Sie haben die Grenze des Schmerzes überschritten
Heute wird Instagram mit den Selfies lächelnder Mädchen überschüttet. Höchste Zeit, sich der feministischen Avantgarde zu widmen. Zum Einstieg drei Buchempfehlungen.
Heute wird Instagram mit den Selfies lächelnder Mädchen überschüttet. Höchste Zeit, sich der feministischen Avantgarde zu widmen. Zum Einstieg drei Buchempfehlungen.
In Wiesbaden wird es in Zukunft langsamer zugehen. Die HfG Offenbach bekommt Verstärkung aus dem Senckenberg-Museum. Frankfurt soll grüner werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Beim Rheingau Musik Festival hat Alexej Gerassimez im Wiesbadener Kurhaus mit drei Percussion-Mitstreitern ein eindrucksvolles Programm zum Thema Wasser gestaltet.
Im September 1923 kam Franz Kafka in die deutsche Hauptstadt, um mit seiner späten Liebe Dora Diamant ein neues Leben zu beginnen. Er blieb nur ein halbes Jahr, dann zwang ihn seine Krankheit zur Abreise.
Trotz des Krieges in Nahost ist der israelische Saxophonist Oded Tzur voller Hoffnung. Sein neues Album klingt persönlich und doch universell. Ein Porträt.
Genau 20 Meter weit stieß die Pfälzerin die Kugel. Das reichte für die olympische Goldmedaille. Wer ist diese Frau, die bei Pressekonferenzen schon mal Gospels singt?
Der Filmkritiker Emanuel Bergmann schreibt Romane, die witzig und unterhaltend sind, aber trotzdem große Fragen stellen. Nach dem Abitur zog er nach Los Angeles, seit wenigen Jahren ist er im Taunus zu Hause.
Namen werden hier getragen wie Masken: Nora Bossongs neuer Roman „Reichskanzlerplatz“ erzählt von noch viel mehr als Magda Goebbels.
Es ist paradox: Obwohl die Geburtenrate in Deutschland sinkt, steigt die Zahl der Einzelkinder nicht. Über die Macht des Zwei-Kind-Ideals und Eltern, die es trotz vieler Vorurteile anders machen.
Auch in Frankreich sind Auktionen keine Selbstläufer mehr. Doch das internationale Prestige ist da, und ein Blick auf das erste Halbjahr zeigt, was Bieter begeistert.
Die Haarnadel bin ich: Das Muzeum Susch erinnert an die phänomenalen Prager Fotokünstlerinnen Emila Medková und Běla Kolářova.
Wände, die immer etwas zu erzählen haben: Zu Gast im Hotel „Hotel Hotel“ in Lissabon
Eine Protestwelle schwappt über den afrikanischen Kontinent. Die jungen Demonstranten sind wütend und haben genug von der abgehobenen politischen Elite. Viele halten sogar einen Militärputsch für einen Ausweg.
Das Büro eines Berliner SPD-Abgeordneten ist beschädigt worden. Eine Schusswaffe war aber wohl nicht das Tatwerkzeug.
Nostalgie und zwiespältige Erinnerung: Die Literaturzeitschrift „Allmende“ widmet eine Ausgabe dem Gedenken Martin Walsers.
Madame Nielsens fiktives Begegnungsbuch „Mein Leben unter den Großen“ ist eine ebenso witzige wie literarisch versierte Einführung in die dänische Literatur.
Ich sehe was, was du nicht siehst: Sam Knight erzählt die Geschichte des britischen Büros für Vorahnungen, das in den Sechzigern Visionen und Prophezeiungen sammelte.
In einigen Tagen treffen sich in Bad Nauheim wieder Tausende Fans, um den „King of Rock ’n’ Roll“ zu feiern. Lilo Herrmann ist dabei. Ein Besuch bei einem spät berufenen Fan.
