Musik klassisch
Armida Quartett und Tabea Zimmermann. In der Reihe „Meisterschüler und Meister“ des Rheingau Musik Festivals trifft am Dienstag auf Schloss Johannisberg das ...
Armida Quartett und Tabea Zimmermann. In der Reihe „Meisterschüler und Meister“ des Rheingau Musik Festivals trifft am Dienstag auf Schloss Johannisberg das ...
Der Notenständer schien nur der Form halber vor ihr zu stehen, während Viviane Hagner mit geschlossenen Augen den Resonanzen ihrer Geige nachlauschte und sie
Dass selbst im Umkreis von Franz Schubert und Ludwig van Beethoven noch manche Perle zu entdecken ist, verwundert kaum in einem Musikbetrieb, der gewöhnlich
An den Grenzen des technisch Möglichen: Martin Schläpfers Ballettabend „b. 16“ in der Deutschen Oper am Rhein. Eine Herausforderung für Tänzer und Publikum.
Christiane Karg. Zuletzt hat Christiane Karg in der Oper Frankfurt an der Seite von Christian Gerhaher sehr eindrucksvoll die weibliche Titelpartie in Debussys ...
Das Seltsame ist, es funktioniert. Dabei ist die Achse reichlich schief in Willy Pramls Beitrag zum großen Büchnerjahr. Denn natürlich könnte man mit Friedrich ...
Unter Musikfreunden des Rhein-Main-Gebiets ist auch heute noch manchmal die Rede von der „Ära Gielen“. Gemeint ist jenes Dezennium von 1977 bis 1987, als ...
Dreimal Festspiel bei den Festspielen: Heinz Holligers Dirigat, Christian Gerhahers Singkunst und Händels „Tamerlano“ triumphieren in Salzburg.
Kit Armstrong. Mit gerade einmal 20 Jahren hat er nun schon sein Musik- und Mathematikstudium abgeschlossen und zudem als Pianist und Komponist weltweit viel ...
Das lange geplante Handbuch über den Liederkomponisten Franz Schubert liegt vor und erfüllt hohe Erwartungen.
Herzerfrierend die Welt zur Saisoneröffnung im Deutschen Theater Berlin. Kälte prägt als physische Erfahrung wie als Metapher für sozialen Umgang und innere Einsamkeit Elfriede Jelineks Stück "Winterreise", in dem sie Franz Schuberts und Wilhelm Müllers Liederzyklus frei variiert.
Die Entscheidung der Alten Oper, den Londoner Komponisten George Benjamin anlässlich des "Auftakt"-Festivals in den Mittelpunkt eines mehrteiligen Porträts zu stellen, führt offenbar zu spannenden Konzerterlebnissen.
Über Franz Schubert gab es bislang keine überzeugende Gesamtdarstellung. Nun ist dem Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen der große Wurf gelungen.
In einer enthusiastischen Rezension hatte Robert Schumann der großen C-Dur-Sinfonie von Schubert einst "himmlische Längen" bescheinigt. Für die "Otzberger Sommerkonzerte", die traditionell Veranstaltungen mit erheblicher Überlänge ...
Das erste geschwänzte Konzert. Stattdessen eine Fahrt im Sessellift auf die Niedere. Auch der Blick von hier oben, herab auf Schwarzenberg, gehört zum Schubertiade-Besuch. Zwischen Paragleitern rauschen die Melodien der letzten sieben Tage durch den Kopf.
Das Existentielle in seiner Interpretation der „Winterreise“ ist das Unsentimentale: Der niederländische Bass Robert Holl wahrt - am Flügel kongenial begleitet von András Schiff - eine geradezu unheimliche Fassung.
Diesem verliebten Jungen ist nicht ganz zu trauen: Eine Interpretation der „Schönen Müllerin“ auf der Schubertiade in Schwarzenberg lädt dazu ein, den Gedichten von Wilhelm Müller genauer nachzuhören.
Mit drei Zugaben beschloss das Remnant-Klavierduo sein Debüt bei den Burghofspielen. Jugendliche Frische und Spielfreude, energetische Einigkeit und pfeilschnelle Läufe kennzeichneten das Spiel der beiden aus Korea stammenden Schwestern Hyun Joo und Hee Jin June.
Auf die Pflege des Repertoires und Vergleiche von Interpretationen kommt es an: Die Schwarzenberger Schubertiade gestattet, einem gänzlich unverkrampften Umgang mit Klassik beizuwohnen.
Edith Mathis probt auf der Schubertiade in Schwarzenberg mit fünf Sopranistinnen und dabei lernt auch das Publikum einiges über Hauptsätze wie Feinheiten der Liedgestaltung.
Nach unterkühlten „Mädchenliedern“ gelingen der Sopranistin Anna Prohaska treffendere Interpretationen der „Ophelia-Lieder“ von Brahms und Strauss. Von einem spannungsreichen Debut auf der Schubertinade.
Mit weichem, runden Anschlag bietet Paul Lewis Klaviersonaten Schuberts dar: Wer hier die Augen schließt, braucht nicht zu schlafen. Am Vormittag allerdings ging's auf dem Podium der Schubertiade in Schwarzenberg fetziger zur Sache.
Ian Bostridge und Graham Johnson eröffnen die Schubertiade in Schwarzenberg, wo die entspannte Atmosphäre einer ganz selbstverständlich auf das Kanonische gerichteten Liebhaberei den Ton im Publikum angibt.
Eigentlich komponiere er nur aus Trauer darüber, dass Schubert gestorben sei, sagte einmal der amerikanische Komponist Morton Feldman: jedes neue Werk letztlich ein Epitaph. Komponieren als Trauerarbeit hat Tradition.