Albtraumtänzerei
Ioannis Mandafounis, der designierte Leiter der Dresden Frankfurt Dance Company, schenkt seiner Tänzerin Manon Parent ein betörend nachtschwarzes Solo: „Scarbo“ im Théâtre de la Ville in Paris.
Ioannis Mandafounis, der designierte Leiter der Dresden Frankfurt Dance Company, schenkt seiner Tänzerin Manon Parent ein betörend nachtschwarzes Solo: „Scarbo“ im Théâtre de la Ville in Paris.
Tanz ist ein flüchtiges Medium. Der Choreograph William Forsythe will der Vergänglichkeit seiner Kunstform trotzen und gibt sein Archiv ans ZKM nach Karlsruhe.
Er gilt als höchste karnevalistische Ehrung: Außenministerin Annalena Baerbock nimmt in Aachen den Orden wider den tierischen Ernst entgegen – und bekommt den größten Applaus, als sie über ernste Themen spricht.
In Frankfurt ist nichts geblieben: Seinen Vorlass gibt William Forsythe nach Karlsruhe. Und sein Tanz ist schon lange nicht mehr in Frankfurt zu sehen.
Für ihre Kandidatur als SPD-Spitzenkandidatin in Hessen erhält Innenministerin Nancy Faeser Rückendeckung von zwei Ministerpräsidentinnen. Ihren Wahlkampf will sie aber erst spät beginnen.
Christian Lindner besucht Mali und Ghana. Der Finanzminister tauscht sich mit Soldaten und Gründern aus. Er wirbt für stabile Staatsfinanzen und verlässliche Partnerschaften – und für sich selbst.
Bundesinnenministerin Faeser kandidiere nur halbherzig als hessische Regierungschefin, meint die Konkurrenz. Diesen Vorwurf mussten sich in der Vergangenheit schon andere Politiker anhören.
Auf vier Bühnen – in Linz, Graz und zweimal in Wien – sind derzeit Operetten von Jacques Offenbach in neuen Inszenierungen zu sehen. Wird die Gegenwart des Landes darin sichtbar?
Bundesinnenministerin und SPD-Kandidatin für das Ministerpräsidentenamt in Hessen: Die politischen Konkurrenz im hessischen Landtag beklagt Nancy Faesers Doppelrolle.
Miley Cyrus ist zurück, single – und besser denn je. Ihr neuer Hit ist eine Hymne aufs Alleinsein und bricht Rekorde. Warum ist sie so erfolgreich?
Der WDR-Rundfunkrat hat über mehrere Streitfälle debattiert. Intendant Tom Buhrow verteidigte Louis Klamroth und das Schweigen des Senders zu einem Radikalisierungsaufruf.
Erneut spielt der kanadische Pianist Jan Lisiecki bei einem Pro-Arte-Konzert: Im Royal Philharmonic Orchestra und in Vasily Petrenko findet er ideale Partner.
Davon hätte die deutsche Tanzszene schon vorher viel lernen können: Die europäische Erstaufführung von Yvonne Rainers „Hellzapoppin’: What about the Bees?“ in der Kunsthalle Baden-Baden.
In Südamerika tritt Scholz als Reisender in Sachen Zeitenwende auf. Dort trifft er aber auch Politiker, die seine Sicht auf den Krieg gegen die Ukraine nicht teilen.
Balzende Schäferinnen, verletzliche Soldaten, verwirrte Ritter, beherrschte Prinzessinnen: An der Oper Frankfurt inszeniert Ted Huffman Georg Friedrich Händels „Orlando“.
Durch die Netflix-Neuauflage wurde die Figur der Wednesday Addams abermals berühmt. Nun ist deren erste Darstellerin, Lisa Loring, im Alter von 64 Jahren gestorben.
Kann Skifahren nachhaltig sein? Einige alpine Regionen bemühen sich nach Kräften darum. Aber ein Gesamtkonzept fehlt.
Im Frankfurter Gallus Theater zeigt der Butoh-Tänzer Tadashi Endo ein neues Werk.
