Die Neuen vom grünen Zeltplatz
Auf Musikfestivals konnte man sich früher richtig schön gehen lassen – und keiner störte sich daran. Seit überall Influencer unterwegs sind, werden andere Maßstäbe eingeführt.
Auf Musikfestivals konnte man sich früher richtig schön gehen lassen – und keiner störte sich daran. Seit überall Influencer unterwegs sind, werden andere Maßstäbe eingeführt.
Eine langwierige Verletzung hat David Storl lange gebremst. Jetzt hat der frühere Kugelstoß-Weltmeister wieder seine volle Bewegungsfreiheit im Ring und gehört bei der EM zu den Favoriten.
Aprilia erweitert sein 125er-Programm um zwei Modelle: die SX 125 mit Supermoto-Anlagen und die RX 125 mit Enduro-Genen. Natürlich denken jene, die leistungsmäßig von oben kommen, sofort an eine Luftpumpe.
Moral ist was für die anderen da draußen: Christian Brückner liest den dritten Teil von Castle Freemans Vermont-Trilogie „Der Klügere lädt nach“.
Jedes Foto ist das Fragment einer Welt: Zwei Kinder stehen auf Vanessa Winships Bild in der Dämmerung am Ufer und sehen etwas – hingerissen, überwältigt. Was ist passiert?
„Bella Ciao“ soll es also sein, der Sommerhit 2018. Aber ist die Hymne italienischer Partisanen auch Ihr Favorit? Stimmen Sie ab!
In der abgelegenen Postkartenidylle des Wendlands haben sich Biobauern, Atomkraftgegner und Lebenskünstler ihr Biotop geschaffen. Jetzt kommt eine neue Gruppe.
Schon drei Wochen vor dem Bundesliga-Start hat Ralf Rangnick einige seiner Spieler öffentlich schwer angezählt. Er sieht die Saisonziele in Gefahr, wenn sich an zwei Dingen nichts ändert.
Seit der Premiere von „Salome“ in Salzburg kann sich die litauische Sopranistin Asmik Grigorian vor Anfragen kaum mehr retten. Zu verdanken hat sie diese Begeisterung allein ihrer eigenen, harten Arbeit.
Wer war die Frau, die bei der Eröffnung der Fußball-WM in Russland gemeinsam mit Robbie Williams sang? Die russische Sopranistin Aida Garifullina erlebt gerade einen rasanten Aufstieg. Ein Gespräch über die Oper, Kontrollfreaks – und schöne Frauen.
Man bräuchte Tage für diese Reise: Die Berliner Nationalgalerie zeigt mit „Hello World“ eine Weltausstellung. Liegt es am politisch korrekten Postkolonialismus, dass sich ihr Sinn verschließt?
Niemand, der „Wuthering Heights“ von Kate Bush einmal gehört hat, wird das Lied wieder vergessen. Emily Brontë, die Autorin des gleichnamigen Romans, wäre in dieser Woche 200 Jahre alt geworden.
Die chinesische Mitsing-App ist vor allem bei jungen Mädchen beliebt. Der Erfolg brachte dem Unternehmen aber auch viel Kritik ein. Deshalb baut der Eigentümer um – und ändert den Namen.
Elon Musk schickt einen Tweet und bringt damit zwei Bundesländer und die Bundesregierung in Bewegung. Kurzfristig soll die Entscheidung, wann und wo eine mögliche Tesla-Fabrik in Deutschland gebaut wird, nicht fallen.
Romeo Castellucci inszeniert die „Salome“ als grandioses Theater der Grausamkeit. In der Hauptrolle überragt Asmik Grigorian alles.
Die erstaunliche Ausstellung „Coder le monde“ im Pariser Centre Pompidou zeigt, was die Welt des Digitalen mit der Kunst anstellt – und fragt, ob Computer die besseren Entwerfer sein werden.
Große Kunst in großer Hitze: Rabih Mroués „Elephant“ und Wendy Houstoun im Frankfurt Lab. So hinreißend komisch, leichtfüßig und doch bitterernst wird auf der Bühne selten über Kunst, Alter und Tod nachgedacht.
