Corona und der deutsche Musterschüler
Am deutschen seuchenpolitischen Wesen soll die Welt genesen. Davon sind viele Deutsche zutiefst überzeugt. Außer natürlich die Sozialdemokraten: Diese halten sich zumeist für notorische Versager.
Am deutschen seuchenpolitischen Wesen soll die Welt genesen. Davon sind viele Deutsche zutiefst überzeugt. Außer natürlich die Sozialdemokraten: Diese halten sich zumeist für notorische Versager.
Wie wenig ergiebig die Debatte über die Pandemie-Bekämpfung in unserer Gesellschaft ist, spiegelt sich in der Diskussion bei Sandra Maischberger wider. Das liegt aber keineswegs nur an Berliner Demonstranten.
In ihrer letzten Sendung vor der Sommerpause geriet Sandra Maischberger mit einer harmlosen Sendeankündigung ins Kreuzfeuer von Politaktivisten. Wir sehen, wie der Journalismus in polarisierten Gesellschaften unter Druck gerät.
Müssen in Schweden Menschen sterben, weil die Straßencafés geöffnet bleiben? Bei Sandra Maischberger ist von einer unverantwortlichen Politik die Rede. In Wirklichkeit haben sich die Schweden aber kaum anders verhalten als wir.
Die Furcht um die wirtschaftliche Existenz wird größer. Doch während die Kanzlerin von schädlichen „Öffnungsdiskussionsorgien“ spricht, ging es bei Sandra Maischberger überraschend gehaltvoll um den Wert der Freiheit.
In den vergangenen Tagen hat sich in Politik und Medien ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Beurteilungsvermögen der Bürger eingeschlichen. Das ist unbegründet, wie sich zeigen sollte.
Für den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil ist Covid-19 keine Naturkatastrophe. Hier liegt eines der Verständnisprobleme, die wir in dieser historischen Situation bewältigen müssen. Denn es geht um politische Kontrolle.
Der Corona-Ausnahmezustand bringt massive Einschränkungen für jeden. Dennoch stimmt die große Mehrheit den Maßnahmen zu. Auch bei Sandra Maischberger. Wo bleibt das kritische Hinterfragen?
Ein Ende des „Shutdowns“ ist nicht absehbar: Bei Sandra Maischberger diskutieren Mediziner, ob das Coronavirus als Gefahr für Junge verharmlost wurde und ob die Zahl der Infizierten eigentlich mehr als sieben Mal so hoch sein könnte.
Sandra Maischberger verlässt ihr Studio und lässt in Erfurt die dortigen Bürger zu Wort kommen. Das tut der Moderatorin wie auch den anwesenden Politikern gut. Doch es verschiebt auch den Fokus der Sendung.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss die Gefahr einer Epidemie eingestehen. Bei Sandra Maischberger bemüht er sich um die kommunikative Balance beim Umgang mit diesem Thema. Die Frage ist nur, ob das reicht.
Ob Bodo Ramelow mit solchen Erklärungen Zuschauer oder Wähler überzeugen konnte, wird sich zeigen. Aber wenn nicht die Moderatorin die CDU ist, wer dann?
Der Brexit ist weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden. In diesen Tagen reden dafür alle über einen Virus. Sandra Maischberger machte natürlich keine Ausnahme.
Ist unser Essen zu billig? Ist Greta Thunberg schlimmer als Donald Trump? Sandra Maischberger lässt unaufgeregt die Woche Revue passieren. Doch dann kommt Gloria von Thurn und Taxis – und sorgt für ein dickes Ende.
Sandra Maischbergers erste Sendung 2020 gerät zum wilden Ritt durch die Themen: Von den britischen Royals zu den iranischen Mullahs, von Buschbränden bis zum Dschungelcamp kommt alles vor. Mit teils erschreckenden Folgen.
In Großbritannien wird gewählt – und Sandra Maischberger bemüht sich in ihrer Sendung, den Zuschauern einige Hintergründe zu vermitteln. Im Dickicht der sonstigen Themen der Woche funktioniert das aber nur mit Einschränkungen.
Kurz vor dem SPD-Parteitag ist Kevin Kühnert zu Gast bei Sandra Maischberger. Er beweist in dem Interview seine beeindruckenden politischen Fähigkeiten.
