Skandale lassen sich nicht planen
Besuch bei einem freundlichen, älteren Gesamtkunstwerk: Rosa von Praunheim spricht über Hitler, Friedrich II., Ziegen und sein neues Theaterstück.
Besuch bei einem freundlichen, älteren Gesamtkunstwerk: Rosa von Praunheim spricht über Hitler, Friedrich II., Ziegen und sein neues Theaterstück.
Die hessischen Theater und Opern müssen sich pandemiebedingt auf neue Voraussetzungen für den Spielbetrieb einstellen. Während das Mainzer Staatstheater mehr Zuschauer zulässt, bleibt in Frankfurt vorerst alles beim Alten.
Eigentlich wollte Lionel Messi längst weg sein. Doch der FC Barcelona ließ seinen Star trotz dessen Kündigung nicht gehen. Nun will Messi einen Schlussstrich unter das unsägliche Sommertheater ziehen.
Verdi fordert wegen der Pandemie fast 5 Prozent mehr Lohn. Doch wie viele „Corona-Helden“ gibt es im öffentlichen Dienst überhaupt?
Es gibt ein Theater, das die Gegenwart permanent kommentieren will. Seine Mittel wirken feuilletonistisch, aber eigentlich konkurriert es mit den sozialen Medien. Ein Beispiel?
Zwei Opernhäuser sind mit dem Titel des besten Musiktheaters der Fachzeitschrift „Opernwelt“ ausgezeichnet worden. Auch zwei Dirigenten teilen sich einen Titel.
Es ist kein böser Geist, der herrscht, nur herzlosester Zufall: Ulrich Rasche adaptiert Kleists „Das Erdbeben in Chili“ am Münchner Residenztheater.
Dieselfahrverbote werden in Frankfurt wahrscheinlich, sollte der Verkehr in der gewohnten Form zurückkehren. Die Stadt leidet finanziell mit Fraport und der Messe. Das, und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Für Theater gilt es endlich eine Regelung zu finden, die ein besonnenes Hochfahren der Kapazitäten erlaubt. Ein Sitz frei nach jeder Seite und eine Maske für den Kunstgenuss klingen machbar.
Immer im Mai findet in Frankfurt ein acht Tage dauerndes Grüne-Soße-Festival statt. Dieses Jahr fiel es pandemiebedingt aus, doch Festival Macherin Maja Wolff plant dafür eine Gala mit Online-Zugang. Im Interview sagt sie, wie viel Hoffnung daran hängt.
Benedikt Taschen ist der erfolgreichste Kunstbuchverleger der Welt. Im Gespräch erzählt er über den erstaunlichen Weg dorthin, den er bereits als Jugendlicher begann.
Der frühere CDU- und BFF-Politiker Patrick Schenk soll den Frankfurter AfD-Kreisverband in die Kommunalwahl 2021 führen. Für ihn sind die Verkehrs- und Haushaltspolitik sowie die Aufklärung der Awo-Affäre besonders wichtig.
Die britische Schauspielerin Gemma Chan ist gerade dabei, Hollywood zu erobern. Dabei helfen könnten ihr der Wandel in der Filmbranche – und die Mode.
Der Plan der Städtischen Bühnen Frankfurt, mit Maskenpflicht den Mindestabstand zu umgehen, ist gescheitert. Unterdessen hat das Staatstheater Wiesbaden ganz geschlossen.
Demnächst mit Plexiglas: Das Stalburg Theater in Frankfurt zeigt die Vorpremiere des Kabarettisten und plant die vorsichtige Öffnung – mit einer überschaubaren Anzahl an Zuschauern.
Das hessische Friedberg hat von seinem alten Glanz als „Perle der Wetterau“ einiges verloren. Doch die Stadt hat Potential, vor allem, weil sie jede Menge Platz hat.
„Frankenstein Junior“ fällt aus: Die Premiere des Musicals am Staatstheater Wiesbaden muss abgesagt werden, da das Hygienekonzept vom Kunstministerium nicht genehmigt wurde.
Die Frauen in Belarus singen bei ihren Protesten oft das Volkslied „Kupalinka“. Bei einem Solidaritätskonzert in Warschau spielte das Lutosławski Quartett die Weise nun neben Werken von Dmitri Schostakowitsch und George Crumb.
