Mehr ist weniger
Sylt, Putin, E-Autos, Tempo 30, unsere Radwege in Peru: Bei Sandra Maischberger tummeln sich mehr Themen als Gäste, zum Schluss schwirrt einem der Kopf.
Sylt, Putin, E-Autos, Tempo 30, unsere Radwege in Peru: Bei Sandra Maischberger tummeln sich mehr Themen als Gäste, zum Schluss schwirrt einem der Kopf.
Während Sahra Wagenknecht Annalena Baerbock verspottet, führen Oskar Lafontaine und Joachim Gauck bei Sandra Maischberger ein Fernduell. Dass die direkte Konfrontation ausblieb, hatte einen guten Grund.
Bei Sandra Maischberger gibt der CDU-Vorsitzende zu: Auch ihn habe das Ausmaß des Karlsruher Urteils zur Schuldenbremse überrascht. Dazu macht Friedrich Merz Vorschläge zum Sparen.
Wer das Apokalyptische unseres Gemeinwesens „spürt“, für den scheint die neue Partei von Sahra Wagenknecht genau das Richtige zu sein. Erste Hinweise aufs Parteiprogramm gab es bei Maischberger.
So nicht, Carsten! Wie denn, Kevin? Bei „Maischberger“ kommt es zum schäkernden Zusammenprall der Generalsekretäre von CDU und SPD. Regie führt die AfD.
„Sind Sie ein Besserwisser?“ Mit ihren bemühten Versuchen, Olaf Scholz zu examinieren, machte es Sandra Maischberger dem Kanzler zu einfach. Interessant war sein Zugeständnis, Europas bisheriges Flüchtlingssystem sei „völlig absurd“.
Hollywoodstar Cate Blanchett ist zu Gast in einer deutschen Talkshow: Das verändert alles. Selbst Karl Lauterbach wird da zum Peter Sellers.
Bei „Maischberger“ ist die Freude allgemein groß über das Machtwort des Kanzlers im Atomstreit. In der Talkshow will sich niemand damit aufhalten, dass der Rückgriff auf die Richtlinienkompetenz ein Krisenzeichen ist.
Das Interview mit Greta Thunberg sorgte schon vor der Ausstrahlung für Wirbel. Da saß dann aber gar keine Atomkraftbefürworterin – sondern eine gelöste junge Frau, die darüber staunt, wie sie zur Ikone wurde.
Das wäre Sahra Wagenknecht nicht passiert: Bei „Maischberger“ hat Norbert Röttgens Widerpart, Amira Mohamed Ali von den Linken, die undankbare Rolle, nicht so recht zu wissen, wie ihr geschieht.
In der Talkshow von Sandra Maischberger erweckt Alice Weidel den Eindruck, sie müsse nur warten, bis im Ukrainekrieg die Stunde ihrer Partei komme. Ihre Wortwahl zeigt, wie der neue Nationalismus denkt.
In Marco Buschmanns Rhetorik der höheren Warte gibt es keine Probleme, weder beim Tankrabatt noch bei den Corona-Maßnahmen. Der Bundesjustizminister hat bei „Maischberger“ alles im Griff – auch die Moderatorin.
Im Dauerpower-Talk diskutiert Sandra Maischberger mit ihren Gästen über die Ukraine-Politik der Bundesregierung, den Tankrabatt und die Ausbreitung der Affenpocken.
Der ukrainische Botschafter setzt bei Maischberger auf Provokation. Die historischen Hintergründe unserer moralischen Zwangslage sprach bei Sandra Maischberger die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann an.
Finanzminister Christian Lindner verteidigt bei Maischberger seinen Benzin-Rabatt, und Börsen-Expertin Anja Kohl fordert Sanktionen, bis Putin in die Knie geht.
Bei Sandra Maischberger gibt Armin Laschet erstmals nach seiner Wahlniederlage ein ausführliches Fernsehinterview. So manche Antwort des CDU-Vorsitzenden macht fassungslos.
FDP und Grüne bestimmen, wie die nächste Bundesregierung aussieht. Sandra Maischberger wollte dazu etwas erfahren. Doch sie tappt im Dunkeln. Eindeutig ist nur, dass die Union ums Überleben kämpft. Aber ist bei der SPD wirklich alles in Butter?
In einem Streitgespräch zwischen Friedrich Merz und Hubertus Heil wurde noch einmal deutlich, warum die Union in diesem Wahlkampf in solche Turbulenzen geraten ist: Sie kann nicht mehr vermitteln, wie sie das Land regieren will.
