Gibt es in Deutschland zu wenige Polizisten?
Im neuen „Tatort“ aus Lüneburg sind die Ermittler einem vermeintlichen Kriegsverbrecher aus Syrien auf der Spur. Probleme macht ihnen dabei die Personalknappheit. Ist die Situation wirklich so schlimm?
Im neuen „Tatort“ aus Lüneburg sind die Ermittler einem vermeintlichen Kriegsverbrecher aus Syrien auf der Spur. Probleme macht ihnen dabei die Personalknappheit. Ist die Situation wirklich so schlimm?
Selbstredend gerecht: Im Lüneburger „Tatort: Alles was Sie Sagen“ wiegen Worte so schwer wie Taten. Die Frau eines Flüchtlings kommt ums Leben. Und die Kommissare erwartet ein unangenehmes Verhör.
Im neuen Fall aus Franken müssen Ringelhahn und Voss den Mord an zwei Libyern aufklären. Ein genauerer Blick in Beipackzettel und auf Baustellen hätte den aktuellen „Tatort“ glaubwürdiger gemacht.
Im Franken-„Tatort“ geht es um Verbrechen aus Hass. Ein Geschwisterpaar aus Libyen wird ermordet, ein Polizeibeamter stirbt. Die Kommissare geraten zwischen die Fronten und – in die Sinnkrise.
Astronomische Mietpreise, ein tödlicher Pfefferspray und ein Kind unter Mordverdacht. Der neue „Tatort“ schreit geradezu nach einem Realitätstest. Wir haben ihn mit Expertenwissen abgeglichen.
Der zweite Platz heißt verloren: Der „Tatort: Unter Kriegern“ bebildert den Horror entfesselter Leistungsideologien.
Im neuen „Tatort“ aus Mainz suchen die Kommissare fieberhaft nach einer vermissten Sechzehnjährigen. Dabei vermischen sich zunehmend Polizeiarbeit und Familiendrama. Wie realistisch ist das?
Der „Tatort“ mit Heike Makatsch erzählt eine tragische und bitterernste Geschichte. Dabei überzeugt nicht nur die Kommissarin.
Im neuen „Tatort“ aus Köln haben die Kommissare es mit einem verzwickten Fall im Autotuner-Milieu zu tun. Wie schneidet der Sonntagskrimi im Realitätstest ab?
Wer sich in Gefahr begibt, der sollte schwimmen können: Im Kölner „Tatort: Mitgehangen“ geht eine Familie unter - und einer der beiden Kommissare fast mit.
Einem großen Publikum wurde er mit der Figur des Kommissar Palu im Saarbrücker „Tatort“ bekannt. In der Nacht zum Sonntag ist der Schauspieler und Autor Jochen Senf in Berlin gestorben.
Der neue „Tatort“ aus Bremen zeigt eine Gesellschaft, die von der Pflege Bedürftiger völlig entkräftet ist. Sind die Zustände wirklich so schlimm - wo gibt es Auswege? Wir haben Experten gefragt.
Dieser „Tatort“ ist kein Krimi, sondern ein Hilferuf. Die Kommissare Lürsen und Stedefreund haben es mit härtesten Fällen von Pflegenotstand zu tun. Geht es hier noch um Mord, oder um etwas anderes?
Ein unaufgeklärter Mordfall und menschliche Knochen im Abendessen – im Tatort „Waldlust“ werden die Kommissare mit vielen juristischen Fragen bombardiert. Wir haben Experten um Antwort gebeten.
Der „Tatort: Waldlust“ experimentiert sehr hübsch. Zuerst wurde für den Krimi die Musik geschrieben, dann die Handlung erdacht. Ein wenig verrückt ist das schon, aber auch sehr sehenswert.
Im neuen „Tatort“ aus Kiel ermittelt Kommissar Borowski auf einer kleinen Nordseeinsel. Hier benehmen sich alle sonderbar. Doch unser Realitätstest schreckt auch vor Fernseh-Friesen nicht zurück.
Man kann doch nicht immer nur Rungholt zitieren: Kommissar Borowski verliert im Küstennebel die Richtung. Der Kieler „Tatort“-Ermittler weiß nicht mehr ein noch aus. Und keiner hilft ihm.
Der neue „Tatort“ aus Berlin erreicht mit seiner Film-im-Film-Handlung neue Meta-Ebenen. Die Recherchen der echten Drehbuchautoren lassen jedoch zu wünschen übrig.