Der Künstler, der unter vielen anderen Henri Matisse, Vincent van Gogh und Chaim Soutine ausbildete: Fernand Cormons Atelier war eine der ersten Adressen in Paris. Er sollte viel bekannter sein.
Die Serie „Lady in the Lake“ spielt im Baltimore der Sechzigerjahre. Eine jüdische Reporterin will den Mord an einer Schwarzen aufklären. Die Ermordete verlor den Kampf gegen eine brutale Männerherrschaft. Das ist ein Thriller.
Wie man ein unübersetzbares Buch übersetzt: Ein Gespräch mit dem Übersetzer und Verleger Hannes Riffel über die erste deutsche Ausgabe von Alan Moores Roman „Jerusalem“.
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris erhitzt die Gemüter noch immer. Nun erklärt der Co-Autor des Drehbuchs, was er sich dabei gedacht hat. Ein Interview mit dem Historiker Patrick Boucheron.
Konsequent aus jüdischer Perspektive: Peter Schäfer legt eine Geschichte des askenasischen Judentums vor, die einige verbreitete Vorstellungen revidiert.
Über Viggo Mortensens Western „The Dead Don't Hurt“ und Jens Balzers Buch „After Woke“.
Aus dem Ruhestand auf den heißen Stuhl: Kelly Ortberg hat als neuer Vorstandschef des kriselnden Flugzeugherstellers Boeing eine gewaltige Herausforderung vor sich. Vorschusslorbeeren bringt er einige mit.
Beim internationalen Dada waren viele Frauen ganz vorne dabei. Eine Schau im Arp Museum in Remagen richtet die Scheinwerfer jetzt auf deren vergessene Beiträge.
Für drei Konzerte von Megastar Taylor Swift hat sich Gelsenkirchen in „Swiftkirchen“ verwandelt. Die Schilder werden nun für einen guten Zweck versteigert. Mehr als 1400 Gebote aus ganz Deutschland gingen ein.
Das Schlosshotel Fuschl am gleichnamigen See gelegen hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nun hat das Haus seine Pforten wieder geöffnet. Ist die Inszenierung dieses Mal geglückt?
Ullstein streicht J. D. Vance aus Programm +++ 25 Jahre Bologna +++ Böhmermann unterliegt im „Honig-Streit“ +++ Taylor Swift im Konzert +++ Zum Tod von Wolfgang Rihm +++ Bayreuther Festspiele
Nordafrika war bis in die Alltagskultur hinein präsent: Onur Erdur untersucht in acht Porträts das koloniale Erbe der französischen Theorie.
Wie verhelfen Eltern ihren Kindern zu mehr Bildkompetenz? Eine Fotografin gibt Tipps aus ihrer pädagogischen Arbeit mit Kindern.
Vor gut 400 Jahren ließ sich ein reicher Unternehmer 22 Porträts von englischen Monarchen anfertigen. Einige gelten als verschollen. Nun entdeckte ein Kunstexperte das Bild von Heinrich VIII. wieder – auf der Plattform X.
Das Burg-Herzberg-Festival ist das älteste und größte Freiluft-Hippie-Festival Europas. Blumen im Haar können bei einem Besuch nicht schaden, wichtiger ist aber vor allem: eine tiefenentspannte Grundhaltung.
Der höchste je erteilte Zuschlag für ein Kunstwerk in einer österreichischen Versteigerung löste keine Euphorie aus: Rückblick auf das erste Halbjahr in Österreichs Auktionshäusern.
Ein Kunstprofessor wird abgeschminkt: Ein Gespräch mit Res Sigusch über den Roman „Wesentliche Bedürfnisse“, die feinen Unterschiede und den Verlust von Sicherheit – und ein Literaturrätsel.
Keith Haring schaute sich bei dem von ihm bewunderten, dreißig Jahre älteren Andy Warhol einiges ab. Das Museum Brandhorst München zeigt, was und wie viel – und ob der Pop-Art-Doyen nicht doch auch bei dem Newcomer so manches gelernt hat.