Genie und Wahnsinn
Der Wirtschaftsnobelpreisträger und Mathematiker John Nash faszinierte die Massen - nicht nur mit seiner Spieltheorie. Nun ist er bei einem Autounfall gestorben. Ein Nachruf.
Der Wirtschaftsnobelpreisträger und Mathematiker John Nash faszinierte die Massen - nicht nur mit seiner Spieltheorie. Nun ist er bei einem Autounfall gestorben. Ein Nachruf.
Ein ehemaliger Yale-Professor hat sich die amerikanischen Elitestudenten vorgeknöpft. Und übersieht dabei, dass er selbst einmal Teil des elitären Uni-Systems war.
Tausend Objekte sind tausend Blicke auf die Welt: In London wird die private Sammlung von Stanley J. Seeger versteigert. Sie ist ein schönes Beispiel für wirkliche Individualität.
Das „Dritte Reich“ in Dokumenten: Eine monumentale Sammlung zeigt, wie das Volk von der Propaganda ideologisch bearbeitet wurde.
Egal wie reich wir sind: Das Geld ist knapp. Egal wie viel Zeit wir haben: Es reicht nicht. Ständig glauben wir, dass wir weniger haben, als wir brauchen. Woher kommt all der Stress?
Diesen Film wollte Albert Einstein unbedingt sehen. Das Genie wünschte eine Vorführung in seinem Haus in Princeton, erinnert sich John Tyler Bonner in seiner ...
Wer wird Nachfolger von Ben Bernanke auf dem Chefsessel der amerikanischen Notenbank? Amerikanische Medien ernennen den umstrittenen Harvard-Ökonomen Larry Summers zum Favoriten. Doch der Amerikaner gilt als nur eingeschränkt teamfähig.
Früher hat der Chef der amerikanischen Notenbank Ben Bernanke in Princeton Volkswirtschaftslehre gelehrt. Nun hat er vor Absolventen der Eliteuniversität eine launige Rede gehalten.
Shirley Tilghman ist die erste Frau an der Spitze der renommierten Princeton University. Jetzt geht ihre zwölfjährige Amtszeit zu Ende. Ein Gespräch über die Frage, was eine Universität erfolgreich macht.
Wie wird man vom Bewunderer Amerikas zu dessen Feind? Der pakistanische Autor Mohsin Hamid hat diese Frage in einem Roman erforscht, den man nicht lesen kann, ohne an die Brüder Tsarnaev zu denken. Ein Gespräch.
Die Religionsgeschichtlerin Elaine Pagels liest die Apokalypse des Johannes als Text einer Kriegszeit, der besser gar nicht in der Bibel stünde.
Die Nagelprobe auf den Nobelpreis: Was der neue Roman von Mo Yan über China zu erzählen weiß, ist spektakulär. Von der Mo oft unterstellten Flucht in einen halluzinatorischen Realismus kann keine Rede mehr sein.
Die Aufregung über Amazon bringt es ans Licht: Unbeirrt krempelt der Versandhändler unser aller Leben um. Er baut ein Monopol, das in Richtung „Same-Day-Lieferung“ läuft. Die Branche ist verängstigt.
Siebzig Jahre feiert der Autor Peter Handke: Über durchsichtige Buchstaben, den Briefwechsel mit seinem Verleger, Reisen an die stillsten Orte der Welt und sein vorerst letztes Buch.
Die Hurrikane werden wiederkommen. Selbstversorgung in der Exzellenzzone und Gelehrte beim Generatorenkauf - ein Bericht aus der amerikanischen Universitätsstadt Princeton.
In den 50er Jahren stahl Dr. Thomas Harvey das Gehirn von Albert Einstein und zerlegte es in seine Einzelteile, um es für die Nachwelt zu erhalten. Das ist ihm gelungen: Bilder des Physiker-Hirns gibt es nun als App für das iPad.
