Keine Angst vor hohen Stückzahlen
Carbon ist ein Material mit vielen Vorzügen. Es ließ sich aber bisher nicht mit vertretbarem Aufwand in Großserie herstellen. Diese Hürde hat BMW jetzt erstmals genommen.
Carbon ist ein Material mit vielen Vorzügen. Es ließ sich aber bisher nicht mit vertretbarem Aufwand in Großserie herstellen. Diese Hürde hat BMW jetzt erstmals genommen.
Durch so viele Räume geschritten und nie war ein Gang umsonst: Mikhail Baryshnikov spricht und tanzt unter der Regie von Alvis Hermanis Gedichte von Joseph Brodsky.
Eigentlich sollten sie eine Woche vor dem G20-Gipfel in Hamburg für Sicherheit und Ordnung sorgen. Dann langweilten sich Berliner Polizisten in ihrer abgelegenen Unterkunft so sehr, dass sie erst mal exzessiv feierten. 220 Polizisten werden zurückgeschickt.
Das „Wireless“-Festival lockt mit Hip-Hop, Soul und Rhythm and Blues 40000 junge Musikfans in die Arena. Sie bekommen eine fast perfekte Show geboten.
Lässige Ungeduld: Christoph Marthaler inszeniert seine phänomenale Verwaltungsrevue „Tiefer Schweb“ an den Münchner Kammerspielen.
Der Jazz-Musiker Rolf Kühn über seine Kindheit im Nationalsozialismus und seinen Aufbruch nach New York. Die Begegnung mit einer berühmten Nachbarin blieb für ihn unvergesslich.
Lange Zeit war das Frankfurter Bankenviertel nach Feierabend menschenleer. Ein neues Großprojekt will das nun ändern – und der Innenstadt neues Leben einhauchen.
Vom Konzept bis zum Kostüm alles selbst erdacht: Tänzer der Dresden Frankfurt Dance Company zeigen erste eigene Choreographien im Frankfurt Lab.
Verliebt, verreist, verlobt – und noch mehr Abenteuer auf 7800 Kilometern. Eine Reise in zwei Tagebüchern.
Am Anfang geht es etwas düster zu, aber beim vierten Song tanzen die Massen: Depeche Mode im Frankfurter Waldstadion.
Arte zeigt eine kenntnisreiche Dokumentation über die Gesellschaft von Myanmar und die Macht der buddhistischen Mönche, die dort ein Abbild der politischen Strömungen darstellen.
Pittsburgh ist nicht Paris, aber seit hier kein Stahl mehr produziert wird, lebt es sich immer besser. Unterwegs in einer typisch amerikanischen Stadt.
Pop-Kunst vom anderen Stern: Arcade Fire zünden in Köln ein Feuerwerk ihrer größten Hits. Vom neuen Album gibt es immerhin einen Vorgeschmack.
Nicht wenige Werke der Ballettgeschichte wurden erst im zweiten Premieren-Anlauf richtig gesehen: Mit Alexei Ratmanskys „Shostakovich Trilogy“ hat sich Amsterdam ins Register der Tanzsternstunden eingetragen.
Die Gebärdendolmetscherin Laura Schwengber übersetzt Klassik, Rap, Pop und die Nationalhymne. Denn die Gefühle, die ein Song auslöst, lassen sich auch für Gehörlose transportieren. Wie cool ist das denn?!
Der Beginn beim Confed Cup ist für Gastgeber Russland geglückt. Zur Freude von Kremlchef Putin startet die Sbornaja mit einem 2:0 gegen Neuseeland ins Turnier. Am Mittwoch wartet ein härterer Gegner.
Die einen arbeiten, die anderen prassen, und die Ungläubigen helfen ihnen dabei: Die enorme Ungerechtigkeit bei der Verteilung von Feiertagen war aus Profitgier so gewollt, und Luther machte aus der Lustfeindichkeit keinen Hehl.
Schweigen, Meditieren, Toilettenputzen: Das Kloster Wat Tam Wua in Thailand lockt Touristen mit der Aussicht auf Einsicht. Aber längst nicht alle Gäste finden ihr inneres Gleichgewicht.
