„Wir sind die Hüter der Zeit“
Der ehemalige Tänzer Kenneth Pettitt ist Chefinspizient am Staatstheater Wiesbaden und auch bei den Bayreuther Festspielen gefragt.
Der ehemalige Tänzer Kenneth Pettitt ist Chefinspizient am Staatstheater Wiesbaden und auch bei den Bayreuther Festspielen gefragt.
Ein flackernder Blick, eine falsche Leiche, eine Kapitulation auf dem Bett und ein Abschied in Würde: Neun unserer liebsten Momente aus den Fernseh-Serien des Jahres 2025.
Wir sahen 2025 nicht nur Katastrophen und Tragisches, sondern auch Komisches und Abseitiges. Hier stellen unsere Bildredakteure ihre „Bilder des Jahres“ vor.
Mit kraftvoller Stimme, charismatischer Präsenz und einem Mix aus Melancholie und Rock begeistert Fatma Turgut im Frankfurter Zoom. Während sie in der Türkei Arenen füllt, schafft sie in Deutschland intime Konzerterlebnisse.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Die Sängerin Maartje de Lint singt regelmäßig gemeinsam mit demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen. Die Musik weckt bei ihnen vergessene Erinnerungen und Gefühle.
Tausende EU-Ausländer prägen das Zusammenleben im Rhein-Main-Gebiet. Viele haben hier längst einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden. Aber auch Orte, um die Traditionen, die Sprache und die Kultur des Herkunftslandes zu pflegen.
Heiße Braut im kühlen Teich: „Das Märchen vom Schwanensee“ erzählt Tschaikowskys Ballett neu und laviert dabei zwischen Gründerzeit und Siebzigersound.
Immer mehr Amerikaner kommen vom Glauben ab. Doch einige Kirchen trotzen dem Trend. Sie holen sich Rat von Fast-Food-Ketten, übernehmen Konkurrenten und nutzen Big Data, um Gläubige zu analysieren.
In Venedig entsteht Gold noch wie vor Jahrhunderten: In der Manufaktur Orsoni 1888 werden Mosaiksteine im Ofen gefertigt, unter anderem für die Markusbasilika. Ein Besuch in der Werkstatt.
Für dieses Buch musste die deutsche Übersetzerin erst einen Verlag gründen, und wir danken es ihr: Der tschechische Kultroman „Die andere Stadt“ von Michal Ajvaz erscheint nun auch auf Deutsch.
Konflikte mit seinen schwierigen Koalitionspartnern waren für Andrej Babiš vorhersehbar – vor allem mit Blick auf die Ukraine. Doch am Ende sitzt er am längeren Hebel.
Majestät im Reich der Süßigkeiten: Die amerikanische Ballerina Chloe Misseldine transzendiert den „Tanz der Zuckerfee“.
Das Festhallenreitturnier gehört in Frankfurt zur vorweihnachtlichen Tradition. Nicht nur pferdebegeisterte Besucher kommen dabei auf ihre Kosten.
Das abgewählte frühere Stadtoberhaupt Feldmann will zurück auf die politische Bühne in Frankfurt. Das Opel-Stammwerk hat nun eine Chefin. Und die Grippewelle ist früh dran. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Sektvergnügen für die Feiertage: Familie Schönleber lässt Riesling und Spätburgunder „auf der Zunge tanzen“. Wie kleine Schaumweinerzeuger der großen Weinkrise trotzen.
In Berlin, London und Paris wagen sich Juden mit Kippa kaum noch auf die Straße. In Budapest ist das anders. Für Orbán ist es ein später Triumph: Er sieht sich in seiner extremen Migrationspolitik bestätigt.
Erstmals treten die erfolgreichsten Dressurreiterinnen und Dressurreiter der Welt in Frankfurt an – auf Initiative von Isabell Werth. Nicht nur bei ihr fließen schon während der Prüfung viele Tränen.
