Klitschko und Joshua feilschen um die Revanche
Vom spektakulären WM-Kampf zwischen Anthony Joshua und Wladimir Klitschko schwärmt die Box-Welt. Fast alle wollen einen Rückkampf. Doch es gibt auch noch eine andere Option für den Weltmeister.
Vom spektakulären WM-Kampf zwischen Anthony Joshua und Wladimir Klitschko schwärmt die Box-Welt. Fast alle wollen einen Rückkampf. Doch es gibt auch noch eine andere Option für den Weltmeister.
Wenn zum 1. Mai Steine hageln, gibt es an einem solchen Gewaltakt nichts zu beschönigen. Gerade weil der Mensch so gut im Werfen ist.
Immer öfter verurteilen Gerichte Täter bei geringfügigen Vergehen zu gemeinnütziger Arbeit. Rachel Johnson hat das geholfen. In der Evangelischen Wohnungslosenhilfe Mainz lernt sie, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
Auf dem Cannstatter Volksfest feiern Mitglieder des Hotel- und Gastronomieverbands in Dirndl und Lederhosen. Auch Wolfgang Schäuble schaut vorbei. Aus der neuen FAZ.NET-Serie „Aufs Maul geschaut – Deutschland vor der Wahl“.
Cool, romantisch, draufgängerisch: Wer wäre nicht gerne Patrick Swayze? Die Outfits des Filmstars können nun auf einer Auktion ersteigert werden. Sein Rhythmusgefühl ist aber nicht mit dabei.
Für Sportartikel-Firmen waren harte, steife Jeansstoffe lange uninteressant. Seit die Bedeutung von funktionaler Alltagskleidung zunimmt und die Herstellungsprozesse besser werden, ändert sich das.
Die Verteidigungsministerin setzt ein Zeichen. Nach einem bislang unbekannten Missbrauchsfall muss Generalmajor Walter Spindler seinen Posten räumen. Sein Nachfolger steht schon fest.
Wütender Hund und Müllberg-Messi: Beim Statisten-Casting an der Oper Frankfurt kommt es auf Ausdruck und Improvisationstalent an. Und manchmal auch auf die Körpergröße.
Von der obdachlosen Halbwaise zur Königin: Ella Fitzgeralds Leben war so aufregend wie ihre Stimme. Heute wäre sie hundert Jahre alt geworden.
Für Kinder kann eine Mahlzeit nicht bunt genug sein. Warum also nicht einmal die fade Petersiliendekoration gegen essbare Blüten in Knallfarben eintauschen? Am besten schmecken selbst gezogene Pflänzchen.
Last Minute: Das Ensemble des Schauspiels Frankfurt sitzt auf gepackten Koffern. Sechs von ihnen berichten, wie es für sie nach der Spielzeit weitergeht – und wie es in Frankfurt war.
Die Mimik beim Kunstturnen ist oftmals nur ein i-Tüpfelchen bei der Kür der Athleten und doch gewinnt sie immer mehr an Bedeutung. Die ausdrucksstärkste Mimin will dennoch nicht dauernd lächeln.
Ein ehemaliger Polizist will im Auftrag des philippinischen Staatsoberhauptes gemordet haben. Lange leugnete er die Taten, jetzt packt er aus. Seitdem ist er auf der Flucht vor Rodrigo Duterte.
Schon in jungen Jahren strahlte sie neben ihrer Fröhlichkeit etwas Schwermütiges aus. Sie wirkte zart und gleichzeitig stark, zerbrechlich und doch unbeirrbar: Zum Achtzigsten der Tänzerin Marcia Haydée.
Die Bachmannpreisträgerin Nora Gomringer war schon immer sehr dreidimensional – Wort, Sound, Bild – und dabei sehr Tarantino. Jetzt bringt sie mit Philipp Scholz im Hörspiel „Peng Peng Peng“ Lyrik und Jazz zusammen.
Das war lange fällig: Eine Ausstellung im Museum der Moderne in Salzburg würdigt die Fluxus-Pionierin der sechziger und siebziger Jahre, die „Jeanne d’Arc der neuen Musik“.
