Das ungesühnte Verbrechen
Denkmal für eine Mutter: Chinonye Chukwus Kinofilm „Till – Kampf um die Wahrheit“ erzählt die wahre Geschichte eines brutalen Lynchmords an einem Kind. Und doch ist es kein Film über Opfer.
Denkmal für eine Mutter: Chinonye Chukwus Kinofilm „Till – Kampf um die Wahrheit“ erzählt die wahre Geschichte eines brutalen Lynchmords an einem Kind. Und doch ist es kein Film über Opfer.
Nicht nur ältere Frauen finden schwer einen Partner – auch bei den Männern gibt es Probleme. Drei Herren jenseits der 60 erzählen von ihren Nöten mit der Liebe. Was machen sie falsch?
Boris Charmatz, der Leiter des Tanztheaters von Pina Bausch in Wuppertal, startet seine Direktion mit „Common Grounds“, „Cafe Müller“ und „Le Sacre“. Der dreiteilige Abend hinterlässt einen zwiespälitgen Eindruck.
Die zum Dutt gesteckten Haare sparen gleich in mehrfacher Hinsicht Energie. Und diese Frisur kann noch so viel mehr für Frauen tun. Eine Knotenkunde.
Wo sollen sie hin, die freischaffenden Choreographen? Verena Kutschera und Richard Oberscheven haben aus der Frage ein Stück zum Mitgestalten gemacht.
„10 Odd Emotions“ nennt Saar Magal ihr Auftragswerk am Schauspiel Frankfurt. Es geht um Traumata der Gewalt – in großen Bildern.
Sie ist nervös, und sie verwandelt diese Energie sofort in Kontrolle, in Spannung und Charisma: Mel C. tanzt in einer zeitgenössischen Choreographie in London, in Julie Cunninghams „How did we get here?“.
Fassungslosigkeit im Dschungelcamp: Cosimo und Gigi haben sich lieber eine Pizza geteilt, statt ihre Co-Teilnehmer mit Eiern zu versorgen. Gehen muss am Ende aber die Veganerin Tessa.
Sie sind die erfolgreichste Boyband der Welt. Nun hat BTS aus Südkorea sogar einen Pop-Up-Store in Berlin. Wen verschlägt es dorthin? Ein Besuch.
Das Kampagnenmotto des Großen Rats der Fastnachtsvereine steht für Weltoffenheit und Toleranz – den plumpen Altherrenwitz konnte es bei der Inthronisationssitzung des Frankfurter Prinzenpaares leider nicht verdrängen.
Die spanische Justiz hat für den brasilianischen Fußballprofi Dani Alves Untersuchungshaft angeordnet. Der Vorwurf lautet: Vergewaltigung. Nun werden immer mehr Einzelheiten des Falles bekannt.
Für Max Reinhardts Theater gemalt, in der NS-Zeit verkauft, in Norwegen versteckt und später im Zentrum einer Familienfehde: Die bewegte Geschichte von Munchs „Tanz am Strand“, der bald bis zu 20 Millionen Pfund einbringen soll.
Er war aus der ukrainischen Filmszene und unserem Leben nicht wegzudenken: Zur Erinnerung an meinen Freund Viktor Onysko.
Israels politische Landschaft ist zersplitterter denn je. In weiten Teilen der Kulturszene weckt die neue Regierung massive Befürchtungen. Beobachtungen in Tel Aviv und Jerusalem.
Wer steht für was? Im dreißigsten Jahr ihres Bestehens tritt die Performergruppe She She Pop mit der Generation Z in den Ring.
Warum der Mainzer Leichtathlet beim Ball des Sports eher passiv bleibt.
Heute New York, morgen wieder Staatstheater: Tanzmainz schwimmt auf einer Erfolgswelle. Jetzt kommt das vierte Tanzmainz Festival. Wer Karten will, muss schnell sein, sagt die Erfahrung.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Das wachsende Ärgernis der Schnapsbuden: Die Erregung der Bevölkerung schlägt sich in einer Neigung zu Tanz und Alkohol nieder. Aus der Frankfurter Zeitung vom 19. Januar 1923.
Oft ergeben sich die Momente schönster Nähe mit den eigenen Kindern wie aus dem Nichts. Über eine vorsichtige Frage, ein verletzliches Gefühl und ein großes Glück.
Jahrelang wusste die Stadt Berlin nicht, was sie mit dem maroden Kongresszentrum ICC anfangen will. Jetzt soll es zu einem modernen Ort für Kunst und Kultur umgebaut werden. Hoffentlich.
Nach dem Raketenangriff auf ein Wohnhaus in Dnipro berichten Freunde und Verwandte der Opfer über deren Leben. Damit bewegen sie das ganze Land.
Putzen und Tanzen
„Ich weiß wirklich nicht, was Schlimmes geschehen wird“: In seinem Roman „Nordlicht“ schickt Drago Jančar einen verwirrten Fremden im slowenischen Maribor auf Höllenfahrt.
Hineingeworfen in den Alltag einer anderen Art: Während einer Walsafari in der Dominikanischen Republik ist Geduld der Schlüssel zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Tag 5 im Dschungel und das Eskalationsniveau ist hoch. Die Letzte Generation geht wieder zu weit und Claudia Effenberg und Verena Kerth bringen ihren Nörgel-Express zum Entgleisen. Über allem schwebt derweil die Frage: Wieso dürfen die Camper noch rauchen?
Christian Spuck lässt Tänzer vom Bedeutungslosen zum Uninteressanten huschen, Louis Stiens zeigt seine Begabung und Hans van Manen seine Meisterschaft: Drei sehr unterschiedliche Choreographien in Zürich.
Eine Stadt nach den Vorstellungen des Architekturhistorikers Vittorio Lampugnani: Nach 20 Jahren ist der Novartis-Campus in Basel fertiggestellt und öffentlich zugänglich.
Erst war es mehr eine Notlösung, heute wollen andere Bundesländer auch so ein Format: Die Hessische Theaterakademie bringt Kunsthochschulen, junge Künstler und Theater zusammen. Ein Gespräch mit dem Präsidenten Ingo Diehl.
Überall schimmern jetzt die Pailletten. Der Trend steht für den Wunsch, sich auszuleben – auch wenn sie alles andere als nachhaltig sind.
Klanglandschaft des Krieges: Kompositionen des Trostes und tänzerische Grüße an die Abraumhalden des Donbass sind die Gesten der Stunde. Die Kiewer Kulturszene therapiert Binnenflüchtlinge, aber auch sich selbst.
Was Jugendliche erwarten: Erstmals beteiligen sich diejenigen, für die das künftige Kinder- und Jugendtheater Frankfurt gedacht sein soll, an dessen Planung.
Ein wenig Kälte gehört halt zum besseren Leben: Rolf Lindner sieht sich an, was die Attraktion großer Städte ausmacht.
Es regnet Ekel-Substanzen, Verena Kehrt erinnert sich an Olli Kahn, Cosimo berichtet von seinen Schulden, und am Ende geraten zwei Camp-Insassen wegen fünf Bohnen aneinander: Tag drei im Dschungel.
Die von Macron geplante Anhebung des Rentenalters dürfte für viel Zorn auf den Straßen sorgen. Am Rande der Anarchie steht Frankreich deshalb aber noch nicht. Die Proteste dienen auch der Selbstvergewisserung.
Sie war als Gegnerin des Hochhauses „Campanile“ bekannt geworden. In Künstlerkreisen liebte man sie als Vermieterin. Jetzt ist Hannelore Kraus gestorben.