Die Marktmacht der KI-Kunst
Künstler protestieren in einem offenen Brief gegen eine Auktion von KI-Kunst bei Christie’s. Dass die einen sich ausgebeutet fühlen, während bei anderen Goldgräberstimmung herrscht, hat einen Grund.
Künstler protestieren in einem offenen Brief gegen eine Auktion von KI-Kunst bei Christie’s. Dass die einen sich ausgebeutet fühlen, während bei anderen Goldgräberstimmung herrscht, hat einen Grund.
„Sie begehren, sie erwarten, sie verlangen nichts“: Für Jacques Rivière waren die Deutschen das Gegenteil von Franzosen. Heute vor hundert Jahren ist der Essayist und Literaturkritiker gestorben.
Ein „Boris-Becker-Moment“ im Schach? Das ist Vincent Keymers Sieg über Magnus Carlsen sicher nicht. Und doch könnte er die Basis für einen kleinen Schach-Hype sein.
Im Stil der echt Erfolgreichen: Kat Menschik illustriert Monika Helfers Buch „Der Bücherfreund“.
„Eine Tasse Kaffee“ heißt das jüngste Stück von Mats Ek, der schon mehr als einmal seinen Abschied als Choreograph bekannt gegeben hat. Groß waren die Erwartungen nicht: Zu Unrecht!
Die Kunst der untergegangenen DDR musste sich immer wieder neu gegen den politischen Druck des Regimes behaupten. Daraus entstand ihre einzigartige Qualität. Das zeigt eine Ausstellung in Potsdam.
Was aus Klimts „Fräulein Lieser“ wurde: Tops und Flops österreichischer Auktionen
Der neue Film von Karoline Herfurth wirkt weniger wie eine Geschichte als wie ein feministisches Manifest. Ein Gespräch über gesellschaftliche Rückwärtsbewegungen, „Fuckability“ und unsere persönlichsten Beziehungen.
Die geplante neue Hamburger Oper würde für eine Institution in der Krise errichtet. In der Hansestadt sind selbst Premieren nicht ausverkauft, und auch bei der Metropolitan Opera in New York steht nicht alles zum Besten.
Die neue Dauerausstellung zu Otto Dix in seiner Geburtsstadt Gera ist brillant komponiert. Sie lehrt, den Künstler mit anderen Augen zu sehen.
Was es nicht alles auf dem Flohmarkt gibt: Experten bestätigen, dass ein auf dem Trödel erstandenes Gemälde tatsächlich ein echtes Werk von Amedeo Modigliani ist.
Jedes Jahr ehrt Sony die besten Fotografien mit den World Photography Awards. Die Gewinnerfotos des regionalen und nationalen Wettbewerbs eröffnen diverse Blickwinkel auf die Welt aus 2024. Das sind unsere Favoriten.
Im 18. Jahrhundert verlor ein bedeutender Hamburger Kaufmann eine Truhe voller Briefe. Ein Historiker hat die Schreiben nun entdeckt und folgt einer vielversprechenden Spur nach London.
Metallischer Glanz, schöne Muster: Das Kunsthandwerk der Marketerie aus Stroh erlebt ein Revival und veredelt Möbel und Wände. Designer denken die alte Technik weiter.
Vom Fünfzig-Dollar-Bild aus dem Trödel zum Millionenwerk von Vincent van Gogh: Dieser Traum einer Kunstrecherchefirma, die ein verlorenes Bild des Künstlers gefunden haben wollte, ist nun geplatzt.
Abu Qassems Familie verkaufte berühmte Eiscreme in einem libanesischen Dorf an der Grenze zu Israel. Durch die Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der Hizbullah wurde ihr Betrieb zerstört – wie fast alles in dem Ort.
Die kleinen großen Impressionisten: Erstmals seit 25 Jahren ist die überragende Sammlung Oscar Ghez wieder zu sehen. In der Fondation de l’Hermitage in Lausanne mischt sich die Farbe der Bilder mit dem Licht des Genfer Sees.
In Gefangenenlagern im Nordosten Syriens sitzen Zehntausende IS-Kämpfer und ihre Frauen – auch Deutsche. Muss Berlin die Dschihadisten bald zurücknehmen?
