Weltgewandter Kirchenmann
Der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich hat auf der Weltbischofssynode die Fäden im Hintergrund gezogen. Er gilt als weltoffen - aber undurchschaubar.
Der Luxemburger Erzbischof Jean-Claude Kardinal Hollerich hat auf der Weltbischofssynode die Fäden im Hintergrund gezogen. Er gilt als weltoffen - aber undurchschaubar.
Über Krieg und Frieden in Nahost entscheidet immer auch Teheran. Einige Kommandeure in Irans Schattenarmee können es gar nicht erwarten, ihr Raketenarsenal endlich einzusetzen.
Es läuft nicht mehr alles bestens: Die Abendauktionen der Frieze-Woche spiegeln das schwieriger gewordene Marktumfeld. Zufrieden können die Versteigerer immer noch sein.
Wenn AfD-Anhänger vor dem „Asia Bistro“ plaudern: Wie sieht es dort aus, wo die in Teilen rechtsextreme Partei normal geworden ist? Szenen aus Thüringen.
In dieser Woche erscheint „Betrug“, der neue Roman von Zadie Smith. Ein Spaziergang mit der Schriftstellerin durch den Nordwesten von London, wo sie zu Hause ist und Teile des Buchs spielen.
Alexandr Kłaĉko kämpft zusammen mit anderen Belarussen gegen die Besatzer in der Ukraine. In der Heimat gelten sie als Extremisten. Sogar die Gefallenen bleiben anonym – um die Angehörigen vor Verfolgung zu schützen.
Tausend Gedanken, meist nur schwach geordnet, aber stark gedacht: Thomas Kapielskis bietet seine Lebensgewissheiten in acht Gesprächen unter dem Titel „Lebendmasse“ dar.
„Menstrual-Schwachsinn“ und Period Pride: Eine Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen in Berlin nähert sich dem Thema Menstruation munter und tabulos.
Die Geschichte der Stadt, Stimmungen und Jugenderinnerungen zeigt Vadim Neselovskyi in seinem musikalischen Porträt „Odesa“. Die Frankfurter sind begeistert.
Can Atalay wurde für die Türkische Arbeiterpartei ins Parlament gewählt. Dennoch blieb er im Gefängnis. Nun hat das Verfassungsgericht entschieden, dass die Inhaftierung unrechtmäßig ist.
Joachim Stamp soll helfen, die Zahl der Asylbewerber zu reduzieren. Für seine Vision bittet der FDP-Politiker um Geduld. So manches Mal wird er zum Prellbock.
Als erster westlicher Staatschef seit Kriegsbeginn trifft der französische Präsident Emmanuel Macron den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. Er wirbt für die Wiederaufnahme eines Friedensprozesses.
Sie vermisst ihre Heimat, aber in Rüsselsheim gelingt es der jungen Malerin Daria Kolesnyk, in der lokalen Szene viel zu bewegen.
Zum 100. Geburtstag der Sopranistin Maria Callas fasst die größte bislang erschienene CD-Edition die Vielseitigkeit und die Waghalsigkeit in deren Gesang zusammen.
Seine Phantastik ist kein Eskapismus, sondern ein Verfahren, uns die Menschennatur in ihrer Größe und Schwäche, ihrer Hinfälligkeit und Ausgesetztheit zu zeigen: Laudatio auf den Friedenspreisträger Salman Rushdie.
Bis heute wird Atatürk in der Türkei verehrt wie kein anderer. Wer war dieser Mann, der von so unterschiedlichen Männern wie Winston Churchill, Mahatma Gandhi und Adolf Hitler bewundert wurde?
Ahnung statt Antwort: Jon Klassen erzählt ein Tiroler Volksmärchen nach und um – von der Flucht eines Mädchens, der Freundschaft mit einem Totenschädel und dem Kampf mit einem Skelett.
An Preußens Hof durfte er als einziger Friedrich II. kritisieren: Der Komponist, Flötist und Pädagoge Johann Joachim Quantz war keineswegs eine Randerscheinung seiner Zeit. Eine Ausstellung im Musikinstrumentenmuseum Berlin rückt ihn ins Zentrum.
