mehr mit seiner Architektur als mit Sportgeschichte. Das ändert sich rasant. Eine Zeitreise.
Rundherum, das ist nicht schwer: Jette Steckel inszeniert „Die Jahre“ nach Annie Ernaux als Abschiedsrevue am Thalia Theater in Hamburg.
Der Konkurs des Motorradhersteller ist abgewendet, der indische Miteigentümer Bajaj steuert das Geld für die Rettung bei. Doch wann die Produktion wieder startet, ist noch unklar.
Gruppen und Minderheiten +++ Außenminister in Israel +++ Amtseinführung Leo XIV. +++ TV-Serie „Sowjet Jeans“
Die Wirtschaftsflaute verunsichert die Menschen, besonders in Ostdeutschland. Ein Gespräch mit SPD-Politikerin Manuela Schwesig über das missratene Heizungsgesetz, die Kurskorrektur von Kanzler Merz – und was der Westen vom Osten lernen kann.
Beim „Parsifal“ an der Oper Frankfurt triumphiert das Orchester unter Leitung von Thomas Guggeis. Die Sängerbesetzung, in diesem Haus meist eine Klasse für sich, bleibt diesmal erstaunlich inhomogen.
Ach ja, die Hörbigers! Einst galt „Burgtheater“ von Elfriede Jelinek als skandalöse Legendenbeschimpfung, jetzt hat Milo Rau das Stück bei den Wiener Festwochen als Moralmelange inszeniert.
Das Wissen über die Schoa nimmt auf dramatische Weise ab, gerade bei jungen Menschen macht sich Geschichtsrevisionismus breit.