Dieses Jahr ist alles anders – also echt! Mit Kindern ist die Weihnachtszeit zwar stressiger, aber auch ungleich schöner, findet unsere Autorin. Und kann sich vor Weihnachtsstimmung kaum retten.
Ein Schnitzel ist kein Tier, kein Tier ist ein Schnitzel: Was tun wir eigentlich, wenn wir ein Tier behandeln, als handelte es sich um eine Sache?
In den sozialen Netzwerken hält sich das Gerücht, hinter dem Rapper EsDeeKid stecke der Schauspieler Timothée Chalamet. Nun soll ein Video die Sache aufklären.
Unser Autor hat in einem scheinbar leeren Notizbuch eine 17 Jahre alte Geschichte entdeckt. Sie entführt ihn in ein kleines Hostel nach Irland.
Vor drei Jahren wurde Antakya von einem Erdbeben zerstört. Die Bewohner der türkischen Stadt sind traumatisiert. Aber aufgegeben haben sie nicht.
Der Trend zum gemeinsamen Schweigen und Lesen breitet sich aus. Von Wiesbaden bis Wien verbinden junge Menschen konzentrierte Lektüre mit Gesprächen und Austausch.
Zurzeit veröffentlicht Taylor Swift die Doku zu ihrer „The Eras Tour“ – und gibt nicht nur Einblick hinter die Kulissen, sondern verrät auch, wie ihre Mutter sie mit Travis Kelce zusammenbrachte. Eine Zwischenbilanz nach vier Folgen.
Sie haben schon so viele Bücher? Aber diese noch nicht. Wir haben vor dem Fest Geschenkbücher ausgewählt, die wir selbst noch nicht hatten.
Hier sagen sich Mensch und Hase gute Nacht: Der Choreograph Maciej Kuźmiński und sein Team erschaffen mit einem Klavierduo auf der Bühne einen großartigen Tanzabend.
Während sich auf dem Jakobsweg längst die Massen drängen, findet man auf der Via Francigena in Italien noch Einsamkeit und Ruhe: 1052 Kilometer von der Schweiz nach Rom zeigen, warum Arkadien kein Ort ist, sondern ein Zustand.
Bei ihm ging immer alles von der Musik aus und mündete in der lebendigen Bewegung des Tanzes: Zum Tod von Hans van Manen, dem letzten der großen charismatischen Choreographen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Zwischen Jazz und Schlager entfaltet Götz Alsmann in der Darmstädter Centralstation ein nächtliches Panoptikum voller Witz, Wissen und warmem Klang. Mit Geschichten, die leuchten, und Liedern, die längst vergessen schienen.
Bier in der Hand, Rasierschaum im Gesicht: Die „Training Camps“ der NFL-Teams sind bei den Fans in den USA sehr beliebt. Bald könnten sie auch im Ausland stattfinden. Wie konkret sind die Pläne in der Football-Liga schon?
Kinder sind wissbegierig und wollen lernen. Die Fröbel-Kindergärten machen sich die Neugier zunutze, ohne die Kita zu verschulen. Ein Besuch.
Hans van Manen, einer der bedeutendsten Choreographen der Gegenwart, ist im Alter von 93 in Amsterdam gestorben. Seine Werke werden auf der ganzen Welt gespielt.
Zwei Ausstellungen in Paris zeigen alle Facetten des Art déco, der dort vor genau hundert Jahren erfunden wurde. Sie führen von den lichterfüllten Pavillons der „Années folles“ bis zu den neu inszenierten Luxuszügen unserer Gegenwart.
Mit Künstlern aus Wiesbaden wie Anton Rudakov lädt das Staatsballett die freie Szene und den eigenen Nachwuchs zum Austausch. Das ist auch ein politisches Signal.
Der Anschlag in Sydney zeigt wieder, wie bedroht jüdisches Leben und wie weit verbreitet der Antisemitismus ist. Er herrscht in der ganzen Welt. Abstumpfen und uns daran „gewöhnen“ dürfen wir nicht.