Die Wettervorhersage im Klimawandel
Der Umweltökonom Manuel Linsenmeier kommt von Princeton nach Frankfurt, um die Anpassung an den Klimawandel zu erforschen. Sein Blick in die Zukunft ist erstaunlich zuversichtlich.
Trump will selbst dabei sein, wenn „seine“ Obersten Richter heute über sein Dekret zur Staatsangehörigkeit beraten. Wer sind die neun Männer und Frauen, an denen Trumps Politik hängt?
Der Umweltökonom Manuel Linsenmeier kommt von Princeton nach Frankfurt, um die Anpassung an den Klimawandel zu erforschen. Sein Blick in die Zukunft ist erstaunlich zuversichtlich.
Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Theresia Enzensberger über Susan Sontags Friedenspreisrede im Jahr 2003.
Ein Rechtsgelehrter mit praktischem Verstand und fast unbegrenzter Neugier auf die Künste: Christoph Möllers folgt auf Barbara Stollberg-Rilinger an der Spitze des Wissenschaftskollegs zu Berlin.
Unerhörte Klänge: Myles Jackson schreibt die Geschichte des ersten elektroakustischen Instruments und seiner Rolle in der frühen Entwicklung des Rundfunks in Deutschland.
Leonard Wantchekon ist einer der wenigen afrikanischen Wissenschaftler, die es als Professor an eine westliche Eliteuniversität geschafft haben. Seine Karriere begann mit der Flucht aus einem Gefängnis seines Heimatlandes Benin.
Sie schrieb eine andere deutsche Kulturgeschichte und gewann dadurch eigene Kontur. Nun ist die Kunsthistorikerin Gerda Panofsky in Princeton im Alter von 95 Jahren gestorben.
Cornel West ist einer der prominentesten Intellektuellen Amerikas. Jetzt will er das Weiße Haus erobern. Seine Chancen sind gleich null, doch seine Kandidatur könnte den Republikanern helfen.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner reist durch die Welt, streitet für solide Haushalte, erklärt Amerika, was Freiheit heißt. Seine Stärke zieht er aus seiner Position in der Partei. Doch die schwächelt.
Der bulgarische Ökonom Stefan Kolev will den Liberalismus in Deutschland wieder in Mode bringen. Seine Lebensgeschichte hilft ihm dabei.
Als die Mathematiker die Grenzen der Beweisbarkeit einsehen mussten: Stephen Budiansky führt durch Leben und Werk des Logikers Kurt Gödel.
Deutsche Ökonomen gehören zu den besten ihrer Zunft. Ihrem Heimatland haben viele allerdings längst den Rücken gekehrt.
Grotesk und gewitzt: Franzobel dichtet die wahren Geschichten der Obduktion Einsteins und der Rolling Sixties in Amerika um. Mit Übermut erzählt, allerdings ohne Schere und Feile.
Die gigantische Geldentwertung hatte eine Vorgeschichte – und sie hat Folgen bis heute. Princeton-Professor Harold James blickt im Historischen Museum Frankfurt auf die Zusammenhänge von Globalisierung, Krise und Inflation.
Biofilme sind sehr komplexe und vielseitige Gemeinschaften von unzähligen Bakterienarten. Aufsehen erregen sie oft nur als Krankheitskeime, dabei leisten sie Erstaunliches.
Wissenschaftler achten beim maschinellen Lernen oft nicht auf wichtige Details – hierdurch sind Ergebnisse künstlich gut und es kommt zu „wucherndem Überoptimismus“, sagen US-Forscher.
Die Universität Princeton hat den Altphilologen und Kritiker wegen sexuellen Fehlverhaltens entlassen. War dies nur ein Vorwand, um den Kritiker der politischen Korrektheit loszuwerden?
Für sein Mühen um ein Ende des Ersten Weltkriegs erhielt Woodrow Wilson den Friedensnobelpreis. Nun trennt sich die Elite-Uni Princeton dennoch vom Namensgeber ihres politikwissenschaftlichen Instituts.