Schnitte, so markerschütternd wie gewitzt, die Verspieltheit, mit der „Meta“ die Ebenen wechselt, die Noir-Elemente: Der Berliner „Tatort“ hat Format. Und zwar Leinwandformat.
Im neuen Fall aus Weimar verleiten das Erbe von Goethe und Kandinsky zu Mord und Betrug. Die Kommissare Dorn und Lessing lernen viel dazu. Gibt es einen wahren Kern in diesem Comedy-„Tatort“?
Im Dortmunder „Tatort“ bricht buchstäblich die Tollwut aus. Kommissar Faber begegnet dem Serienmörder Markus Graf wieder. Da ist mit einem guten Ende nicht zu rechnen.
Abgründe, soweit das Auge reicht: Im Dresdner „Tatort: Déjà-vu“ geht es um ein Verbrechen an einem Kind. Das treibt den Chefermittler in die Verzweiflung.
Der Kölner „Tatort“ verbindet ein Ehedrama mit dilettantischer Wirtschaftskriminalität und verabschiedet den Assistenten Reisser. Hoffentlich bringt der nächste die leicht eingerosteten Kommissare wieder auf Trab.
Abstoßend inszenierte Morde locken im neuen „Tatort“ die Wiener Kommissare lange auf die falsche Fährte. Wie zutreffend sind die historischen und politischen Hintergründe dieses Falls dargestellt?
Im „Tatort. Die Faust“ werden die Kommissare Bibi Fellner und Moritz Eisner von Buch und Regie förmlich kaltgestellt. Pietätlos-pompös in Szene gesetzte Morde gehen im Motiv-Gewimmel unter.
Am Sonntag sehen wir Andreas Hoppe als „Tatort“-Kommissar zum letzten Mal. Seine Kollegin Ulrike Folkerts macht weiter. Warum wird das Ermittlerduo vom Südwestrundfunk so plötzlich getrennt?
Der „Tatort“ aus Saarbrücken führt in die dunklen Abgründe moderner Techniken. Aber sind die Daten, die autonome Fahrzeuge sammeln, tatsächlich so verfänglich?
Im saarländischen „Tatort“ geht es ums Digitale, und Kommissar Stellbrink muss einen „Mord ex Machina“ aufklären. Das macht er in aller Gemütsruhe. Gehackt wird er peinlicherweise trotzdem.
Wenn Jan Josef Liefers und Axel Prahl im „Tatort“ ermitteln, sind fast fünfzehn Millionen Zuschauer dabei. Bei anderen Episoden sah das 2017 weniger beeindruckend aus. Der Weimar- „Tatort“ zu Weihnachten war ein echter Flop.
Alle Jahre wieder klamauken sich die Kommissare Dorn und Lessing durch den Weimarer „Tatort“. Diesmal jagen sie einen „Trittbrettwürger“. Das ist amüsant, mit der Realität hat es aber nur am Rande zu tun.
Im Zeichen des weichen „Nischels“: Der „Tatort – Der wüste Gobi“ gerät zur herrlich überdrehten Krimipersiflage im Strickmusterkleid.
Ähnlichkeiten mit echten Parteien sind rein zufällig: Der AfD hat der „Tatort“ am Sonntag gar nicht gefallen. Kunstfreiheit gilt ihr offenbar nur unter einer Bedingung als sinnstiftend.
Im neuen „Tatort“ aus Hamburg kommen die Mörder aus einer rechtspopulistischen Bewegung, die einem bekannt vorkommt. Ein Gespräch mit Niki Stein, dem Drehbuchautor und Regisseur der Folge „Dunkle Zeit“.
Der Regisseur Niki Stein stellt uns einen „Tatort“ vor, der wie ein Schlüsselfilm über die AfD wirkt, und die Hauptfigur erinnert stark an Frauke Petry: „Dunkle Zeit“ ist ein Polit-Krimi ganz besonderer Art.
In diesem Kriminalfall pflanzt eine Reproduktionsmedizinerin kinderlosen Paaren ungefragt ihre eigenen Eizellen ein. Klingt unglaubwürdig. Ist es das auch? Der „Tatort“ aus Berlin im Realitätstest.
Der Berliner „Tatort“ schlägt einen gezackten Bogen zwischen Retortenzeugung und Schizophrenie. Vor allem ästhetisch ist der Film überzeugend.