Im Hotel Dolce findet bis Samstag das OVAG-Varieté-Festival statt. Es gibt nicht nur beeindruckende artistische Nummern, sondern auch etwas zum Lachen.
Die 7d des Goethe-Gymnasiums in Frankfurt hat sich für ein Flag-Football-Turnier am Rande der ProBowl in Las Vegas qualifiziert. Zu dem Abenteuer kamen sie recht unverhofft.
Hochgeschwindigkeits-Mikado mit Rasierklingen: Guy Clemens inszeniert am Schauspielhaus Bochum Edward Albees Geschlechterkriegs-Klassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“.
Der holländische Geiger und Orchesterleiter widmet sich nicht nur ausgewählt Populärem aus der Klassik, sondern vereinnahmt mittlerweile die stilistische Bandbreite eines James Last.
1970 musste das Art Ensemble of Chicago seine strategische Operationsbasis in Paris Hals über Kopf verlassen. Fünfzig Jahre später ist es zurückgekehrt und hat ein großartiges Konzert gegeben.
Industriebrachen wie Felswände und die Fußballkneipe als Salon: Im vierten Saarbrücker „Tatort“ mit Adam Schürk und Leo Hölzer kommt ein Hooligan ums Leben.
Nach der Corona-Pause herrscht bei der Karnevalsgesellschaft Narrhalla Nachholbedarf. Thomas Bäppler-Wolf sorgt für Stimmung – auf sicherem Terrain.
Ein wichtiges Thema der gut zweiwöchigen königlichen Reise wird die Geschichte der Sklaverei sein: In den niederländischen Kolonien wurde die Sklaverei erst 1873 beendet.
Die Hochschule soll auf den alten Uni-Campus in Bockenheim umziehen, doch der Architektenwettbewerb für den Neubau ist noch immer nicht ausgeschrieben. Der Zustand ihres jetzigen Domizils im Nordend sei desolat.
Sonst kennt man Lisbeth Gruwez als Tänzerin ihrer heftigen und düsteren Solos. Ihr Abend mit Klaviermusik Debussys wirkt dagegen erstaunlich klassisch.
Die Ausstellung „Paris Magnétique“ zeigt die Werke jüdischer Künstler, die die Moderne prägten, bevor sie nach 1940 fliehen mussten oder ermordet wurden.
Seit langem schon leidet die Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst unter Raumnot. Bis der neue Campus fertig ist, werden jedoch noch Jahre vergehen.
Die „West Side Story“, „Berlin Berlin“ und „Ballet Revolución“ bieten bei den En-Suite-Gastspielen in der Alten Oper Frankfurt spektakulären Tanz.
Auferstanden aus Ruinen: Marseille hat sein Schmuddelimage abgeschüttelt. Vergessen sind Drogenkriege und Elend. Nicht nur Pariser zieht es jetzt verstärkt in die wilde und mysteriöse, schöne und chaotische Stadt am Mittelmeer.
Wer allein zum Philharmonikerball nach Wien reist, muss kein Mauerblümchen bleiben: Die Stadt bietet ihren Gästen nicht nur Leihkleider, Tanzstunden und Visagisten, sondern auch Taxitänzer. Selbstversuch mit einem gar nicht dressierten Mann.
Mit dem üblichen Spektakel gibt Richard Lugner seine Begleitung für den diesjährigen Opernball in Wien bekannt. Der österreichische Bauunternehmer hat zur Abwechslung eine fast Gleichaltrige engagiert: Jane Fonda.
Schnee bedeutet Gemeinschaft. Bedeutet Glück. Aber er fällt kaum noch. Und die Gletscher schmelzen. Ist die Trauer um den Verlust des Winters und des Skisports ein Luxusproblem? Oder steckt etwas dahinter, das uns alle angeht?
Einen denkwürdigen musikalischen Abend bot das Quartett Haratago mit baskischer Musik in der Alten Oper und verzauberte mit Banjo, Leier, Klarinette und Gesang.