Welches Museum zeigt was im April?
Arcimboldo, Bassano und Bruegel in Wien, zahlreiche Rollen der Mutter in Düsseldorf und Polaroids von Helmut Newton in Berlin. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Arcimboldo, Bassano und Bruegel in Wien, zahlreiche Rollen der Mutter in Düsseldorf und Polaroids von Helmut Newton in Berlin. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Dass Pierre Michon einmal zu den großen Schriftstellern Frankreichs zählen würde, war höchst unwahrscheinlich. Sein Werk ist schmal, aber es hat eine Riesenwirkung.
Am ersten Messetag geht es auf der Buchmesse heiß her: sonnenbedingt, aber auch wegen der Nachricht vom Urteil gegen Boualem Sansal. Und zum Abschluss des Tages bei den Entscheidungen über die drei Buchpreise.
Das „Massif E“ soll in den ehemaligen E-Kinos an der Frankfurter Hauptwache Filmfestivals, Gastronomie und Events versammeln. Am 3. April gibt es eine erste Öffnung.
ChatGPT generiert jetzt Bilder mit dem Modell GPT-4o. Damit gelingt erstmals der promptgesteuerte Einbau von Text in Bildern – was die KI für bessere Darstellungen in Präsentationen qualifiziert.
Wie gut haben Sie die Nachrichten am heutigen Dienstag verfolgt? Beantworten Sie fünf Fragen, und vergleichen Sie Ihr Wissen mit anderen Lesern!
Der zwanglose Zwang des besseren Arguments: Der Künstler und Bühnenbildner Alex Wissel verbildlicht Jürgen Habermas’ intellektuelle Praxis im Bielefelder Kunstverein.
Donald Trump betrachtet Steve Witkoff als seine diplomatische Geheimwaffe. Der Sondergesandte gewährte jetzt Einblick in sein Denken. In Moskau wird man begeistert sein.
„Truly worst“ statt „Simply the best“: Das Porträt in der Präsidentengalerie des Kapitols findet Donald Trump so unschmeichelhaft, dass es entfernt werden soll. Nun hat auch Putin ein Porträt von Trump anfertigen lassen. Warum?
Sie rückte Frauen ins Zentrum des Geschehens: Das Musée Jacquemart-André würdigt Artemisia Gentileschi als erfolgreichste Malerin des 17. Jahrhunderts mit einer sehenswerten Schau.
Klein und leicht, schnell und lichtstark: Die Nikon Z50 II punktet mit neuem Autofokus und flinkem Prozessor für Fotografie und Video.
Die Russen seien kriegsmüde und für eine Waffenruhe, sagt der Moskauer Soziologe Lew Gudkow. Aber zu den Bedingungen ihres Präsidenten Wladimir Putin.
Für ihre New Yorker Wohnung suchten Thomas und Jordan Saunders attraktive Kunst – und trugen eine Sammlung zusammen, die ihresgleichen sucht. Bald kommen die besten Stücke bei Sotheby’s zur Auktion.
Lena Olin wurde von Ingmar Bergman fürs Kino entdeckt und mit der „Unerträglichen Leichtigkeit des Seins“ berühmt. Ihre Karriere führte sie aus Schweden nach Hollywood und zurück. Jetzt wird sie siebzig.
Von Turner in der Tate bis Michelangelo in der Royal Academy: eine Reise nach London, auf der nichts zählt außer Bilder, Skulpturen und Installationen.
Literarisches Versteckspiel von höchsten Gnaden: Normen Gangnus gibt die von ihm fingierten Aufzeichnungen und Briefe eines im Dritten Reich wirkenden Kunsthistorikers heraus. Entstanden ist ein Buch, wie es noch keines gab.
Und gleichwohl eine künftig unentbehrliche Quelle zur deutschen Literatur der Achtzigerjahre: Die Tagebücher des Schriftstellers Horst Bienek.
Die Fotografinnen Forough Alaei und Kiana Hayeri dokumentieren das Leben von Frauen in Iran und Afghanistan. Eine sehenswerte Doppelausstellung kombiniert ihre einfühlsamen Fotostrecken und zeigt, wie Frauen in beiden Ländern der Unterdrückung trotzen.
