Tochter von SS-Offizier in Argentinien angeklagt
Patricia Kadgien und ihrem Ehemann werden „Hehlerei“ und Behinderung der Justiz vorgeworfen. Bei ihnen wurden das spätbarocke Gemälde „Porträt einer Dame“ sowie 22 Werke von Henri Matisse entdeckt.
Patricia Kadgien und ihrem Ehemann werden „Hehlerei“ und Behinderung der Justiz vorgeworfen. Bei ihnen wurden das spätbarocke Gemälde „Porträt einer Dame“ sowie 22 Werke von Henri Matisse entdeckt.
In Offenbach, wo sich einst Goethe und Lili trafen, erzählen Kunstwerke und Erinnerungsstücke von Rausch, Zweifel und Verlust. Zwei Ausstellungen beleuchten dort die Liebe in all ihren Facetten.
Schon seine frühen Aufnahmen waren Explosionen von Kreativität: Ricky Riccardi beschließt seine monumentale Biographie von Louis Armstrong mit einem Band, der den Anfangsjahren des Jazzmusikers gewidmet ist.
Georg Cornicelius war ein talentierter Maler, engagierter Kunstlehrer und bedeutender Porträtist im 19. Jahrhundert. Zu seinem zweihundertsten Geburtstag soll er mit der Ausstellung „Menschen, Märchen, Mythen“ im Schloss Philippsruhe vor dem drohenden Vergessen bewahrt werden.
Nur wenige Designer wird die Welt so vermissen wie den im Alter von 91 Jahren verstorbenen Giorgio Armani. Für die F.A.Z. gedenken Mitarbeiter, Wegbegleiter und Freunde des großen italienischen Modeschöpfers.
Die „Zeit“ hat Post von einem Bürgergeldempfänger bekommen und porträtiert ihn jetzt groß. Warum diese Reportagen ein Problem sind.
Der Finanzexperte des NS-Regimes brachte das einem jüdischen Galeristen gestohlene Bild einst nach Argentinien. Seine Tochter gibt es nun zurück. Aufgeflogen war sie durch eine Immobilienanzeige.
Wer studiert, sollte komplizierte Texte verstehen können. Trotzdem bieten Hochschulen Internetseiten in Leichter Sprache an. Wozu ist das gut?
Während China neue Hyperschall- und Atomraketen vorführt, sagt Xi, die Welt stehe wie vor 80 Jahren wieder vor der Wahl zwischen Krieg oder Frieden.
Amanda Seyfried leiht sich in Venedig das Outfit ihrer Schauspielkollegin Julia Roberts. Derweil feiert der Dokumentarfilm „Marc by Sofia“ über den Modemacher Marc Jacobs Premiere – und scheut vor manchem Detail zurück.
Donald Trumps Ministerien werben mit einer Propaganda, die auf politische Nostalgie setzt. Neben direkten Anspielungen auf rechtsradikale Ästhetik gibt es auch andere Vorbilder.
Als die Nachfahren eines SS-Offiziers ihre Villa in Argentinien verkaufen wollten, inserierten sie Fotos über einen Makler im Internet. Darauf zu sehen ist ein spätbarockes Meisterwerk, das trotz seiner Entdeckung verschollen bleibt.
Wer nicht sprechen kann, muss schreiben: Das Geld ist knapp, doch Erlangens Literaturfestival war wieder ein Schaufenster des Bücherherbstes
Bibliothek und Archiv der Leopoldina bergen Schätze der Wissenschaftsgeschichte. Doch sie sind unzureichend gesichert. Ohne einen Neubau mit brand- und diebstahlsicheren Magazinen droht der Verfall.
Die Verfilmung ihres Bestsellers „22 Bahnen“ kommt ins Kino, gleichzeitig erscheint ihr Roman „Die Assistentin“. Der spielt in der Buchbranche und sorgt für Unruhe. Was sagt die Autorin dazu? Eine Begegnung am Wasser.
Ein Thrash-Metal-Bildungsroman: In seiner Autobiographie „Your heaven, my hell“ erzählt Mille Petrozza von der Band Kreator – und wie er als Gastarbeitersohn aus Essen die Welt des Heavy Metal eroberte.
