Vom Schritt aus der Fensternische
Als Goethe auf die italienische Reise ging, wusste er noch nicht, dass er die „Italienische Reise“ schreiben würde. Was bedeutete das Land für ihn? Und was bedeutet für uns sein Buch?
Als Goethe auf die italienische Reise ging, wusste er noch nicht, dass er die „Italienische Reise“ schreiben würde. Was bedeutete das Land für ihn? Und was bedeutet für uns sein Buch?
Frankreichs Justiz hat einen internationalen Haftbefehl gegen den gestürzten syrischen Diktator ausgestellt. Der Kassationshof muss nun prüfen, ob das rechtens ist.
In seinem sehenswerten Dokumentarfilm „Mädchen können kein Fußball spielen“ zeigt Torsten Körner, wie die deutschen Nationalfußballerinnen das Patriarchat auf dem Platz besiegten. Das war ein harter Kampf – und ist es noch.
Corot, Cézanne, Renoir und Pissarro: Das Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Courbot in Köln zeigt eine der bedeutendsten Privatsammlungen des französischen Impressionismus aus der Schweizer Villa Langmatt.
Junge Reportageformate der Öffentlich-Rechtlichen stellen zumeist die subjektiven Erfahrungen der Reporter in den Mittelpunkt. Das zeigt eine Studie, die zugleich die Frage aufwirft, ob der Ich-Kult nicht zur Übersättigung führt.
Von Klimt über Madonna bis zur Werbung: Anke te Heesen stellt die wichtigsten Facetten des reich dekorierten „Frauenzimmers“ vor. Und fragt, ob das Bildthema von Einengung oder von Emanzipation zeugt.
Nimmermüde Parteinahme für die Verlierer der Geschichte: Das Städel erhält mit der Schenkung Beaucamp 46 der schönsten Zeichnungen Werner Tübkes. Und stellt sie nun stolz aus.
Nach mehr als fünf Jahren im Gefängnis tritt der belarussische Oppositionelle Sergej Tichanowskij wieder öffentlich auf. Er will weiter gegen das Regime kämpfen.
Tief im finnischen Dschungel: Die Helsinki Biennale bespielt drei Orte, an denen Zukunftsideen entfaltet werden. Darunter ist eine verwunschene Insel, die Urzeit und Futur verknüpft.
Sotheby's wird in London dafür belohnt, an seiner sommerlichen Abendauktion moderner und zeitgenössischer Kunst festzuhalten. Bei den Tagesauktionen der Konkurrenz bleiben Jungstars souverän.
Scholz weg, Esken weg, Heil weg – bevor die SPD sich auf ihrem Parteitag mit den Inhalten der Gegenwart und Zukunft beschäftigt, nimmt sie wehmütig und lange Abschied von den Kanzlerjahren.
Rolf Sachs wird mit einer großen Ausstellung geehrt – in der Kunsthalle Schweinfurt, die einst sein Urgroßvater Ernst erbauen ließ. Der Künstler und Designer Rolf Sachs wird an diesem Sonntag 70 Jahre alt.
Leben als Kunstwerk: Die vielen Orte, Menschen und Werke der Ré Soupault.
Er therapierte Italiens Nachkriegsintellektuelle: Über die Bedeutung des Psychoanalytikers Ernst Bernhard.
Eine Zeit lang sah es so aus, als würde die berühmte Kamera zum Museumsstück werden. Doch der Hersteller Leica Camera AG hat sich wieder erholt – und zeigt das auch.
Als Albrecht Dürer 1520 nach Antwerpen und Brüssel reiste, sah er dort wunderbare Importobjekte, die er für seine Sammlung erwarb, aber nicht für seine Bildproduktion nutzte. So lehrt uns ein verschwenderisch begabter Meister den ökonomischen Umgang mit den Dingen: Dankesrede zum Einhard-Preis.
Mehr als dreißig Jahre moderierte Robert Lembke die Quizsendung „Was bin ich?“. Dass Lembke von den Nazis verfolgt worden war, wusste kaum jemand. Martin Weinharts feinfühliges Porträt zeigt einen Mann, der um jeden Preis dazugehören wollte.
Eine Ausstellung nicht nur für Kunstinteressierte: Die niederösterreichische Landesgalerie in Krems nimmt die Verflechtung von Botanik und Kunst unter die Lupe.
Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert wieder in Frankreich zu sehen: Maria Lassnig überzeugt als späte Erbin Van Goghs in dessen silbrigem Turm von Gehry in Arles.
Giorgio Poi aus Rom hat die ideale Platte für den frühen Sommer gemacht, wenn man sich freut, dass er da ist, aber weiß, dass er bald auch wieder geht: „Schegge“ feiert die Melancholie des Glücklichseins.
Ein Besucher der Uffizien in Florenz lehnte sich für ein Foto an ein barockes Porträt, bis die Leinwand nachgab. Selfies und Memes werden zunehmend zum Problem für Kunstmuseen.
Eine alte und neue Flamme und viel kühles Nass im Bild: Bei Koller in Zürich stehen die sommerlichen Auktionen moderner, zeitgenössischer und Schweizer Kunst an. Eine Vorschau.
Sie ist die Meisterin der unendlichen Präzision: Vija Celmins zeichnet und malt den Sternenhimmel, Spinnweben oder Wolken. Die Fondation Beyeler widmet ihr eine große Retrospektive.
Vergangenheit und Gegenwart kommen sich Krakau ganz nah: Museen und Gedenkorte erinnern an die Vernichtung, während die junge Generation in Cafés und Clubs feiert. Doch die jüdische Wiederkehr hat einen traurigen Grund.
Beim Bachfest Leipzig steht der Thomaskantor als Hologramm von den Toten auf, singt Valer Sabadus zuckrige Schnulzen und macht Johan Eliot Gardiner nochmal große Kunst.
Um die einstige Demokratieikone ist es still geworden. Das liegt nicht nur daran, dass es von ihr keine Bilder mehr gibt. Für Idole wie sie scheint es keinen Platz mehr zu geben.
Gut, ein bisschen berühmter sind Boris Lauterbach (alias König Boris), Martin Verdreier (Doktor Renz) und Björn Warns (Björn Beton) schon. Aber wenn Autoren wie Rickenbacher, Klingner, Kröger, Cornils, Dahmen, Bolduan, Eshrat, Baumeister, Mark und Schwarz antreten, um Comics nach den Texten von Fettes Brot zu zeichnen, ist das auch eine All-Star-Band.
Schlösser sind Schatzkisten der Hochkunst, doch auch stark von Verheerungen der Kriege betroffen. Ihre Rekonstruktion löste oft Denkmalpflegestreite aus. In einer Serie stellen wir einige besondere europäische Fälle vor. Teil II: Der Palacio de Liria in Madrid
Sie war gebildet und barbarisch, liebte ihre Freiheit und ihre Macht, schrieb Liebesbriefe an Männer und Frauen: Königin Christina von Schweden provozierte die Zeitgenossen wie die Nachwelt. Das Hörbuch „Pallas Nordica“ skizziert ihr Porträt.
Von Maria Lassnig und Rudolf Wacker stammen die wichtigsten Werke der Sommerauktionen im Wiener Kinsky. Für Liebhaber idyllischer Landschaften ist aber auch einiges dabei.
Als Donald Trump verkündete, er habe die Direktorin der National Portrait Gallery entlassen, ließen die Aufseher der Smithsonian Institution wissen, dass er dafür nicht zuständig sei. Die Direktorin hat trotzdem ihr Amt verloren. Warum?
Jim Dine ist einer der herausragenden Künstler auf dem Feld der Druckgrafik. Das Lebenswerk des Amerikaners besteht aus einem eindrücklichen Formenvokabular, mit dem er stets auf seine Biographie verweist.
Der Mann, der am Freitag leblos in einer Arztpraxis in Berlin gefunden wurde, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft keines natürlichen Todes gestorben.
Auf Tiktok grassieren „Fake News“ und Geschichtsrevisionismus – die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank versucht nun, mit einem Live-Format dagegenzuhalten.
Vor sieben Jahren hat „Achtung“ zum ersten Mal die Liste der wichtigsten Deutschen in der Modeszene aufgestellt. Gemeinsam mit der Modezeitschrift bringen wir die A-50-Liste für 2025 heraus. Diese Namen aus der Szene muss man kennen.
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom gab sich in seinem Podcast bis vor Kurzem noch als versöhnlicher MAGA-Versteher. Nun versucht er, sich als Gegenspieler Donald Trumps zu profilieren. Was ist davon zu halten?