Im Wahlkampf ist vieles möglich: mit den Tücken der Lyrik kämpfende Politiker genauso wie Journalisten als Wahlkämpfer. Bei Sandra Maischberger lernten die Zuschauer so immerhin einen längst vergessenen Dichter kennen.
Der Bundestagswahlkampf ist so spannend wie schon lange nicht mehr. Bei Sandra Maischberger merkte man das aber nicht – obwohl den Parteienvertretern ihre Verzweiflung über die Umfragen anzusehen war.
Die CDU hat einfach Pech. Nach der Flut kam jetzt auch noch kurz vor der Wahl der Zusammenbruch der westlichen Politik in Afghanistan. Da stellt sich die Frage: Können die überhaupt noch regieren?
Der rasante Zusammenbruch des afghanischen Staates hat alle überrascht. Allerdings hält sich unser Interesse an dem Land immer noch in überschaubaren Grenzen. Viele offene Fragen werden nur in Nebensätzen angesprochen.
Wer von Politikern immer Eindeutigkeit verlangt, hat deren Beruf nicht verstanden. In dieser letzten Sendung vor der Sommerpause wurde deutlich, wie Politiker auch ohne Klartext etwas mitteilen können. Das war durchaus unterhaltsam.
Vor den Landtagswahlen durfte sich der CDU-Vorsitzende Armin Laschet bei Sandra Maischberger mit den Fragen des politischen Gegners beschäftigen. Dagegen ist nichts zu sagen – wenn man nur Antworten hätte.
Die verspätete Meldung von Nebeneinkünften habe sie „tierisch“ geärgert, sagt Annalena Baerbock. Die Kanzlerkandidatin der Grünen zeigt im Gespräch mit Sandra Maischberger, wie professionell der Umgang der Politik mit den an sie gestellten moralischen Ansprüchen sein kann.
Die Identitätspolitik bietet die Chance, den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen – so schrieb es einst Max Weber. Die jüngste Ausgabe von „Maischberger“ zeigte am Fall Jens Lehmann, was passiert, wenn sich die Theorie mit Leben füllt.
Bei „Maischberger – die Woche“ drehte sich alles um die öffentlich vorgetragene Entschuldigung der Bundeskanzlerin. Dabei zeigte sich, dass ihre Bitte um Verzeihung ein klassisches, machtpolitisch gebotenes Ritual war.
An Corona führt auch in Maischbergers Wochenrückblick kein Weg vorbei. Aber es ist ein anderes Thema, das für Emotion und Aufregung sorgt.
Ein Wochenrückblick mit Maischberger zum Abregen: Über das Karotten-Prinzip der Pandemiepolitik, die Ausstiegsvisionen von Bill Gates und eine Schlingerfahrt des Osterurlaub-Absagers Michael Kretschmer.
Selten gibt es politisch-medizinische Debatten oder Expertisen, die einen tatsächlichen Mehrwert von Talkshows zu Corona-Themen ausmachen. Die Sendung „Maischberger. Die Woche“ bot einen Lichtblick im Einerlei des virusgetriebenen Programms.
Bei Maischberger streiten der viel gescholtene Virologe Streeck und der SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach um die Corona-Maßnahmen. „Bild“-Journalist Strunz will „kein Klima der Sündenböcke“ – hat aber selbst schon einen Sündenbock ausgemacht.
Bei Sandra Maischberger muss Jens Spahn einmal mehr die Impfstrategie und die Corona-Maßnahmen der Regierung verteidigen. Auch um die Frage, ob er denn Kanzler werden will, kommt der Gesundheitsminister nicht herum.
Am Mittwoch wurde der Lockdown verlängert. Dem Eindruck der Kurzatmigkeit und Hilflosigkeit konnte man allerdings nicht widersprechen.
Die ARD macht einen Film über das Jahr 2034. Dort durfte sich die Bundeskanzlerin über einen Freispruch freuen, ohne angeklagt zu sein. Mit Kuriositäten ging es anschließend bei Sandra Maischberger weiter.
In Deutschland steigen die Neuinfektionen rasant – wie damit umgehen? Diese Sendung war in mancher Hinsicht aufschlussreicher als die Verlautbarungen der Politik nach der Ministerpräsidentenkonferenz im Kanzleramt.
Das erste TV-Duell im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf lässt den europäischen Zuschauer ratlos zurück. Bei Maischberger lieferten Trump- und Biden-Anhänger ein bezeichnendes Bild für die geistige und seelische Verfassung vieler Amerikaner.