So zumindest soll es laufen: Die Deutsche Sullivan-Gesellschaft ist einer von mehr als 600.000 eingeschriebenen Vereinen im Land. Und immerhin 20.000 davon kümmern sich um Kultur.
Jessie Tarbox Beals wollte Fotografin werden. Mit unerschütterlichem Optimismus ging sie dafür ein volles Risiko ein.
Vom Pain au Chocolat zur Kindererziehung: In ihrem Buch „Das Camembert-Diagramm“ macht Nadia Pantel mit Facetten der französischen Gesellschaft auf kulinarischen Wegen bekannt.
Dokus geben Einblicke in die Denke amerikanischer Investoren im Fußball. Keine ist so erhellend wie die über den früheren Football-Star Tom Brady: Weil sie seine verblüffende Ahnungslosigkeit preisgibt.
Die Stadt Nidda ehrt den Theologen Johannes Pistorius. Und sie wirbt gleichzeitig für die Werte, die dieser Reformator vorlebte.
Seit den Achtzigerjahren hängt ein Goethe-Porträt von Moritz Daniel Oppenheim als Leihgabe im Jüdischen Museum in Frankfurt. Nun soll eine Spendenkampagne dafür sorgen, dass es gekauft werden kann.
Seit Menschengedenken ziehen die steinernen Naturwunder der Geologie die Betrachter in ihren Bann. In den Geologischen Museen von Paris kann man viele prächtige Stücke entdecken. Ein Rundgang.
Die Feldbergschule in Oberursel nutzt den eigenen Gründer von 1850 jetzt als Logo. Und er wird zum Forschungsobjekt, um Geschichte und Gegenwart der beruflichen Schule besser zu verstehen.
Auf Grand Tour in Italien verfeinerten englische Adelige ihre Bildung – und kauften Andenken, die zu Hause Eindruck schinden sollten. Das Mauritshuis in Den Haag zeigt solche Souvenirs der Extraklasse.
Sein Beethoven sucht die Ekstase, sein Schubert den Tiefsinn im Detail, aber er spielt auch Rihm und Holliger packend: Alexander Lonquich ist einer der großen Pianisten unserer Zeit und bleibt doch oft im Verborgenen. Ein Porträt.
Ach, das Wohnglück, es könnte perfekt sein. Wären da nicht die vielen Erbstücke des Ehemanns.
Der russische Präsident will die Ukraine „entnazifizieren“. Dabei gehört er selbst auf die Anklagebank und nicht an einen Tisch, an dem über Frieden verhandelt wird. Niemand darf das vergessen.
Die Mumins sind die tollsten Trolle der Welt: Ihre Erfindung durch die finnlandschwedische Künstlerin Tove Jansson im Jahr 1945 verdankt sich der exzellenten Malerei dieser Frau – und einer lesbischen Beziehung.
Alexander Jakschik ist der renommierteste Maschinenbauer im Osten Deutschlands. Ignoranz, Desinteresse, Extremismus: Er führt gleich mehrere Kämpfe.
Es erinnert an Hogwarts: Wie aus einem Märchen wirkt das Haus des Aschaffenburger Fabrikanten Anton Gentil (1867-1951), das die Moderne bewusst aussperrt und seine Geheimnisse im Halbdunkel bewahrt. Über den Sommer kann man die Villa besichtigen.
Als Junge war er von Militär und Gewalt fasziniert: Eine sehenswerte Ausstellung in Neo Rauchs Kindheits-Ort Aschersleben zeigt frühe Zeichnungen des deutschen Malers.
Seit fünf Jahren können die städtischen Museen in Frankfurt wieder auf einen Ankaufsetat zurückgreifen. Das führte zu einigen spektakulären Einkäufen.
Kulturell bleibt vieles aus dem Baltikum nach wie vor im Abseits. Besonders die Theaterstücke aus Lettland, Litauen und Estland bieten spannende Einsichten in das Bewusstsein einer aufsehenerregenden Region.
Das Pixel 10 ist da, befeuert von viel Künstlicher Intelligenz. Dem gegenwärtigen iPhone ist es in dieser Hinsicht deutlich überlegen.
Eidinger singt, Eidinger tanzt, Larissa Sirah Herden wird neben ihm zum Star: Die Ruhrtriennale eröffnet mit „I Did It My Way“, einem musikalischen Projekt mit Songs von Frank Sinatra und Nina Simone.