Wie der Ottifant entstand, wie man Vermeer nachahmt und wozu ein Kunstpädagogik-Studium gut sein kann: Otto Waalkes und Bernd Eilert im Gespräch mit Tilman Spreckelsen am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Frankfurt ist eine der wenigen Städte, die sich eine eigene Statistikabteilung leisten, und das seit mehr als 150 Jahren. Geleitet wird sie von Michael Wolfsteiner. Seine Arbeit hat sich zuletzt massiv verändert.
Der Terrorangriff der Hamas hat Schrecken und das Gefühl von Schutzlosigkeit über Israel gebracht, aber auch eine Welle von Hilfsbereitschaft und Solidarität. Die Spaltung des Landes scheint vergessen.
Das Geschichtsbild deutscher Schüler hält der Präsident des Zentralrats für verzerrt, es müsse mehr historisches Bewusstsein über das Judentum geben.
Beim Sammeln von Kunst setzte Silvio Berlusconi auf Quantität, nicht auf Qualität. Seine Erben wollen die 25.000 Stücke nun loswerden, die Berlusconi für mehr als 20 Millionen Euro zusammenkaufte.
Martin Liebscher macht „Familienbilder“ mit sich selbst: An geschichtsträchtigen Orten fotografiert er sich tausendfach in unterschiedlichen Posen. Wer ist er? Und wie viele?
Eine Plattform aus Bühnenkunst, Magazin und Verlag: Zur Buchmesse ist „Maska“ zu erleben. Die Gießener Professorin Bojana Kunst hat sie mit geprägt.
In der vergangenen Woche gab es 202 antisemitische Taten in Deutschland. Viele Juden fühlen sich nicht sicher – das ist am Rande einer Fotoausstellung über jüdisches Leben in Frankfurt zu spüren.
Der Krieg in Gaza bringt dem Regime in Kairo einerseits internationales Wohlwollen durch seine Vermittlungsbemühungen. Es birgt aber auch große Risiken für den ägyptischen Präsidenten.
Die Mainzer Neurobiologin Claire Jacob fand heraus, wie beschädigte Nervenzellen regenerieren können. Jetzt arbeitet sie an einem Mittel, das Multiple-Sklerose-Patienten helfen soll.
Rainer Schlegelmilch hat mehr als eine Million Fotos von Rennwagen und Rennfahrern gemacht. Im Interview spricht er über den Rausch des perfekten Fotos und seinen von der RAF geklauten Porsche.
Zeitlos verrückt: Vierhundert Jahre nach ihrer Entstehung atmen die Porträts von Frans Hals immer noch Leben. Die National Gallery in London zeigt ein Viertel aller vom Maler erhaltenen Bildnisse und vor allem den Grund, warum das so ist.
Was die Faszination des englischen Duos ausmacht, ist schwer zu fassen. Entziehen kann man sich der Wirkung des repetitiven Sounds jedenfalls kaum.
Was war die Wissenschaftliche Buchgesellschaft? Antworten eines lesenden Wissensarbeiters mit Fachgebiet Antike.
Als Markus Neubauer 1987 zu Universal Investment kam, war die Welt der Fonds eine andere. 36 Jahre später zieht der Manager ein zufriedenes Fazit – und verabschiedet sich auf die Berghütte.
Anna Politkowskaja ist im Westen die wohl bekannteste Journalistin Russlands. 2006 wurde sie ermordet. Nun legt ihre Tochter ein Porträt der Kremlkritikerin vor.
Brücken nach Israel: Das zweitgrößte Diözesanmuseum der Welt in Freising spiegelt die immer noch aktuellen Ideen des Franziskus von Assisi in den schönsten Werken der Kunst.
Die amerikanische Autorin Lauren Groff hat einen neuen Roman geschrieben. Und zwar neunmal. „Die weite Wildnis“ heißt er. Groff sagt: Mein Schreibprozess ist beknackt. Ein Porträt.