Freiheit, die sie meinte
Sturm und Drang des Feminismus: Der Kinofilm „Oxana“ erzählt das Leben der ukrainischen Femen-Künstlerin Oxana Schatschko. Heute, während des Kriegs in der Ukraine, kommt diese Bewegung sichtbar aus einer anderen Zeit.
Sturm und Drang des Feminismus: Der Kinofilm „Oxana“ erzählt das Leben der ukrainischen Femen-Künstlerin Oxana Schatschko. Heute, während des Kriegs in der Ukraine, kommt diese Bewegung sichtbar aus einer anderen Zeit.
Ann-Katrin Berger sorgt dafür, dass die DFB-Frauen ins EM-Halbfinale kommen. Dann begeht sie einen folgenschweren Fehler. Die Torhüterin ist untröstlich. Der Blick in die Zukunft ist dennoch positiv.
Als der italienische Unternehmer Francesco Cerruti starb, hinterließ er einen geheimen Kunstschatz. Inzwischen kann man die Sammlung besichtigen – in einer Villa bei Turin, die Schauplatz seines bizarren Doppellebens war.
Unverstanden, unverdrossen: Das auf Cézanne fokussierte Musée Granet in Aix-en-Provence zeigt eine hochkarätige Schau mit Leihgaben aus Chicago, Paris und New York.
Taiyo Matsumoto ist ein Mangaka, der in seinen Geschichten das Beste zweier Welten vereint. Seine neue Trilogie „Tokyo dieser Tage“ führt es besonders schön vor.
Ein Gemälde von Gustav Klimt soll unter fragwürdigen Umständen aus Ungarn zum Verkauf nach Österreich gekommen sein. Die Wiener Galerie, die es zum Preis von 15 Millionen Euro anbietet, weist die Vorwürfe zurück.
Mit doppeltem Boden: Maria Judite de Carvalhos erstmals ins Deutsche übersetzter Roman „Leere Schränke“ aus den Sechzigerjahren.
In Amerika blieb das literarische Schaffen von Susan Taubes über mehr als fünfzig Jahre unbeachtet. In ihren jetzt auf Deutsch vorliegenden Erzählungen beschreibt sie fesselnd die Fragmentierung des weiblichen Subjekts.
Der Porträtfilm „Jeffrey Bridges und ,The Dude‘“ will uns den Schauspieler erklären. Das ist bierernst und beknackt psychologisierend angelegt und deshalb unfreiwillig sehr komisch.
Eben noch gab es im Maga-Lager Tumult, weil die „Epstein-Akte“ zubleibt. Kaum klagt Trump gegen das „Wall Street Journal“, das berichtet, es gebe einen Brief von Trump an Epstein, jubeln seine Fans: Er solle Rupert Murdoch „kaltstellen“.
Bianca Menna spielt in ihrer Kunst mit Geschlechterrollen und Klischees. Um ihre Werke besser zu verkaufen, gab sie sich einen Männernamen: Tomaso Binga. In Neapel gibt es eine Retrospektive der Vierundneunzigjährigen.
Die Philippinen sind in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse. Eine Reise in eine Inselwelt voller Überraschungen.
Er schwärmte, verurteilte und setzte einen eigenen Ton im deutschen Popjournalismus: Ein Sammelband würdigt Andreas Banaski alias Kid P.
Irma Stern war Jüdin, Deutsche und Südafrikanerin – und eine der großen expressionistischen Malerinnen des zwanzigsten Jahrhunderts. In Berlin kann man ihr vergessenes Werk jetzt entdecken.
Abubakar Adam Ibrahim stammt aus dem islamisch geprägten Norden Nigerias. Sein Roman „Zeit der Glühwürmchen“ ist ein Patchwork-Porträt des Landes und seiner traumatischen Geschichte.
Sie war die Frau des Schriftstellers Hermann Lenz und eine Künstlerin eigenen Rechts: Hanne Lenz lebte von 1915 bis 2010. Ihr literarisches Können zeigt dieser Text: das bislang unveröffentlichte Porträt ihres Großvaters, eines jüdischen Bürgers des neunzehnten Jahrhunderts.
Die „Ahnengalerie“ im Kanzleramt ist die vielleicht trostloseste Bilderstrecke der Republik. Noch fehlen die Porträts von Merkel und Scholz. Das ist die Chance für einen Neustart.
