Wunder auf Papier
Drei bemerkenswerte Ausstellungen mit Altmeisterzeichnungen zeigen, wie in England die Wertschätzung für etwas entstand, das lange als bloßes Hilfsmittel auf dem Weg zum Gemälde abgetan worden war.
Drei bemerkenswerte Ausstellungen mit Altmeisterzeichnungen zeigen, wie in England die Wertschätzung für etwas entstand, das lange als bloßes Hilfsmittel auf dem Weg zum Gemälde abgetan worden war.
In der Türkei ist offenbar ein neuer Friedensprozesses mit der PKK im Gange. Ob ihre Kämpfer einem Aufruf Abdullah Öcalans folgen würden, die Waffen niederzulegen, ist unklar.
2017 brauchte Trump lange, um den Regierungsapparat zum Laufen zu bringen. Das soll nun anders werden. Er fühlt sich im Weißen Haus schon wieder heimisch.
Viel Kritik an den Plänen für den Bethmannhof. Wie tickt ein „Davos-Man“? Und Rhein-Main-TV droht nach 20 Jahren bald engültig der Sendeschluss. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Zoff um die Ukraine-Hilfen: Die Haushaltskrise geht auch im neuen Jahr weiter, das Loch ist inzwischen noch größer geworden. Jetzt streiten die Parteien um drei Milliarden Euro für die Ukraine.
Schon als Teenagerin war Denise Page fasziniert von Trump. Zu seiner Amtseinführung hat sie eine Gruppenreise in die Hauptstadt organisiert – und will damit Einigkeit und Freude verbreiten.
Vanessa Wruble hat nach Trumps erstem Sieg die großen Frauenmärsche mitorganisiert. Auf seine zweite Amtszeit blickt sie mit Ernüchterung.
In der ersten Hälfte ihres Lebens hat Wirginia Szmyt als Sonderpädagogin gearbeitet. Heute, mit 86 Jahren, erlebt sie etwas ganz anderes: Mit 86 ist sie der wohl älteste weibliche DJ Europas. Ein Treffen.
Der Griff der chinesischen Führung nach Hongkong hat andernorts in Asien Hoffnungen geweckt: In Singapur wittert die Kunstwelt das große Geschäft. Doch das lässt auf sich warten.
KiWi-Verlegerin Kerstin Gleba über die Memoiren der Kanzlerin, die Vorlieben junger Leser und welche Politikerin sie gerne als Autorin hätte.
Am Rand von Pacific Palisades hat jetzt eines der schönsten Domizile der Welt seine schwersten Tage erlebt: das 1942 für Thomas Mann errichtete Haus am San Remo Drive. Eine Erinnerung an Aufenthalte, die noch nicht im Zeichen der Katastrophe standen.
Kimonos in allen Farben – am Tag der Erwachsenen feiern junge Japanerinnen und Japaner ihre Volljährigkeit und machen sich dafür besonders schick, um ehemalige Schulfreunde wiederzusehen und an den Feierlichkeiten in ihren Heimatorten teilzunehmen. Tausende besuchten die Zeremonien in Tokio und Yokohama.
Seine Lehrjahre verbrachte er im „Castrum Peregrini“, wo man wie in einer Sekte Stefan George verehrte. Später wurde er zu einem Vertrauten Helmut Schmidts. Wie geht das zusammen? Eine Begegnung mit Thomas Karlauf, der heute 70 wird.
Die Verwandlungskunst Drag ist keine Randerscheinung mehr. Der spielerische Geschlechterwechsel ist unterhaltsame Selbstdarstellung und politisches Statement zugleich. Sieben Porträts der Vielfalt
Der Surrealismus lebt – im Museum: Eine Ausstellung in Berlin feiert das deutsche Multitalent Max Ernst und seine Zeitgenossen.
Die nächste Präsidentenwahl in der Türkei steht zwar erst in drei Jahren an, Erdoğan denkt aber bereits über seine Wiederwahl nach. Ein neuer Friedensprozess mit der PKK soll ihm dabei helfen.
Noch hat das Bündnis Sahra Wagenknecht in Frankfurt keine Parteistrukturen. Das soll sich im Laufe des Jahres ändern. Bei der Bundestagswahl wirbt das BSW nur um die Zweitstimmen.
Das ewige Lehrstück über Populisten, Oligarchen und den Niedergang der Demokratie stammt von dem griechischen Historiker Thukydides. Jeder deutsche Politiker sollte es im Reisegepäck haben.