Amerikas Eliteuniversität Princeton hat den Namen des ehemaligen Präsidenten Woodrow Wilson von seinem Politik-Institut entfernt. In der Begründung hieß es, Wilson stünde für ein „rassistisches Denken“ und eine „rassistische Politik“.
Anders als in Deutschland lassen die erfolgreichsten amerikanischen Forscher alles stehen und liegen, wenn der Präsident Berater sucht. Vorschläge für eine Reform der ökonomischen Politikberatung. Ein Gastbeitrag.
Der Streit um politisch korrekte Deutung hat die Altertumswissenschaften erfasst. Soll man die antike Welt am Maßstab der Gegenwart messen? Ein Gastbeitrag.
Wohnort Sprache: Peter Handke erhält den Nobelpreis für Literatur 2019. Unter den deutschsprachigen Autoren ist er der Wächter der wahren Empfindung.
Müssen sich die Jungen den Respekt erst verdienen, bevor sie die Alten kritisieren dürfen? Christian Fürchtegott Gellerts Verse aus dem Jahr 1754 demonstrieren die Zeitlosigkeit dieser Frage.
Als der eine starb, war der andere 16 Jahre alt. Doch ihr Aufstieg zu den weltweit bekanntesten Romanciers ihrer Sprache erfolgte gleichzeitig. Zum 200. Geburtstag von Herman Melville: eine Lektüre mit Thomas Mann.
Amerikanische Universitäten erforschen die Sklaverei im eigenen Haus. Dagegen erhebt sich Kritik – obwohl die Befunde erschreckend sind.
Die meisten Ehen werden geschieden, wenn die Partner Ende vierzig oder Anfang fünfzig sind. Das liegt vor allem an einer Erwartungshaltung. So ist es jetzt wohl auch bei Amazon-Gründer Jeff Bezos und seiner Frau gewesen.
Niall Ferguson sprach am Institute of Advanced Study in Princeton darüber, was große Männer aus den Taten noch größerer Männer lernen können. Einige Professoren wollten davon nichts hören.
Die Politik will, dass Forschung nützlich und für jeden verständlich ist – verliert aber selbst das Interesse an ihr. Der Grundlagenforschung schlägt ein unfreundlicher Wind entgegen.
Rückschritt oder Fortschritt: Jesse Marsch kommt als Assistent von Ralf Rangnick zu RB Leipzig. In den Vereinigten Staaten war er Trainer des Jahres.
Die Bundesregierung will Thomas Manns Villa am Pazifik kaufen. Es wäre die Rettung eines zentralen Orts der deutschen Kulturgeschichte.
Vor fünfzig Jahren versetzte ein junger Schriftsteller, den viele für ein Mädchen hielten, der Gruppe 47 einen Schlag, von dem sie sich nicht mehr erholte. Ein Besuch in Princeton, wo Peter Handke Furore machte.
Am 22. April 1966 fuhr die Gruppe 47 nach Princeton. Es wurde die berühmteste Klassenfahrt des deutschen Literaturbetriebs. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller F. C. Delius, der dabei war.
Als Sohn eines Schriftstellerehepaars kam der Regisseur Oskar Roehler früh in Kontakt zur Gruppe 47. Sollte es sie wiedergeben? Besser nicht, findet er.
Muss man den Kapitalismus retten? Oder sich selbst vor dem Kapitalismus? Fragen des Literaturwissenschaftlers Joseph Vogl, Antworten der Politikerin Sahra Wagenknecht
Die Geschichte des wirtschaftlichen Fortschritts ist eine Geschichte der Ungleichheit. Was daran ungerecht sein soll, ist eine Frage die selten gestellt wird.
Ein Brief Einsteins ist aufgetaucht: Anders als behauptet, hat der Vater der Relativitätstheorie seine alte Heimat 1952 noch einmal besucht. Warum aber ausgerechnet Büdingen?
Der Wirtschaftsnobelpreisträger und Mathematiker John Nash faszinierte die Massen - nicht nur mit seiner Spieltheorie. Nun ist er bei einem Autounfall gestorben. Ein Nachruf.