Hilfe, mein Vater ist ein Zaunkönig!
Liebe und Täuschung: Anne Enrights neuer Roman „Vogelkind“ ist eine bitterböse Persiflage auf den irischen Dichter an sich, der sich hier nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben alle Freiheiten herausnimmt.
Liebe und Täuschung: Anne Enrights neuer Roman „Vogelkind“ ist eine bitterböse Persiflage auf den irischen Dichter an sich, der sich hier nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben alle Freiheiten herausnimmt.
Das Paradebeispiel für den Profit, der sich aus der Nähe zum „Führer“ schlagen ließ: Sebastian Peters legt eine umfassende Biographie des verlässlichen Propagandadienstleisters Heinrich Hoffmann vor.
Sie studierte Malerei bei Kandinsky und Matisse, hatte Ausstellungen in Paris und Berlin und heiratete den Schwager von Thomas Mann. Doch heute ist Olga Meerson fast vergessen. Das Schlossmuseum Murnau will das ändern.
Aus alt wird neu, und neu bleibt alt: Wie das Erzbistum München-Freising das Kloster Beuerberg wiederauferstehen lässt.
You are fired? Trump behauptet, er habe Kim Sajet als Direktorin der National Portrait Gallery des Smithsonian in Washington entlassen. Das Institute dagegen sagt etwas ganz anderes.
Wenn Jazz auf Fotokunst trifft, entstehen unerwartete Dialoge zwischen Klang und Bild, die weit über reine Illustration hinausreichen. In der Alten Oper Frankfurt entfalten Fotos von Barbara Klemm und Improvisationen von Michael Wollny eine gemeinsame Magie.
Unter des Königs freundlichem Blick: Ein Augenschein und einige Überlegungen, warum Bhutans Staatsziel des Bruttonationalglücks im Westen eine solche Faszination ausübt.
Auf „Frieden und Liebe in jedem Haus“ ließ er die Feiernden Silvester 1999 anstoßen: Seit dem Jahr 2000 steht Wladimir Putin an der Spitze Russlands. Er hat sich seitdem nicht verändert. Aber das Land.
Bruno Bauers Prophetie und ein Schmähwort von Papst gegen Papst: Was Carl Schmitt im Mai 1945 im Tagebuch notierte.
Wer nicht der von den Machthabern gesetzten Norm entsprach, wurde im Nationalsozialismus ausgegrenzt und verfolgt. Die Wanderausstellung „Gefährdet leben“ zeigt in der Frankfurter Paulskirche aber auch, wie queere Menschen Freiräume nutzten.
Heinrich und Thomas Mann waren als Brüder fast lebenslang Rivalen. Hans Wißkirchen widmet ihnen eine Doppelbiographie, und ein Essayistikband zeigt Heinrich Manns Schwächen.
Robert De Niro gilt als höchst wortkarg, wenn es um seine Person geht. Bei einem Auftritt in Cannes aber redet der legendäre Schauspieler über sein Leben, als sei er beim Therapeuten. Wie kommt’s?
Immerzu dunkelwärts! Dieses Gedicht handelt von einer lebensängstlichen Absage an das Glück, die zugleich eine Entscheidung für die bedingungslose Hinwendung zur Literatur war.
Das „1895“ im Frankfurter Nordend ist eine gelungene Mischung aus Café, Bistro und Bar und vom Frühstück bis zum abendlichen Wein ein Ort entspannter Gastfreundschaft.
Trump vergleicht die Ukraine und Russland mit zankenden Kindern, vor 150 Jahren wurde Thomas Mann geboren, und die DFB-Auswahl spielt um den Trostpreis. Der F.A.Z. Frühdenker.
Lee Miller war die Fotografin, die am Tag von Hitlers Selbstmord in der Badewanne von dessen Münchner Wohnung posierte. Jetzt erlebte in Wien Jan Lauwers’ Musiktheater „Lee Miller in Hitler’s Bathtub“ seine erfolgreiche Uraufführung.
Mord und Mystik im Lahntal: Seit der frühere TV-Journalist Christoph Stoll im Ruhestand ist, schreibt er Krimis. Sie spielen dort, wo er sich auskennt und aufgewachsen ist – im Forsthaus und im Wald.