Musizieren lernen als Grundrecht -– das war das Ziel des Programms „Jedem Kind ein Instrument“ in Nordrhein-Westfalen. Jetzt wurde es zusammengekürzt. Einige Instrumente sind nicht mal mehr vertreten.
Der Palazzetto Bru Zane zeigt in Paris drei seltene französische Opern der Romantik. Die 1865 komponierte Oper „Le timbre d’argent“ hat, obwohl über Jahrzehnte vergessen, Spuren hinterlassen.
Jeder Minute des anderthalbstündigen Werkes merkt man an, wie sorgfältig und geduldig es durchdacht und gestaltet wurde: In Berlin wird Sasha Waltz’ großartiges neues Tanztheaterstück „Kreatur“ uraufgeführt.
Saudi-Arabien geht mit brutaler Wucht gegen das Emirat Qatar vor. Der unbotmäßige Nachbar soll in eine Koalition gegen Iran gezwungen werden. Die gefährliche Konfrontation hat Donald Trump ausgelöst.
Runde Formen, bunte Farben: Im Kölner Rheinpark wird ein Architekturjuwel der fünfziger Jahre endlich instandgesetzt. Das denkmalgeschützte Café soll wieder in Betrieb genommen werden.
Das Belarus Free Theatre zeigt in Hamburg die Doku-Tanz-Performance „Burning Doors“ aus der Unterwelt des Putin- Regimes. „Pussy Riot“-Mitglied Maria Alechina spielt darin ihre eigene Geschichte.
Jelena Ostapenko spielt im Finale der French Open gegen Simona Halep. Sie hat bisher in Paris für reichlich Überraschung gesorgt – das hat einen bestimmten Grund.
Eine Neurotechnik, die das Gehirn sanft auf Trab bringen soll: Optogenetik und Lasertherapien können Verhalten steuern – und bald auch Hirnleiden wie Alzheimer lindern?
Sie gehört zu den provokativsten Performances der documenta 14 - die Aktion „El Objectivo. Besucher können mit Gewehren auf die Künstlerin zielen.
Selbst einige Republikaner nennen die detaillierten Protokolle des ehemaligen FBI-Chefs über seine Begegnungen mit Donald Trump „verstörend“. Trumps Anwalt sieht den Präsidenten trotzdem „vollkommen rehabilitiert“.
Eine Methode, mit der Eiweißstoffe wie Lichtschalter funktionieren: Warum der Fresenius-Preis ausgerechnet die Optogenetik auserkoren hat und die molekulare Psychiatrie würdigt.
Unterhaltungskünstler, Schauspieler und vor allem Schlagerstar: Der deutsche Entertainer Roberto Blanco wird 80. Sein Freund und Kollege Ralph Siegel schaut zurück auf Blancos bewegtes Leben. Ein Gastbeitrag.
In der Bundeswehrkaserne Pfullendorf sollen Soldaten lernen, wie man in Krisensituationen medizinische Ersthilfe leistet. Dabei soll es zu sexuell-sadistischen Erniedrigungen gekommen sein. Ist die Ausbildung außer Kontrolle?
Sie stellt einfache Fragen und findet absonderliche Antworten, die sie als völlig normal hinzustellen versteht: Zum siebzigsten Geburtstag der New Yorker Performancekünstlerin Laurie Anderson.
Er kennt die großen Laufstege, ist Show-Produzent und Sammler. Privat präsentiert sich Tyrown Vincent gerne schrill und auffallend – seiner Arbeit geht er mit preußisch-konservativer Disziplin nach.
Im internationalen Vergleich hatten die deutschen Handball-Klubs aus Mannheim, Kiel und Flensburg zuletzt häufig das Nachsehen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Ein Kommentar.
Es läuft nicht so an der Frankfurter Musikhochschule - zumindest dann nicht, wenn es um die Wahl eines neuen Präsidenten geht. Denn nicht zum ersten Mal tut sich die Hochschule hier schwer.
Der Bund für Geistesfreiheit prozessiert gegen die Rundfunkgebühr. Sie entfällt bei „Betriebsstätten, die gottesdienstlichen Zwecken gewidmet sind. Der Bund beruft sich jedoch auf eine Weltanschauung „ohne Gottesbegriff“. Was tun?