Auf der Biennale in Venedig bemalte sie in einem Palazzo die Wände einer Hofpassage mit Bibelfiguren. Jetzt zeigt sie im Kunstverein ihre Ausstellung „Animals“. Eine Begegnung mit der Künstlerin Kateryna Lysovenko.
Er mischt selbst Pigmente, malt und übermalt. Wie die Kunst von Martin Holzschuh aus der Farbe kommt, zeigt er im Frankfurter Kunstverein Familie Montez.
Muss sich Trump vor seiner Gattin fürchten? Ist die „Bild“-Zeitung plötzlich migrantenfreundlich? Und wie war das wirklich mit Stings Tantra-Sex? Die Herzblatt-Geschichten.
In „Vilnius Poker“ durchstreift ein Paranoiker die Stadt und bannt seine Dämonen: Die Übersetzerin Claudia Sinnig erzählt im Gespräch vom Hauptwerk des früh verstorbenen litauischen Schriftstellers Ričardas Gavelis.
Er lobt Burschenschafter und Querdenker, spricht mit russischen Medien: Jan Nolte, Spitzenkandidat der hessischen AfD, gehört zu einem einflussreichen Netzwerk in der Partei, das davon träumt, in Deutschland bald mitzuregieren.
Es gibt zahlreiche Zusammenstellungen mit Rezepten berühmter Schriftsteller. Dabei waren viele von ihnen als Köche nicht sonderlich begabt. Warum also das Ganze?
Was tun in einer Stadt, die das eigene Laster nicht zulässt. Auf der Suche nach den Schlupfwinkeln für eine Zigarettenpause.
Sie haben unzählige Prominente fotografiert, auch für das F.A.Z.-Magazin: Grund genug, die Fotos von Lottermann and Fuentes auf dem F.A.Z.-Modeempfang in Berlin auszustellen.
Cimabue im Louvre, gerettete Spitzenstücke europäischer Malerei aus Odessa und William Turner in Erfurt: Das gibt es im Februar in den europäischen Museen zu sehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Der Fotograf Martin Schoeller hat Holocaustüberlebende porträtiert, seine Serie „Survivors“ wird nun in der Europäischen Zentralbank in Frankfurt gezeigt. Bei der Ausstellungseröffnung warnt ein Überlebender vor neuem Judenhass.
Das Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odessa versammelt Spitzenstücke europäischer Malerei. Zu Beginn des russischen Angriffskriegs wurden sie gerettet. Jetzt sind die Bilder in Berlin zu sehen.
Am 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz haben EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Oberbürgermeister Mike Josef an die Deportationen Frankfurter Juden erinnert.
Donald Trump hat seine Rückkehr ins Oval Office genutzt, um ordentlich umzudekorieren. Sein umstrittener Vogänger Andrew Jackson ist jetzt wieder da – genau wie der Diätcola-Button.
Das öffentliche Leben in Indien ist von Männern geprägt. Aber die Frauen sind längst dabei, das zu ändern. Begegnungen in Delhi, Jaipur und Agra.
Sie ist wieder da: Zwanzig Jahre nach ihrem Oscar für „The Hours“ bestätigt Nicole Kidman in „Babygirl“ aufs Neue ihren Rang als größte Hollywood-Schauspielerin ihrer Generation. Eine Hommage.
Nach den Erfahrungen der Protestwelle von 2020 hat das Regime in Belarus nun keine echten Gegenkandidaten zugelassen. Trotzdem hat Machthaber Alexandr Lukaschenko ein Problem.
Mit ihrem Projekt „Wahrheitskämpfer“ setzen Susanne Köhler und Gerhard Keller verfolgten und getöteten Journalisten ein Denkmal. Mehr als 800 Porträts sind bereits entstanden.
Eine Entdeckung aus Japan: Mieko Kanais Roman „Leichter Schwindel“ nahm vor fast dreißig Jahren das vorweg, was heute in der ganzen Welt gerne gelesen wird. Nun erscheint das Buch endlich auf Deutsch.