Als gäbe es kein Tanztheatermorgen
„Exodos“ von Sasha Waltz hat in Berlin Uraufführung – eine in jeder Hinsicht schweißtreibende Angelegenheit.
„Exodos“ von Sasha Waltz hat in Berlin Uraufführung – eine in jeder Hinsicht schweißtreibende Angelegenheit.
Der „ZDF-Fernsehgarten“ hat jede Menge treue Fans. Bei jeder Sendung stehen sie auf der Tribüne hinter der Bühne, jubeln – und machen Selfies mit ihren Stars. Dafür müssen die „Fernsehgarten-Ultras“ einige Opfer bringen.
Installationen, Performances und die Vision einer Stadt ohne Theater: Die zweite Wiesbaden Biennale wurde am Donnerstag eröffnet. Ihr Slogan „Bad News“ wäre beinahe Wirklichkeit geworden.
Aber was machen wir bloß, wenn es weder halbe noch ganze Deutsche gibt?
Mit experimenteller Instrumentalmusik läuft es für die Schweizer Sängerin Sophie Hunger seit mehr als zehn Jahren bestens. Jetzt veröffentlicht sie ein Album voller Elektropop. Über den Spaß an der Dekonstruktion.
Mehrfach gespiegelte Auswandererschicksale auf der Klaviatur der Illusionen zwischen Lebenswelten, Kriegen, Meeren und Mentalitäten: In Yi Meng Wus Bilderbuch entdeckt die Enkelin die Geschichte von Yaotao und Laurence.
Wenn schon junge Menschen plötzlich ihren Partner pflegen müssen, bringt das manche Beziehung an ihre Grenzen. Doch die extreme Situation kann eine Partnerschaft auch intimer und stärker machen.
Was die Fußballer Argentiniens vermasselt haben, können die Tänzer besser. Die Weltmeister im „Tango de Salon“ kommen aus dem Geburtsland des Tanzes. Dabei geht es hierbei nicht nur um reine Technik. Viel wichtiger: Pasión
Der russische Präsident hat eine klare Botschaft für Amerikas Sanktionen gegen Russland. Auch über den umstrittenen Besuch bei der Hochzeit der österreichischen Außenministerin äußert Putin sich.
Ausgefallene Performance oder einfach nur Schleichwerbung? Im hessischen Staatstheater Wiesbaden hat eine Rewe-Filiale eröffnet. Ein Shopping-Event in barocker Umgebung.
Bienenhaltung liegt im Trend. Aber wie hält man die Tiere gesund und erntet reichlich Honig? An der Ruhr-Universität Bochum lernen Studenten die Grundlagen der Bienenzucht. Ein Besuch.
Wenn Justin Timberlake in der Frankfurter Festhalle auftritt, ist der Saal natürlich ausverkauft. Schade nur, dass das Publikum im Soundgetöse kaum etwas hören kann.
Wie die Kunst das Auge zum Tastwerkzeug werden ließ: Die Internationalen Tage in Ingelheim zeigen, wie Bildhauer der Moderne Skulptur, Raum und Oberfläche untrennbar verbanden.
Jugendliche lieben Hip-Hop. Verstehen sie die oft rätselhaften, verdorbenen Texte richtig? Überlegungen zur Sprache des Gangsta Rap in Snoop Doggs „Drop It Like It’s Hot“.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Wie Paul Celan verarbeitete auch Immanuel Weißglas seine Holocaust-Erfahrungen literarisch. Diese Verse des jüdischen Kollegen dienten Celan später als Grundlage für die berühmte „Todesfuge“.
„Es ist schwer, sich eine Welt ohne sie vorzustellen“: Nach ihrem Tod trauern zahlreiche Prominente um Aretha Franklin. Im ganzen Land gedenken Fans der Sängerin.
Anitta ist Brasiliens größter Popstar. Ein Gespräch über ihre Anfänge in den Favelas von Rio de Janeiro, ihre zwei Milliarden Youtube-Klicks und ihre Cellulite.