Die Würde seines Landes ist diesem Präsidenten gleichgültig. Trump lässt die Frage offen, ob er eine Wahlniederlage akzeptiert. Das erinnert an den Diktator von Belarus.
Erinnerungen, frei ersonnen aus den Hochgefühlen der Kindheit: Unsere Autorin kehrt in ihre Geburtsstadt Schwäbisch Hall zurück.
Jetzt wird der Architekturwettbewerb für ein Frankfurter junges Theater im Zoo-Gesellschaftshaus kommen: Kulturdezernentin Ina Hartwig über ihre Pläne und die Stimmung in der Stadt.
In der DDR überzeugte er auf der Theaterbühne, im vereinten Deutschland spielte er an der Seite von Daniel Brühl und Benno Fürmann. Nun ist Michael Gwisdek im Alter von 78 Jahren gestorben.
Die mutmaßlichen Helfer der Attentäter stehen vor Gericht, aber der islamistische Terror gegen die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ geht weiter: Eine Mitarbeiterin musste aus ihrer Wohnung in Sicherheit gebracht werden.
Metamorphose mit Nebenwirkungen: Mit seinem Theaterabend „Das Weinen (Das Wähnen)“ verbeugt sich Christoph Marthaler vor den Texten Dieter Roths. Die Inszenierung feiert das Glück, das aus der Abwesenheit von Leid entsteht.
Die Kabarettisten Florian Schroeder und Serdar Somuncu erklären sich zu dem Aufruhr um ihren Podcast beim RBB. Sie behaupten sich gegen die „revolutionären Beamten und Henker“, die nicht verstehen wollen, was die beiden da machen.
Improvisation verhieß ihm Erlösung: Michael Lonsdale war nicht nur ein Gegenspieler von James Bond, er brillierte auch in den Filmen Jacques Rivettes und François Truffauts. Nun ist er im Alter von 89 Jahren gestorben.
Globales Signal: Das Reeperbahn Festival hat die Mission, die Livemusik-Branche und Clubs zu retten. Diesmal haben Stadt und Bund einen Rekordzuschuss beigesteuert.
Ferdinand Grimm liebte Märchen und Sagen und war literarisch ein Talent wie Jacob und Wilhelm. Doch aus ihrem Schatten fand er nie heraus.
Liverpool gewinnt Topspiel gegen Werner und Havertz. Rekord durch Kane und Son. Leeds sorgt für Spektakel. Fehlstart für Real Madrid. Tuchel kann durchatmen. Sehen Sie Europas Fußball-Wochenende im Video.
Die Frankfurter Volksbühne zeigt Samuel Becketts Einakter „Spiel“. Und damit ein absurdes Corona-Theater, das sich einem modernen Klassiker widmet, den viele immer noch als ziemlich anstrengend empfinden.
Was ist denn nun mit Satire? Serdar Somuncu wird aufgrund politisch unkorrekter Aussagen in einem Podcast von radioeins angefeindet. Beim verantwortlichen Sender RBB versuchte man sich in Schadensbegrenzung. Das sorgte für noch mehr Verwirrung.
Mit Abstand und Methode: Sebastian Hartmann inszeniert „Der nackte Wahnsinn + X“ am Staatsschauspiel Dresden als durchgedrehte Bildstrecke.
Das Konzept für das Frankfurter Kinder- und Jugendtheater liegt vor. Erstaunlich detailliert und mit einer Beteiligungsstruktur. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
Wie man die Herzen in der jungen Bundesrepublik erreicht: Mit seinem Roman über die Augsburger Puppenkiste zählt Thomas Hettche zu den Favoriten für den deutschen Buchpreis.
Eine Hochstaplerin schleicht sich in eine psychiatrische Klinik – und in den Roman „Einer flog über das Kuckucksnest“. Netflix erzählt die Geschichte der Mildred Ratched, aber völlig überproduziert.
Die Kinder- und Jugendbühne im Frankfurter Zoo-Gesellschaftshaus soll Modellcharakter haben. So steht es im nun vorgelegten Nutzungskonzept.