„Ich bin die, die beim Dreh am meisten lacht“
Schauspielerin und Komikerin Anke Engelke spricht im Interview über Hygieneregeln im Tonstudio, den richtigen Umgang mit dem Tod – und erzählt, warum sie sich einst über Anrufe von Loriot wunderte.
Schauspielerin und Komikerin Anke Engelke spricht im Interview über Hygieneregeln im Tonstudio, den richtigen Umgang mit dem Tod – und erzählt, warum sie sich einst über Anrufe von Loriot wunderte.
Arm, aber erleichtert: Leander Haußmann inszeniert Molières „Der Geizige“ mit Jens Harzer am Thalia Theater Hamburg. Das Ensemble überrascht mit bravourös-artistischen Solonummern.
Die Schauspielerinnen Naomie Harris und Emily Watson spielen in der Gruselserie „The Third Day“ mit. Im Gespräch erzählen sie, was ihnen Unbehagen bereitet, warum sie Zoom-Gespräche mögen und welche Projekte sie trotz Lockdown angepackt haben.
Der Tanz kann sich in besonderer Weise damit beschäftigen, was die Krise mit der Körperwahrnehmung angerichtet hat. Das fünfte Tanzfestival Rhein-Main plant auf Sicht, aber ganz analog mit Publikum – und nackten Tatsachen.
Die Serie „The Third Day“ ist zum Schaudern schön, ihre Macher wollen, dass die Zuschauer mitspielen. Sie bitten uns wie im Theater auf die Bühne.
Der Rektor der Leipziger Musikhochschule, Gerald Fauth, will mehr Nachwuchs- und Breitenförderung. Im Interview spricht er außerdem über die Folgen der Pandemie für die Hochschule.
1831 stürzte eine aus Asien kommende Seuche Preußen in die Krise. Abgeriegelte Grenzen, Ausgangssperren, wilde Verschwörungstheorien: Ein Blick in die Vergangenheit offenbart frappierende Ähnlichkeiten.
Theaterstücke, Konzerte und „ein antifaschistischer Stadtrundgang“: Sieben Tage lang geht es bei den Kulturveranstaltungen in der Naxoshalle um die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Zeit in Frankfurt.
Die deutsche Musikwirtschaft boomte und auch die Prognosen waren rosig, zeigt eine neue Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung. Doch dann kam die Corona-Pandemie.
Im September vor zehn Jahren erschien „Tschick“. Wolfgang Herrndorfs Roman von zwei Jungs, die im geklauten Lada den Sinn des Lebens suchen, wurde ein Welterfolg. Sein Autor, der unheilbar erkrankt war, als er das Buch im Sommer 2010 fertigschrieb, bekam Fanpost von Diepholz bis Costa Rica. Wir drucken sieben Briefe ab.
Seine Kostüme für „American Hustle“ lösten einen kleinen modischen 70er-Jahre-Hype aus. Nun erzählt Michael Wilkinsons, wie er Kristen Stewart in die Nouvelle-Vague-Ikone Jean Seberg verwandelte.
Der Youtuber Standart Skill hat sein Leben lang nichts lieber getan als Computerspiele zu zocken. Jetzt ist er dank Fortnite reich – und fährt Lamborghini. Ein Besuch in Neuruppin.
Der Hamburger SV hat schon vor dem Start der zweiten Liga die alten Probleme zurück – und der neue Trainer Daniel Thioune lernt sein schwieriges Umfeld gleich genau kennen. Was bedeutet das für die Zukunft?
Für die, von denen keiner Abschied nimmt: Die Frankfurter Bühnen eröffnen ihre Theatersaison mit Shakespeare, Sarah Kane und drei Schicksalsfiguren der Einsamkeit.
Kultur ist den Hessen wichtig: So wichtig, dass viele Theaterbesucher auf die Rückerstattung ihrer Karten verzichtet haben. Der Intendant des Staatstheaters Kassel appellierte an die Behörden, die Corona-Regeln für die Theater zu lockern.
Vom Film zurück ins Theater: Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ ist mit herausragenden Darstellerinnen am Staatstheater Mainz zu sehen.
Die Gnadenfrist für Karstadt an der Zeil dauert vier Jahre und vier Monate. Darf der Eigentümer Signa im Gegenzug am Opernplatz ein Hochhaus bauen? Das fänden nicht nur Projektentwickler „schräg“. Auch die CDU-Fraktion wundert sich.