Im Juli bietet Arte spannende Einblicke in das Leben von Tina Turner, die Geschichte der britischen Sexkomödie und die Jagdstrategien von Raubtieren. Die Neuheiten in der Arte-Mediathek im Juli 2025 im Überblick.
Mit „Who’s Sorry Now?“ hatte Connie Francis 1958 ihren Durchbruch in den USA, zuletzt ging einer ihrer Songs sogar auf Tiktok viral. Nun ist die Schlagersängerin im Alter von 87 Jahren gestorben.
Die Ausstellung „Overture“ zeigt Arbeiten der Städelschul-Absolventen im Frankfurter Städel Museum. Es geht um Politisches und Philosophisches.
Seit zwei Jahren sitzt Franz von Metzler im Vorstand des familieneigenen Bankhauses Metzler. Ein Gespräch über die großen Fußstapfen seines Vaters – und über Zweifel auf seinem Weg an die Spitze.
Die Philipps-Universität Marburg hat sich ein neues Design verpasst. Das Logo mit dem Porträt des Stifters ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Im Internet gibt es deswegen viel Spott.
In Israel könnte erstmals ein Knessetmitglied ausgeschlossen werden. Kritiker vermuten dahinter ein Kalkül Netanjahus für die nächste Parlamentswahl.
Im Frankreich Ludwigs XIV. löste Jean-Baptiste Lullys „Alceste“ 1674 die Debatte um die Zukunftsfähigkeit der Antike aus. Jetzt kann man die Oper mit dem Ensemble Les Épopées unter der Leitung von Stéphane Fuget erleben.
Wenn Recep Tayyip Erdogan eine Wahl gewinnt, trägt er ein kariertes Sakko. Für seine Anhänger ist es die Siegerjacke – für viele in der Türkei aber eher ein Zeichen der Unterdrückung.
Eigentlich gehört Selbstbereicherung als Gegenleistung für politische Loyalität zu Putins System. Der Suizid des entlassenen Verkehrsministers aber zeigt, wie der Krieg die Regeln verändert.
Jule Brand ist für Bundestrainer Christian Wück im besten Sinne eine Instinktspielerin. Eine Sache fehlt ihr aber noch – und die kann für die DFB-Frauen bei der EM in der Schweiz zum Problem werden.
Im Dialog mit der verrinnenden Zeit: Die Galerie Thaddaeus Ropac präsentiert in Pantin neue Bilder von Georg Baselitz. Sie bezeugen den ungebrochene Schaffenswillen des 87 Jahre alten Malers.
Lina Heider ist elf Jahre alt und die jüngste Abiturientin Deutschlands. Auf Social Media wird fälschlicherweise behauptet, sie stamme aus Afghanistan, was „die Medien“ verschwiegen. Woher kommt das Gerücht?
Die Ränder des Parlaments sind stark, die Stimmung ist angespannt. Bundestagspräsidentin Klöckner und ihre Stellvertreter steuern auf Rekorde zu – bei Ordnungsrufen, Rügen und Wortentziehungen.
„Un grande Signore“: Noch heute erinnern sich manche in Cadenabbia an den prominentesten Urlaubsgast ihres Ortes: Konrad Adenauer kam zehn Jahre lang immer wieder hierher an den Comer See. Aber noch jemand anderer schrieb in der Nachbarschaft Geschichte: Mussolini.
Der sowjetische Staatschef Chruschtschow rechnete 1956 mit dem Terror Stalins ab. Nun verdammen Russlands Kommunisten dessen Äußerungen. Das ist auch ein Signal an den Kreml.
À la recherche d’un père perdu: Laura Forti begibt sich in ihrem Roman „Mein Vater, vielleicht“ auf eine literarische Spurensuche in das Italien des Zweiten Weltkriegs.
Der Hamburger Illustrator Simon Schwartz hat das Leben von Karl Lagerfeld nachgezeichnet. Wir zeigen Szenen aus den frühen Jahren des Modeschöpfers in Paris.
Carsten Berrar hat viel zum Aufstieg der Kanzlei in Deutschland beigetragen. Zeit für eine Bilanz nach 25 Jahren als Wirtschaftsanwalt.
Der Galerist Johann König und seine Frau wollten einen Roman von Christoph Peters verbieten lassen, weil sie sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt sahen. Sie scheiterten. Jetzt gehen sie vors Bundesverfassungsgericht.