Nein - natürlich leben nicht alle deutschen Ökonomen auf einem fernen Planeten. Aber manche deutsche Ökonomen leben, wenn es um die Zusammenhänge von Geldbasis und Inflation geht, auf einem anderen Planeten als Ökonomen, die an moderner Theorie und Empirie arbeiten. Wir stellen die zwei Planeten gegenüber: den Planeten, auf dem deutsche Traditionalisten leben (Planet A), und den "moderneren" Planeten, dargestellt anhand von Autoren der Princeton-School, darunter des Nobelpreisträgers Chris Sims (Planet B). Von Gerald Braunberger
Um Erwin Panofskys verschollenes Manuskript rankten sich Legenden. 1934 verließ der jüdische Kunsthistoriker Deutschland. Jetzt wurde seine Schrift gefunden - in einem ehemaligen Panzerschrank der NSDAP.
Der Kunsthistoriker Stephan Klingen stieß überraschend auf Panofskys Manuskript. Eine Theorie, wie es in den Keller des Münchner Instituts geriet und warum es dort so lange lag, hat er auch.
Am Anfang war er theoretischer Querdenker, dann wurde nach seinen Plänen gebaut und Bildhaftigkeit sein Prinzip. Zum achtzigsten Geburtstag von Peter Eisenman.
Michael Hüther, der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, hat den Universitätsökonomen vorgeworfen, im Unterschied zu Ökonomen aus Banken und Instituten wenig brauchbare Vorschläge in der Euro-Krise unterbreitet zu haben. Eine Antwort von Gerald Braunberger.
Annette Schavan will spanische Azubis nach Deutschland locken. Doch wird ihr das gelingen? Nirgendwo wohnen Kinder so lange bei ihren Eltern wie in Südeuropa. Die Nesthocker könnten die Wirtschaftskrise noch verschärfen, da sie den Fortschritt ihres Landes bremsen.
Frei programmierbar muss der Rechner sein: George Dyson erinnert an Alan Turing und rückt John von Neumann ins Zentrum seiner Geschichte von den Ursprüngen der digitalen Welt.
Amerika begann als Schuldenunion. In der Krise paukte die Gemeinschaft jeden raus. Das raten Angelsachsen jetzt auch den Europäern. Es fehlt nur noch ein Pionier wie Alexander Hamilton.
Er lieferte den mathematischen Sachverstand für die Beschreibung des physikalischen Universums: Der große Mathematiker Ernst Peter Hirzebruch ist im Alter von 84 Jahren gestorben.
Die Entwicklung der Einlagen in den Banken weist früh auf Fehlentwicklungen an den Finanzmärkten hin. Eine neue Studie zeigt, dass damit die Bedeutung der Geldmenge als Indikator zunimmt.
Wer den amerikanischen Präsidenten einschätzen möchte, muss seine Frau verstehen. Jodi Kantor beschreibt in einem Doppelporträt Barack und Michelle Obama.
Die Nothilfen der Europäischen Zentralbank könnten geeignet sein, die Verschuldung der Staaten zu befeuern. Zumindest hegen diese Hoffnung einige Investmentbanken und Regierungen im Euroraum.
Das Geschäft europäischer Banken mit dem Dollar ist vor der Krise extrem gewachsen. Der Derivatemarkt boomt. Erste Banken erwägenen nun, an dieser Stelle zu reduzieren.
Auf Humboldt und Gauß folgt Gödel: Die Grazer Uraufführung von Daniel Kehlmanns Theaterstück „Geister in Princeton“ - ein Stück zwischen Weltformeln und Atombomben.
“Köstliche Lesung & Köstliche Küche“
"Rassen", argumentierte der in Princeton lehrende britisch-ghanaische Philosoph Kwame Anthony Appiah in seinem vor zwanzig Jahren publizierten preisgekrönten Essayband "In my Father's House", gibt es nicht; der Begriff sei fatal, weil er Kulturen und Ideologien biologisiere.
Um den Bürger von übergroßen Tugendforderungen zu entlasten, plädiert der amerikanische Starphilosoph Kwame Anthony Appiah in seiner neuen Studie für Sitten und Gebräuche.