Van Gogh war gar nicht so arm
Viele Maler darben zu Lebzeiten, ihr Werk wird erst nach ihrem Tod so richtig wertvoll: Dieses Klischee ist weit verbreitet – und trotzdem meist falsch.
Viele Maler darben zu Lebzeiten, ihr Werk wird erst nach ihrem Tod so richtig wertvoll: Dieses Klischee ist weit verbreitet – und trotzdem meist falsch.
Am Anfang war die Fotografie stets schwarz-weiß. Heute ist sie nicht nur farbig, sondern auch noch digital. Doch schwarz-weiße Bilder sind nicht tot. Im Gegenteil.
Wo fing das an und wann? Was hat uns bloß so ruiniert? Thomas von Steinaecker fragt in seinem satirischen Roman „Die Privilegierten“, welche Zukunft der eskapistischen Generation droht.
Wenn aus einem Hobby Internetruhm, großer Wohlstand und kühne Pläne werden: Die nicht zu erwartende Karriere des Berliners Stepan Timoshin.
Max Lobes Roman „Vertraulichkeiten“ erzählt von den Etappen der Kolonialgeschichte in Kamerun.
Ein fotografisches Verfahren von hoher Intimität: Günter Karl Bose stellt drei Daguerreotypien vor und spürt ihren Geschichten nach.
Wo Menschen zusammen arbeiten, ist Streit programmiert. Wie man es schafft, dass er produktiv abläuft und die Konflikte keinen Dauerstress und Motivationsabfall nach sich ziehen.
Kann man Bergbauer und Bildhauer sein? Der Südtiroler Lois Anvidalfarei arbeitet seit dreißig Jahren in diesem Spagat und hat längst gelernt, Himmel und Erde zu verbinden.
„Der Komponist und sein Himmel“ zeigt den Letten Pēteris Vasks beim Lauschen von Vogelgesang und beim Nacktbaden. Der Film bei Arte ist weniger ein Porträt als eine Heiligsprechung.
Der kroatische Regisseur Jakov Sedlar will „die Wahrheit“ über den früheren österreichischen Kanzler erzählen. Er zeigt auch ein paar interessante Aspekte, aber die gehen verloren.
Vor zehn Jahren scheiterte die FDP in der Bundestagswahl an der Fünfprozenthürde. Das hatte sich seit ihren 14,6 Prozent im Jahr 2009 angebahnt. Die Schockwellen sind bis heute nicht verebbt.
Die Staatsanwaltschaft von Manhattan gibt den Erben des von Nationalsozialisten 1941 ermordeten Kabarettisten Fritz Grünbaum sieben Werke Schieles zurück, darunter eines aus dem MoMA in New York
Von der Schwulenszene ins Königshaus: Zum Tod des Modefotografen und Fotokünstlers Erwin Olaf.
Der britische König und seine Frau sind zu ihrem ersten Staatsbesuch in Frankreich eingetroffen. Am Triumphbogen begrüßte sie das Präsidentenpaar. Emmanuel Macron lädt außerdem zum Staatsbankett im Schloss von Versailles.
In Deutschland ist der baskische Maler Ignacio Zuloaga heute kaum mehr bekannt. Dabei prägte er wie kein anderer das Bild, das die Deutschen von Spanien haben. Die Münchener Kunsthalle widmet ihm jetzt eine große Schau.
Als er Botschafter in Israel wurde, war Steffen Seibert vor allem mit der deutsch-israelischen Geschichte befasst. Inzwischen wird der frühere Journalist und ehemalige Merkel-Sprecher immer öfter kritisiert. Ein Porträt.
Wenn man sich in seiner Haut wohlfühlt, dann stören auch die Fältchen nicht: Im Alter unterliegt Schönheit ihren eigenen Gesetzen.