Der Vater der Schriftstellerin Ronya Othmann kommt aus Syrien. Nach Jahren, in denen er wegen des Assad-Regimes nicht ins Land konnte, waren sie jetzt zusammen dort. Sie sind von Damaskus nach Idlib gereist, von Aleppo bis nach Tartus. Und haben erlebt, wie die Zukunft unter den neuen Machthabern aussehen könnte.
Nicht nur in Lateinamerika, auch in Europa hält sich die Aufregung über die Maduro-Diktatur in Grenzen. Sie ist ja auch eine linke Revolution und kein Staatsstreich von rechts.
Gesellschaftsrelevante Kunst sollte verstören: Das Museum Goch zeigt in einer großartigen Ausstellung die fotografischen Vernähungen von Annegret Soltau.
Ein Denkmal der Freundschaft und der unerbittlichen Menschenzeichnungen: Über die Memoiren des Herzogs von Saint-Simon.
Sein Leben lang fertigte der Schriftsteller Günter Kunert auch graphische Arbeiten an. Was verbindet diese bildkünstlerischen Arbeiten mit seiner Dichtung?
Die Stimmung ist mies, die Prognosen sind es auch? Immerhin in der Kunst gibt es vieles, auf das man sich in diesem Jahr freuen kann. Es lohnt sich, die Termine zu notieren: Viele Karten sind rasch ausverkauft. Und man will doch dabei sein, wenn die Region strahlt. Hier unsere Auswahl an Highlights.
Wer Dinge darstellt, gewinnt Macht über sie: Kunst lenkt unsere Wahrnehmung. Ein Blick auf die Darstellungsformen des historischen Antisemitismus an den Beispielen Aron Abrahamsz und Joseph Süskind Oppenheimer.
Seine Höhe war beneidenswert, mit Tränen in der Stimme packte er sein Publikum. Jetzt wird der Sänger Sherrill Milnes neunzig Jahre alt.
Es ging nur noch darum, Leben zu retten: Jakob Scherer, Geschäftsführer des Vereins Villa Aurora & Thomas Mann House, berichtet vom Feuerinferno in Los Angeles.
Beim Bundesgerichtshof (BGH) sind mehrere Verfahren des Modeunternehmens Birkenstock gegen seine Konkurrenten anhängig. Die Karlsruher Richter müssen die Frage beantworten, ob die Sandalen urheberrechtlichen Schutz genießen.
Im Nachlass des Landschaftsmalers Hanny Franke sind zahlreiche Zeichnungen der Romantik erhalten, die niemand dort vermutet hat. Der Eschborner Museumsleiter Peter Lingens sortiert, sichtet und leistet viel Detektivarbeit.
„Nicht ganz dumm. Weiß sehr viel von uns“, notierte Joseph Goebbels über den linksliberalen Reichstagsabgeordneten und Publizisten Theodor Heuss. Trotzdem sollte der spätere Bundespräsident im März 1933 dem Ermächtigungsgesetz zustimmen.
Nicole Eisenman ist eine der erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Generation. Bei einem Besuch in ihrem Atelier in Brooklyn geht um die Kunst, ihren eigenen Werdegang - und um Münster.
Nach dem Regierungsauftrag für Herbert Kickl und die FPÖ demonstriert die Zivilgesellschaft gegen den drohenden Rechtsruck. Viele sehen die Republik bedroht.
Virtuelle Gerichtsverhandlungen sollen die Justiz modernisieren, doch werfen sie zentrale Fragen zur Öffentlichkeit und Persönlichkeitsrechten auf. Warum der Gerichtssaal als realer Raum unverzichtbar bleibt und Public Viewing hier kein geeignetes Format ist.
Parteichef Christian Lindner inszeniert seine schwächelnde FDP auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart als „einzige Partei des Liberalismus“. Hat er recht?
Putin beschreibt den Schlachtentod regelmäßig als sinnstiftend. Doch sind die Russen wirklich eher bereit als andere Völker, ihr Leben zu opfern? Ein Besuch auf dem „Pantheon der Vaterlandsverteidiger“.
Versteigert, aber nicht bezahlt: Um das Spitzenlos des französischen Auktionsjahrs 2024 gibt es ein juristisches Nachspiel. Doch die Versteigerer können auch auf Erfreulicheres zurückblicken.