Der Auswahlband „Wenn alle deine Freunde vom Felsen springen“ mit übersetzten Gedichten der kanadischen Lyrikerin Eva H.D. bringt eine grandiose neue Stimme zum Vorschein.
Er malte und betrog sie, und sie hielt ihre wahre Herkunft vor ihm geheim: Martin Provosts Film „Die Bonnards“ erzählt die Geschichte eines unwahrscheinlichen Künstlerpaares.
Selten erscheinen zu einem Thema in kurzer Reihenfolge zwei Bücher. Aber bei Open AI, der Firma hinter dem revolutionären ChatGPT, kann man schon mal eine Ausnahme machen. So geschehen zum Thema Open AI. Und untrennbar damit verbunden: Sam Altman.
Schon früh hatte Oliver Haller eine Gabe: Er konnte Steno. Durch ihn weiß man, was künftig über Bundestagssitzungen bekannt ist – auch über jene, in der Friedrich Merz zum Bundeskanzler gewählt wurde.
„Gemeinsam für Deutschland“ nennt sich ein neues Bündnis innerhalb des Querdenker-Lagers. In Frankfurt ist am Samstag ein Protestmarsch von gut 100 Anhänger von linken Gegendemonstranten blockiert worden.
Zehnkämpfer Leo Neugebauer möchte seine eigenen Erwartungen erfüllen, ohne sich von äußeren Erwartungen erdrücken zu lassen. Nach dem ersten Tag beim Zehnkampf in Götzis steht er gut da.
Sie schätzten einander, aber trafen sich nie: In diesem Monat hätten der schweizerisch-französische Dichter Philippe Jaccottet und sein deutscher Kollege Christoph Meckel jeweils runde Geburtstage feiern können. Ein imaginäres Gespräch und eine Begegnung ihrer Poesie.
Hier schlägt auch das Herz der Republik: Versailles ist viel mehr als ein Königsschloss.
Kein Erasmus-Programm garantiert Toleranz und Neugier, man muss sich diese gelehrten Tugenden erarbeiten. Die niederländische Historikerin Nicolette Mout wird achtzig.
Er kann von einfachsten Schicksalen erzählen, aber auch die Selbstzweifel eines Henry James durchleuchten: Der irische Schriftsteller Colm Tóibín wird siebzig.
Eine alternative Moderne in Saabrücken, Kandinsky in Potsdam und die überragende Sammlung Oscar Ghez in Lausanne: Das gibt es im Juni in den europäischen Museen zu sehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Die Grenzen der Hintergrundgespräche: Drei aktuelle Bücher über Friedrich Merz zeugen von Stärken und Schwächen deutscher Politikpublizistik.
„Sicherheit ist für mich in Kriegszeiten zweitrangig“: Warum der Folkrocker Marian Pyrozhok von Lwiw nach Charkiw umzog – mitten in die umkämpfteste Region des Landes.
Die totalitäre Nostalgie in Russland nimmt in den Medien und dem öffentlichen Raum immer absurdere Züge an. Vor allem die Figur Stalins soll die Herrschaftsziele Putins stützen.
Als Treffpunkt für kunstsinnige Gäste und Einheimische belebt das Hotel Engelwirt im oberpfälzischen Berching die ländliche Region des Altmühltals. Internationale Künstler können hier einen Schaffensplatz auf Zeit finden.
Der Wächterpreis der Tagespresse zeichnet Journalisten aus, die mit ihrer Arbeit Missstände offenlegen. In diesem Jahr geht er an Sophie Sommer – für ihre Reportage über Kinderprostitution.
Mit der Sammelleidenschaft des ersten Generaldirektors fing alles an. Heute weiß die Bayer AG nicht mehr recht, wohin mit den Werken und lässt Hunderte versteigern. Macht Kunst im Rücken keinen Eindruck mehr?
Nach einem Porträt in der F.A.Z. hat Andreas Frank als Eisenbahnpoet eine erstaunliche Bekanntheit erlangt. Seine Ansagen in Reimform begeistern Hunderttausende.
Bundeswehr in Litauen +++ Kulturerbe im NS-Staat +++ Längere „Tagesschau“? +++ Albrecht Schöne gestorben +++ Frankfurter Archivfund +++ Thomas-Mann-Biographie +++ Leiden an Homosexualität