Sein bekanntestes Bild ist „Der Schrei“. Aber der Norweger Edvard Munch wollte die ganze Gefühlsskala des Lebens in seinen Bildern einfangen. Einige davon sind jetzt in Berlin zu sehen.
Sandra Rummler macht Staunen mit ihrer autobiographischen Geschichte über ein Ostberliner Mädchen, das zur Wendezeit von 1989 von DDR und BRD gleichermaßen enttäuscht wird.
Im Auge des Sturms: Eine Ausstellung in Köln über die ukrainische Moderne beherbergt Kunstwerke aus Kiewer Museen. Einige werden zum ersten Mal außerhalb der Ukraine gezeigt.
Chalifa Haftar herrscht mir harter Hand über Ostlibyen. Setzt ihn die Flutkatastrophe einer politischen Bewährungsprobe aus? Ein Porträt des Warlords.
Marokkos Monarch Mohamed VI. hat nur langsam auf das verheerende Erdbeben reagiert. Seiner Macht wird die Katastrophe trotzdem nicht schaden.
Der Mann, der eigentlich immer mehr sein wollte als Fußballer: Der Film „Ewald Lienen – Eine griechische Tragödie“ dokumentiert eine außergewöhnliche Karriere.
Vor der hessischen Landtagswahl: Wie sieht die Bilanz der Landesregierung aus, und was haben die Minister geleistet? Ein Blick auf die Amtszeit von Finanzminister Michael Boddenberg.
Eine neue Biographie über den schillerndsten Unternehmer der Welt ist erschienen. Wir diskutieren, was ihn antreibt – und was noch kommt.
CSU-Mann Clemens Baumgärtner ist der Chef des Oktoberfests. Doch sein Wirkungskreis ist ungleich größer.
Vor 50 Jahren wurde Carl XVI. Gustaf König. Geliebt wurde er von den Schweden nie, was auch an einigen Skandalen liegen mag. Erfolgreich war er trotzdem.
Im November kommt bei Sotheby’s in New York die Kunstsammlung von Emily Fisher Landau unter den Hammer. Das herausragende Los ist mit einem Schätzpreis von mindestens 120 Millionen Dollar ein Gemälde Picassos.
Die Skulptur der „Sitzenden“ im Frankfurter Bethmannpark ist erst nach dem Tod des Bildhauers Heinrich Hawick entstanden. Sie ist alles, was in Frankfurt von ihm noch zu finden ist.
In dem packenden Erinnerungsbuch des Schriftstellers Uwe Timm, „Alle meine Geister“, besichtigt der Autor die junge Bundesrepublik zwischen Trümmern und Wirtschaftswunder. Und berichtet von seiner Kürschnerlehre.
Fern von Moskau suchen junge russische Künstler ihren Weg – zum Beispiel in Nischni Nowgorod. Dort vermarktet das Studio Tichaja Arbeiten voller subtiler Anspielungen.
Andreas Michaelis ist einer der erfahrensten deutschen Diplomaten. Nun wechselt er in die amerikanische Hauptstadt. Er hatte nicht nur in seiner Laufbahn ein Gespür für Aufstieg.
Israels Oberstes Gericht muss über Petitionen gegen die Justizreform befinden. Die Gerichtspräsidentin Esther Hayut machte ihre Meinung dazu schon frühzeitig klar. Ein Porträt
Beinahe wäre die Journalistin Evelyn Roll an einem geplatzten Aneurysma gestorben. Dadurch änderte sich ihr Blick auf ihre Eltern – und die Lebenslügen einer Generation.
Vielhuberei, Simplhuberei, Dumpfhuberei? Von wegen: Johannes Freumbichlers 1936 erschienener Bauernroman „Philomena Ellenhub“ ist eine Offenbarung, weil er zeigt, dass auch in diesem anrüchigen Genre ein Kunstwerk möglich ist.
Im Fall Aiwanger wollen viele Politiker und Journalisten möglichst meinungsstark sein. Das begünstigt Fehlurteile.