In Südkorea wird so klug und gesund gekocht wie kaum irgendwo sonst auf der Welt – was auch noch Spaß und Lust macht, wenn man sich durch die Gar-, Tempel- und Sterneküchen in Seoul isst.
Wie Juden während des Nationalsozialismus schikaniert wurden, erfahren Schüler meist erst in der neunten Klasse. Dabei kann man die Zusammenhänge schon Grundschülern in einer einfachen Übung vermitteln.
Dörte Thümmler war zu talentiert, als dass der DDR-Sport sie aus seinen Fängen gelassen hätte. Sie wollte mit dem Turnen aufhören, aber ihre Eltern unterstützten sie nicht. Erst heute kann sie von ihrer Ohnmacht erzählen.
Sebastian Vettel ist am Freitag der Schnellste. Fürs Rennwochenende fürchtet er derweil mehr seinen früheren Rennstall als den direkten Rivalen um den WM-Titel.
Viele Passagiere genießen es, auf einem Partyschiff den Main auf und ab zu schippern. Ausflüge auf Partybooten sind beliebt. Die Anwohner finden den Lärm allerdings weniger lustig.
Künstler wie Adolf Loos, Otto Wagner und Josef Hoffmann haben das erste Wegstück in Richtung Moderne freigeschlagen. Inzwischen ist Wien in Sachen Design und Architektur im einundzwanzigsten Jahrhundert angekommen – und dabei sehr beschwingt.
Thomas de Maizière war sicher, dass er Innenminister bleiben würde. Jetzt ist er einfacher Abgeordneter. Was macht das mit einem?
Schwarze Schmetterlinge in der Handtasche: Im Mittelpunkt des Theaterfestivals von Avignon stehen Geschichten von monströser Gewalt.
Ein tapferer Dachs in auswegloser Lage, vier Lamas, die auf eine Annonce hereingefallen sind, und ein tanzender Onkel: Ihr erstes Kinderbuch zeigt A.L. Kennedy als Meisterin im Spiel mit Erwartungen.
Bald zwei neue Songs, jetzt der zweite Teil von „Mamma Mia!“ im Kino – das Jahr 2018 gehört Abba. Ihre Musik ist der Soundtrack von Generationen.
Die Bayreuther Festspiele erleben ihre erste Uraufführung seit 1882 mit einer modernen Oper des Komponisten Klaus Lang. Festspielleiterin Katharina Wagner begegnet so dem Vorwurf, in Bayreuth bliebe alles beim Alten.
Die Maison Rouge in Paris schließt ihre Tore nach einer letzten Ausstellung zum Abheben: „L’Envol – oder der Traum vom Fliegen“, eine Eloge an die Imaginationskraft der Kunst.
Nicht alle Bürger von Saudi-Arabien sind für Frauen am Steuer oder Hip-Hop in der Werbung – und die Zukunft des Landes liegt fest in der Hand des Kronprinzen.
Überall setzen Museen auf Immersion. Aber muss man die Distanz zwischen Bild und Betrachter wirklich auflösen, um Kunst besser zu verstehen?
In ihrem neuen Film spielt Jodie Foster eine Frau, die älter ist als sie selbst im wahren Leben. Ein Anstoß, über Frauenbilder, Führungsstile, Talente und die eigene Identität zu sprechen.
Auf eine Mietwohnung in Södermalm wartet man mehr als zwanzig Jahre. Glücklich, wer schon da ist und vor dem Frühstück schwimmen und nach der Arbeit Boot fahren kann.
Daniel Birnbaum gibt seine Rolle als Direktor des Moderna Museet in Stockholm auf, um Kunst und Technologie zusammenzubringen. Ein Gespräch über omnipräsente Kunstwerke und menschliche Wahrnehmung.
Die Serie „Westworld“ gibt es jetzt als Mobile Game. Trotz schöner Grafik und ansehnlicher Animationen: Kann ein Smartphone-Spiel dem Science-Fiction-Epos gerecht werden?