Hier wird die hohe Western-Schule zelebriert
Ein hemmungsloses Kuddelmuddel von Begriffen und Bedeutungen: René Pollesch inszeniert „J’accuse!“ am Hamburger Schauspielhaus als Loblied auf anarchische Kontextfreiheit in der Kunst.
Ein hemmungsloses Kuddelmuddel von Begriffen und Bedeutungen: René Pollesch inszeniert „J’accuse!“ am Hamburger Schauspielhaus als Loblied auf anarchische Kontextfreiheit in der Kunst.
Seit Jahren ist Liv Lisa Fries in „Babylon Berlin“ zu sehen, seit Kurzem in „Felix Krull“, bald in „Munich: The Edge of War“. Kein Wunder, dass die Kamera sie liebt – und das Publikum auch. Ein Porträt.
Buddeln für die Zukunft, nicht für die Touristen: Kaunas, eine der drei Europäischen Kulturhauptstädte 2022, sucht nach seiner Identität und wagt den Blick in eine düstere Vergangenheit.
Ein Gerichtsdrama in der Tradition von Peter Weiss fällt sich selbst ins Wort: Stefan Bachmann inszeniert in Düsseldorf „Reich des Todes“ von Rainald Goetz.
Um Klimaneutralität kämpft auch die Konzertbranche. Das Publikum verursacht dabei die meisten Emissionen. Doch man kann etwas tun, um Konzertsäle nachhaltiger zu gestalten.
Die Schriftstellerin Helene Hegemann hat ein kurzes Buch über die amerikanische Künstlerin Patti Smith geschrieben. Aber es ist viel mehr als das.
Der Zauberer Remo Kell eröffnet ein Theater im Frankfurter Bahnhofsviertel. Seine Spezialität ist die Nahzauberei, bei der das Publikum bis auf eine Armlänge an ihn heran kommt.
Zur Bundestagswahl treten auch viele Studenten an. Wie wollen sie den Bundestag bereichern? Unterwegs im Wahlkampf mit U-25-Kandidaten.
Was man nicht sagen darf, kann man ja vielleicht schon singen: Eckart Kröplin unternimmt einen Streifzug durch vierzig Jahre Operntheater in der DDR.
Ein Frankfurter Apfelweinwirt setzt auf die 2-G-Regel und lässt nur noch Geimpfte und Genese in sein Lokal. Dafür nimmt er Anfeindungen gerne in Kauf. Impfgegner sind für ihn „Leerdenker“.
Erst Bologna, dann Corona. Im kommenden Winter besuchen viele Drittsemester zum ersten Mal ein Präsenzseminar oder die Bibliothek. Das halbe Studium haben sie hinter sich. Welche Long-Covid-Folgen drohen an den Hochschulen?
Trotz zweifacher Impfung starb der Schauspieler an einer Corona-Infektion. Der gebürtige Hamburger Dziallas wurde durch seine Rolle im „Großstadtrevier“ bekannt.
Saisonauftakt am Schauspiel Frankfurt: Drei Premieren nach Vorlagen von Irmgard Keun, Upton Sinclair und Heinrich von Kleist verhandeln Gerechtigkeitsfragen.
Viele Menschen finden auf dem Immobilienmarkt nicht, wonach sie suchen. Wer nicht länger bereit ist, Kompromisse einzugehen, gründet ein gemeinschaftliches Wohnprojekt. So wie die „Gruppe ohne Namen“ aus Frankfurt.
Die Kommunikation zwischen dem Wiesbadener Theaterintendanten und dem Ministerium ist nicht mehr im Lot. Uwe Eric Laufenberg verzichtet nun auf eine Verlängerung seines Vertrags. In die verbleibende Spielzeit passt noch viel Theater.
Bühne frei: In New York öffnen in dieser Woche die meisten Theater wieder. Die großen Shows am Broadway müssen aber weiter ohne europäische Touristen auskommen.
Knut Hamsuns Roman „Mysterien“ hat einen bemerkenswerten Mann als Hauptfigur. In Bochum erobert er jetzt die Theaterbühne, inszeniert von Johan Simons.