Legitimitätsfragen lassen sich nur geschichtsphilosophisch beantworten: Rainald Goetz‘ Normendrama „Reich des Todes“ erzählt vom Zerfall des internationalen Rechts.
Auch am Frankfurter Schauspielhaus hat die neue Spielzeit unter Corona-Bedingungen begonnen. Den Anfang macht Shakespeares „Wie es euch gefällt“.
Viele Theater in Rhein-Main spielen derzeit trotz roter Zahlen. Spielen, auch wenn es sich finanziell nicht lohnt, muss eine Option sein, und dafür braucht es Hilfsmittel.
Wenn alle Ordnung zusammenbricht, halten wir besser still: Johan Simons inszeniert „König Lear“ in Bochum als seuchenstarres Mienenspiel mit wunderbaren Schauspielern.
Vier Künstlerinnen, die ihre körperlichen und seelischen Grenzen ausloten, porträtiert die Regisseurin Evelyn Schels. Ein Gespräch über in ihren Dokumentarfilm „Body of Truth“ – und vier beeindruckende Frauen, darunter die Künstlerin Marina Abramović.
Liverpool macht haarsträubende Fehler. Arsenal wieder ohne Özil. Fünf Platzverweise bei Paris-Spiel. Kovac jubelt. Robben verletzt sich. Sehen Sie Europas Fußball-Wochenende im Video.
Im Hamburger Schauspielhaus wurde jetzt das neue Stück des Schriftstellers Rainald Goetz uraufgeführt: „Reich des Todes“. Es inszeniert den 11. September als Urereignis unserer aus dem Gleis geratenen Gegenwart.
Felix Mitterer ist spätestens seit der Fernsehserie „Die Piefke-Saga“ ein Spezialist für die komplexe Beziehung zwischen den Tirolern und ihren Gästen. Wir haben den Schriftsteller im Zillertal getroffen und sprachen über Ischgl, Corona und die Folgen.
Die Rechtslage ist geklärt, was folgt daraus jetzt für die Ethik? So lautet die Frage von Ferdinand von Schirachs Mitmachdrama „Gott“. Auch die Antworten bezieht das Stück vom Bundesverfassungsgericht.
Ein Mensch, der nicht mehr leben will, verlangt nach einem tödlichen Medikament: Ferdinand von Schirach stellt in seinem Stück „Gott“ einen Fall von Sterbehilfe zur Abstimmung. Ist das überhaupt noch Theater?
Auch wenn Karstadt in Frankfurt noch eine Gnadenfrist erhält: Der stationäre Einzelhandel hat es schwer. Längst stellt sich die Frage: Was kommt danach?
Das Fritz Rémond Theater öffnet nach der Corona-Zwangspause mit dem bundesweit beliebten Kammerspiel „Extrawurst“ den Vorhang. Und überzeugt auf ganzer Linie.
So kam das Deutsche über uns: Das Schauspiel Köln beginnt die Spielzeit mit einer Doppelpremiere. Jan Bosse hat „Warten auf Godot“ eingerichtet, Oliver Frljić „Die Hermannsschlacht“.
In Thorsten Ulbrich und Marcus Vogel schlagen Jäger-und-Sammler-Herzen. In ihrem Garten in Solingen können sie das ausleben und haben sich einen Ort voller Überraschungen geschaffen.
Die Proteste gegen die regierungsnahe Besetzung an der Budapester Theateruniversitȁt nehmen zu und steigern sich zu einem Kampf um die kulturelle Hegemonie im Land.
Die englische Schauspielerin Diana Rigg, bekannt aus der Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“, ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
Wieder wollte eine Kommission von Weltrang die Menschheit wachrütteln – und wieder wurde dabei kläglich versagt. Der Verweis auf die Sicherheitslücken bei Eingriffen ins Erbgut zementiert nur das Tabu und verlängert unnötigerweise das Schweigen über unsere Zukunft als Gendesigner.
Das ist jetzt mal geklärt: Clearingstelle und Expertenkommission berichten abschließend über die Vorwürfe wegen Herabwürdigungen, Übergriffen, Gesundheitsgefährdung an der Staatlichen Ballettschule Berlin.
Die Weihnachtsrevue des „Tigerpalasts“ in Frankfurt wird ins Gesellschaftshaus des Palmengartens verlagert. Trotz Corona ist eine internationale Show geplant.