Frömmigkeitsstile und Symbolwelten, über die man im alten Europa immer noch gerne staunt: Stefanie Coché erhellt auf gründliche Weise die politische Rolle der Kirchen in den USA.
Mit kristalliner Klarheit haben der isländische Pianist Víkingur Ólafsson und das Tonhalle-Orchester Zürich in der Frankfurter Alten Oper Schumanns Klavierkonzert interpretiert.
Baba Ramdev ist Yogi, erfolgreicher Unternehmer mit teils umstrittenen Geschäftspraktiken und überzeugter Hindunationalist. Sogar Indiens Ministerpräsident Modi hört auf ihn.
Der neue Direktor des größten österreichischen Museums KHM hält Einstand mit einer Schau zu Arcimboldo, Bassano und Bruegel, die Renaissancekunst und Wissenschaft verbindet.
Daniel Thym hat eine Bestandsaufnahme zur Migrationspolitik verfasst – samt „Leitplanken“. Sie lässt entscheidende Fragen offen.
Auf Tour mit dem berühmten Kabarettisten und Filmregisseur: Rudolf Klaffenböck begleitet Josef Hader mit seiner Kamera.
Die Übersetzung des dokumentarischen Prosabuchs „Feuerdörfer“ über deutsches Wüten in Belarus ist fünfzig Jahre nach Erscheinen des Originals eine Sensation. Auf der Leipziger Buchmesse wurde es ausgezeichnet.
Am Saint Patrick’s Day feiert Dublin den irischen Nationalheiligen, das Leben und sich selbst. Einen besseren Moment, die irische Hauptstadt zu besuchen, gibt es nicht – sofern man dunkles Stout mag.
Der Gewerbeverein Fokus O. in Oberursel ist einer der ältesten Vereine der Region. Nach Krisen erfand er sich oft neu. Für Zusammenhalt hat er ein Geheimrezept.
Wenn US-Behörden damit beginnen, historische Fotos von Frauen, Schwarzen und Schwulen aus dem Netz zu löschen, kommt es jetzt auf Datensicherung an. Gegenarchive müssen aufgebaut werden!
Durch seine Klarsicht hat er es sich mit beiden Kriegsparteien verscherzt: Ein Porträt des russischen Schriftstellers Dmitri Bykow vor dem Hintergrund seines Exils.
Dag Solstad war der wichtigste literarische Chronist seines Landes. Nun ist der norwegische Schriftsteller gestorben, kurz vor dem Gastlandauftritt seiner Heimat bei der Leipziger Buchmesse.
Die Schriftstellerin Friedl Benedikt schrieb über ihren Alltag und schickte die Texte an ihren Geliebten Elias Canetti. Der Band „Warte im Schnee vor deiner Tür“ zeichnet ein eindrückliches Porträt der Londoner Kriegsjahre.
Die amerikanische Autorin Susan Sontag kontrollierte das Bild, das andere sich von ihr machten. „Sehen und gesehen werden“ heißt jetzt eine Bonner Ausstellung, die ein neues Publikum an ihr Werk heranführen könnte.
Von ikonisch bis profan: Eine sensationelle Ausstellung im Rijksmuseum in Amsterdam entlarvt den „American Dream“. Hier wird der Kanon der Fotogeschichte umgeschrieben und vom Diktat des Kunstmarkts befreit.
Persönlichkeitsoffenbarungserklärung als gewitztes Spiel mit Egozentrik: Antje Rávik Strubels neuer Roman „Der Einfluss der Fasane“ erzählt von einer Frau am Rand des Karrierezusammenbruchs.
Familienleben in der Militärdiktatur: Mit dem oscarprämierten Film „Für immer hier“ zieht Walter Salles seine Summe von Brasiliens Zeitgeschichte.
Bilder-Botschaften aus dem Reich der perfekten Oberflächen: Die Helmut Newton Stiftung in Berlin zeigt Polaroidfotografien ihres Namensgebers.