Mit dieser Beschreibung charakterisierte der Journalist Hajo Schumacher bei Sandra Maischberger die beiden Vorsitzenden der Grünen. Diese haben ihren Parteitag hinter sich, die CDU noch vor sich – das bestimmte dann auch diese Sendung.
Die Sendung von Sandra Maischberger scheint nun da angekommen, wo die Gastgeberin hin will: auf dem Boulevard, auf dem man den Ball flach halten kann, solange es irgendwie bunt ist und prominente Gäste aus der Patsche helfen.
Sandra Maischbergers neues Format hat an Form gewonnen. Das liegt an überraschenden Konstellationen und unverhofften Erinnerungen. Die Mischung wird endlich kritisch.
Nun wird Sandra Maischberger künftig mehrere Themen einer Woche aufgreifen und in wechselnder Besetzung erörtern. Auch der neue Anlauf wirkt nicht überzeugend. Das gilt für das Arrangement ebenso wie für die Details.
Der Spielfilm „Wendezeit“ liefert den Einstieg zum Thema „Spione im Kalten Krieg". Sandra Maischbergers Gäste geben einen Einblick in die Trivialität nachrichtendienstlicher Arbeit – die heutige Lage beurteilen sie jedoch ganz unterschiedlich.
Bevor die deutsche Wirtschaft endgültig in die Rezession gerät, beschäftigte sich Sandra Maischberger noch einmal mit der Armut in einer reichen Gesellschaft. Das war durchaus aufschlussreich.
An diesem Fernsehabend haben wieder viele Medienkonsumenten Grund zur Empörung gefunden: Zielscheibe war das ZDF. Im Gegensatz dazu suchte Sandra Maischberger nach ihrer verloren gegangenen Orientierung.
Im Kessel Buntes von Sandra Maischberger liegen diese Woche der brennende Regenwald, die nicht brennende SPD, die kokelnde Vermögenssteuer und der vor allem für sich brennende Gregor Gysi. Italien und England sind zu weit weg. Oder zu kompliziert.
Grönland-Debatte, Fleischkonsum oder Greta Thunberg: Schaffen die Medien unsere Wirklichkeit, oder bilden sie diese nur ab? Das war das eigentliche Thema dieses Abends, der an fast vergessene Ereignisse der letzten Wochen erinnerte.
In Sandra Maischbergers erster Sendung nach der Sommerpause geht es um drängende Fragen unserer Zeit. Nicht jede Debatte erweist sich als zielführend. Ausnahme: Das Gespräch mit Joachim Gauck.
Frau Maischberger nimmt das Tohuwabohu um den Brexit zum Anlass, den Teufel an die Wand zu malen. Keine gute Voraussetzung für eine sachliche Diskussion.
Brexit-Chaos auf der Insel und im Studio: Die Diskussion bei Sandra Maischberger ging ungefähr so durcheinander wie die Debatten im Unterhaus.
Bei Sandra Maischberger wird in Ruhe über Enteignungen und Reichensteuer diskutiert. Das Ergebnis: Eine Sendung ohne Zerrbilder der angeblich egoistischen Klasse. Dazu trägt nicht nur die ausgewogene Gesprächsführung bei.
Die Natur ist ein weites Feld. Sie eignet sich für erbitterte Diskussionen, bis am Ende sich alle einig sind, dass nichts so bleiben kann, wie es ist.
Die Fallbeispiele sind bestürzend: Auch weitsichtige Vorsorgeverfügungen können durch böswillige Personen ausgehebelt werden. Niemand ist vor Missbrauch durch Betreuer geschützt. Sind intakte Familien die beste Vorsorge?
In der Debatte um den Diesel gibt es täglich neue Akzente. Doch was sagen die Bewohner in München oder Berlin zu den Fahrverboten? Ihnen hört niemand zu, wie bei Sandra Maischberger.
Sandra Maischberger lädt die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zum Soloauftritt ein. Was dabei rauskommt ist erschreckend.
Der Verfassungsschutz prüft jetzt die AfD auf ihre verfassungsfeindlichen Bestrebungen. Das ändert leider nichts an der Hilflosigkeit im Umgang mit dieser Partei, wie bei Sandra Maischberger deutlich wurde.
Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger sollen abschrecken. Und zwar auch alle, die noch nicht betroffen sind. Bei Sandra Maischberger wurden Zuschauer mit sozialem Schrecken geimpft – für ein System von gestern.