Nach der vierten Staffel gewinnt die Serie über das Leben von Elizabeth II. den ersten Emmy als bestes Drama. In der besten Komödien-Serie geht es um Amerikaner und Fußball.
Der Hundezüchter Karl Hopf wurde 1914 als Giftmörder hingerichtet. Vier Menschen könnte er auf dem Gewissen haben. Ein neues Buch widmet sich dem spektakulären Kriminalfall.
Eine neue Phase des Pandemietheaters ist im Schauspiel Frankfurt angebrochen. Für die Schauspieler bedeutet das eine große Erleichterung. Manch einem Besucher ist es angesichts der vollen Reihen etwas unwohl zumute.
Vom Studienabbrecher zum Kabarettisten und Schauspieler: Erwin Steinhauer hat zu Recht an seine Begabung geglaubt. Heute wird der österreichische Autodidakt siebzig Jahre alt.
Zur Eröffnung der Berliner Volksbühne zeigt der neue Intendant René Pollesch eine Hommage an den Vorhang und begrüßt damit eine neue alte Zeit.
Besser ein veganes Wirtshaus, als gar keines: Spaniens Hinterland zählt Tausende verlassene Dörfer. Ausgerechnet Corona könnte für einige die Rettung sein.
Unter Putin hat die Armut in Russland offiziell abgenommen. Doch jenseits der Statistik leben viele Russen prekär – besonders hart trifft es Familien mit Kindern.
Noomi Rapace ist Hauptdarstellerin und Produzentin des Dramas „The Secrets We Keep – Schatten der Vergangenheit“. Im Interview erzählt die Schauspielerin, warum der Film eine ganz persönliche Bedeutung für sie hat.
Wenn Bilder beim politischen Denken helfen: In seinen Videoarbeiten präsentiert der Künstler Jonas Englert Geschichte zum Anfassen – und kommentiert die Gegenwart.
Ungerührt gesetzestreu: Corinna Harfouch als gepanzerte Richterin in "geRecht", dem neuen Stück des Berliner Theaterkollektivs "suite42" zum Asylrecht.
Kühne Architektur, urbaner Wagemut, Nixentattoos und frivole Weihnachtsmänner: Rotterdam hat sein Image einer hässlichen Hafenmetropole so gründlich abgestreift, dass es inzwischen als eine der coolsten Städte der Welt gilt.
Im Wahlkampf ist vieles möglich: mit den Tücken der Lyrik kämpfende Politiker genauso wie Journalisten als Wahlkämpfer. Bei Sandra Maischberger lernten die Zuschauer so immerhin einen längst vergessenen Dichter kennen.
Für Ungeimpfte wird das Leben schwerer. Immer mehr Länder führen die 2G-Optionsregel für Gastronomie und Veranstaltungen ein. Die Entscheidung darüber aber Privaten zu überlassen, ist halbherzig.
Washington rüstet sich für eine Demonstration von Anhängern des früheren Präsidenten Donald Trump. Anders als beim Sturm aufs Kapitol am 6. Januar wollen die Sicherheitskräfte vorbereitet sein.
„Transit“ gehört zu den wichtigsten Werken der Exilliteratur. Gemeinsam mit dem Kunstfest Weimar hat sich Amir Reza Koohestani an eine Adaption gewagt – und ein intimes Kammerspiel entwickelt.
In meiner sowjetischen Geburtsurkunde stand unter Nationalität „jüdisch“, die Rubrik Religion blieb leer. Ich bin jüdisch und queer und habe als Frau gelebt und schreibe Romane. Ich hoffe auf eine lange Kette der Verknüpfungen.
Soll das unser Diskurs sein? Die Theater in Düsseldorf, Köln und Bonn eröffnen die Spielzeit mit Tennessee Williams, Gotthold Ephraim Lessing und Maja Göpel.
Frankreich ist nicht mehr das „impfskeptischste Land der Welt“, wie es im Januar noch hieß. Mittlerweile liegt die Impfquote höher als in den Nachbarländern. Daran ändern auch Proteste nichts.
Manchester United kann sich auf einen Superstar verlassen. Nach über zwölf Jahren sorgt Cristiano Ronaldo für eine perfekte Rückkehr ins Old Trafford.