Vereine, Clubs, Restaurants und Initiativen hatten ein buntes Programm organisiert. Die Straßenzüge durch das Viertel wurden zu Partymeilen der Besucher.
Viele Tausend Familien machen jedes Jahr Urlaub an der Ostseeküste. Ein Wirt auf Rügen heißt sie künftig in den Abendstunden nicht mehr willkommen. Das läge aber vor allem an den Eltern.
Die Solisten der klassischen Musik vermarkten sich wie Models und Rockstars. Nur wer schön oder sexy ist, schafft es zum Weltstar. Da fragt man sich: Warum, und wie lange noch? Eine Ermittlung im Konzertsaal.
Gespielt wird hier den ganzen Tag: Im sommerlich überhitzten New York konkurrieren die großen Broadway-Theater und die kleinen Bühnen mit den alltäglichen Dramen, die auf der Straße stattfinden. Eine Reise.
Eine Nackedei-Tanzcombo drängt die Sänger in den Hintergrund und alle haben was zu lachen, zumindest auf der Bühne: Claudio Monteverdis „Krönung der Poppea“ ist in Salzburg ein Happening. Und was für eins.
Tim Sweeney ist ein Tüftler, der Rasenmäher und Handys zerlegt. Mit seinem Spiele-Studio Epic Games ist er reich geworden – doch sein größter Erfolg hebt gerade erst ab.
Die Fondation Vincent van Gogh in Arles zeigt Kunst im Zeichen des alles versengenden Zentralgestirns. An den jeweiligen Darstellungen der Sonne lässt sich viel über Brüche und Wanderbewegungen innerhalb der modernen Kunst ablesen.
Schwerlich barock, aber aus Neapel: Jürgen Flimm inszeniert Mercadantes „Didone abbandonata“ zur Eröffnung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
Im Kolosseum trifft man keine Gladiatoren, und die Sphinx ist viel zu klein: Auf den Reise-Bewertungsportalen im Internet finden manche selbst an Weltwundern etwas zu meckern. Eine Auswahl.
Pogo oder nicht Pogo? Über diese Frage stritten sich zwei Festivalgänger in Bayern so sehr, dass der eine dem anderen ein Stück der Nase abbiss. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
In Mannheim ist zu besichtigen, wie eine Einwanderungsgesellschaft funktioniert. Oder auch nicht funktioniert. Denn es gibt Viertel, die sich entwickelt haben und blühen, und andere, in denen es kaum noch Gemeinsinn gibt.
Das Festival „Fringe“ in Edinburgh ist mit Theater, Tanz, Comedy und Musicals das größte Kulturfestival der Welt. Eine Möglichkeit für Künstler, gesehen und vielleicht entdeckt zu werden.
Nashville galt einmal als „das Athen der Südstaaten“ und hat sogar eine exakte Kopie des Parthenons erbaut. Doch heute werden die meisten Touristen von etwas anderem angezogen: der Musik.
Der chinesische Staat hat in der Provinz Xinjiang ein System errichtet, das den dort lebenden Uiguren sämtliche Freiheiten raubt. Wer nicht spurt, verschwindet für Monate in Umerziehungslagern.
„Wiederholt haben Sie denn Atomwaffenverbotsvertrag nicht mit einem Wort erwähnt“: Der Journalist Masato Tainaka schreibt einen wütenden Brief an den japanischen Premierminister Shinzo Abe.
Händedruck, Blickkontakt, Lautstärke – wenn Körpersprache und Stimme richtig eingesetzt werden, können sie über die Karriere entscheiden.
Diana Kinnert ist der Vorzeige-Nachwuchs der CDU – und spiegelt doch die Verunsicherung vieler Konservativer wider. Sie selbst setzt auf exzessives Arbeiten wie auf exzessives Feiern.
Trotz starker Konkurrenz ist „Bella Ciao“ auch der Sommerhit bei den Lesern von FAZ.NET. Wie kommt das?