„The Big Easy“, Wiege des Jazz, Kapitale des immerwährenden Karnevals: New Orleans hat viele Ehrentitel, und es wird allen gerecht. Genau das sind Fluch und Segen der vermutlich unamerikanischsten Stadt Amerikas.
Gebete, Mahlzeiten, Pausen, mehr nicht: Der Alltag im Orden fasziniert überarbeitete Büromenschen. Zu Recht? Zwei ruhige Tage im Kloster.
Das italienische Fernsehen ist seit langem für sein sexistisches Frauenbild bekannt. Nun löst eine Sendung im öffentlich-rechtlichen Programm endlich Proteste aus, die Folgen haben.
Beim Literaturfestival am Monte Verità zeigt sich der einstige Zufluchtsort für Lebensreformer als Frühlingsparadies. Doch dann stört drastische Dokumentarliteratur das Idyll empfindlich.
Julia Latscha hat eine schwerbehinderte Tochter, die manchmal über Stunden brüllt. Ein Gespräch über den schwierigen Alltag, starrende Menschen und die Vorteile der Förderschule.
Tina Turner hat es getan, Sigmar Gabriel auch: eine Schrothkur in Oberstaufen. Das nicht ganz unumstrittene Naturheilverfahren entgiftet den Körper – und nebenbei nimmt man ab. Leider ist es auch eine ganz schöne Qual.
Die Wiesbadener freuten sich über die schöne Architektur der Stadt und das Theater, wie der Kunsthistoriker Volker Rattemeyer feststellt. Aber die städtische Kulturpolitik habe kläglich versagt.
Lehrstunde anderer Art fürs Staatsballett: Warum man „Mayerling“ wahrscheinlich als unaufführbar einstufen muss und Igor Zelenski mehr Geld, Geduld, Infrastruktur und Vertrauen braucht.
Wer nicht in den Siedlungen auftritt, bekommt kein Geld: Israels Kulturminsterin will Kulturinstitutionen mit Etatkürzungen auf regierungskonformen Kurs zwingen.
Ein harter Anfang verhindert oft ein schlimmes Ende: Wer vor dem Traualtar schon die Hürden des Hausbaus überwunden hat, wird auch die Stürme des restlichen Lebens leichter meistern.
Transsexuelle in Indien werden missbraucht und erniedrigt. Nun suchen die Hijras einen Weg aus dem Elend. Sind schon erste Erfolge zu verzeichnen?
Die Dresdner Sinfoniker haben Sinn für Politik und Symbolik. Sie wollen musizierend gegen die von Donald Trump geplante Zementgrenze zu Mexiko protestieren. Doch werden sie einreisen können?
Von Göteborg sieht man mehr, wenn man die südschwedische Stadt vom Wasser aus besichtigt – und zwar nicht faul mit dem Ausflugsboot, sondern tatkräftig per Kanu.
Der Wasserpfeifen-Boom in Deutschland ist ungebrochen. Neue Shisha-Bars wollen weniger orientalisch sein – sondern urban, modern und kosmopolitisch.
Als Kind musste Heinrich Popow das linke Bein amputiert werden. Bei den Paralympics holte er später zweimal Gold. Nun legt Popow mit seiner Bein-Prothese Tanz-Auftritte hin, die niemanden kaltlassen.
Thomas Keilwerth lebt für die Musik. In einer Band spielt er zwar nicht mehr, dafür fertigt er aber im Familienbetrieb in vierter Generation aus Ebenholz edle Blasinstrumente.
Elemente des klassischen Balletts haben in der Mode längst ihren Platz. Und auch die Frauenbewegung hat die Farbe Rosa für sich entdeckt. Aber passt das echt zum Frauenbild von heute?
Barrie Kosky weiß das Folkloristische in Modest Mussorgskis „Jahrmarkt von Sorotschinzi“ zu kaschieren: In seiner Inszenierung an der Komischen Oper Berlin setzt er ihm todernste Abstraktion entgegen.
Restaurants in Los Angeles schließen im Durchschnitt nach nicht einmal einem Jahr. Doch es gibt Köche, die länger durchhalten - auch zwei Deutsche füllen eine kulinarische Nische.
Let’s swing! Isabell Werth und ihr Pferd Weihegold gewinnen ganz entspannt den Weltcup. Erst bei der Siegerehrung ist sie ein wenig von der Rolle.