Kühle Künste am Rande der reichen Wüste
Wie nah ist dem Nahen Osten das Erbe der europäischen Moderne? Eine Ortsbegehung von Abu Dhabis Kunstwelt, zwei Jahre nach der Eröffnung der dortigen Dependance des Louvre.
Wie nah ist dem Nahen Osten das Erbe der europäischen Moderne? Eine Ortsbegehung von Abu Dhabis Kunstwelt, zwei Jahre nach der Eröffnung der dortigen Dependance des Louvre.
Der Maler Richard Gerstl ist der radikale Stilverweigerer der Moderne. Eine Ausstellung in Wien zeigt, warum er keinen Vergleich scheuen muss.
In London hat die Frieze Art Fair ihre Themen in Klimawandel und Kolonialisierung gefunden. Die Frieze Masters hat einen Superstar, der aber nicht reisen darf.
Sie hat ihr Familienunernehmen zu neuer Bedeutung geführt – und dabei zu sich selbst gefunden. Ein Treffen mit Donatella Versace.
Im ZDF wird eine Siegfried-Lenz-Erzählung erneut zum Thriller. Dabei geht jedoch nicht nur das feine Zusammenspiel der wenigen Figuren verloren, sondern auch das Gütesiegel des Schriftstellers.
Mit 23 war sie Cheffotografin des „Rolling Stone“. Den melancholischen Zugriff auf ihr berühmtestes Bild bescherte ihr das Schicksal. Der amerikanischen Starfotografin Annie Leibovitz zum Siebzigsten.
Falsches Idyll: Christian Schwochows Verfilmung der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz will den Roman vor seinen heutigen Lesern retten, indem er ihn an der entscheidenden Stelle fatal entschärft.
In Hongkong wollen die Demonstranten der Pekinger Führung die Jubelfeiern zum 70. Jahrestag vermiesen. Manche Teilnehmer stilisieren den Protest zu einer Art „letztem Kampf“. Auch die Moderaten zeigen sich trotzig.
Wenn der Hochsommer endet und die Touristen sich verabschieden, bleiben immer noch Tausende Deutsche an der türkischen Riviera. Sie schätzen das Klima, das Meer, die Freundlichkeit – selbst von Erdogan lassen sie sich nicht vertreiben.
Wieder einmal wird das Endspiel für Trump und Johnson ausgerufen. Warum diese Erwartung enttäuscht werden könnte, macht die Diskussion über Ansprüche, populistische Motive und die Etikette bei britischen Dinnerpartys deutlich.
Seit fünf Jahren werden in Mexiko 43 Studenten vermisst. Die Justiz behauptet, der Fall sei geklärt. Nun wird er trotzdem noch einmal neu aufgerollt.
Albrecht Dürer ist der Ahnherr Alexander von Humboldts bei der Vermessung der Welt. Zum Beweis zeigt die Wiener Albertina fast zweihundert bildschöne Beispiele seiner Mal- und Zeichenkunst.
Jacques Chirac ist für viele Franzosen mehr als ein bedeutender Präsident: Er wird als einziger verbliebener Repräsentant einer großen Vergangenheit verehrt.
Wie üblich: Parallel zu den Messen im Regent’s Park finden die Auktionen mit zeitgenössischer Kunst bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips statt.
Ludwig Landmann zählte einst neben Adenauer zu den bekanntesten Stadtoberhäuptern Deutschlands. Wer war der jüdische Oberbürgermeister Frankfurts, der nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten seines Amtes beraubt wurde?
Francis Bacon war ein leidenschaftlicher Leser der tragischen Dichter und Denker. Das Centre Pompidou in Paris zeigt das Spätwerk im Echo seiner Lieblingslektüren.
Wenn Ort und Kunst einander eindrucksvoll bereichern: Werke des belgischen Malers Luc Tuymans werden im Palazzo Grassi in Venedig ausgestellt.
Die Demokratische Partei muss entscheiden, mit welchem Kandidaten sie den Präsidenten herausfordern will. Es ist ein Richtungskampf.
Er schrieb für die DDR Weltraumgeschichte, war stets bescheiden und wurde deshalb von Generationen besonders verehrt: Der erste deutsche Raumfahrer Sigmund Jähn ist mit 82 Jahren gestorben.
Vom Leid zum Leitmotiv: Stephan Lamby hat einen Film über die Brüder Kühn gedreht. Er zeigt, was die beiden Jazzmusiker können. Sie machen die Idee der Freiheit hörbar.
Auf der Berlinale hochgelobt und nominiert für einen Oscar: Nora Fingscheidts „Systemsprenger“ zeichnet das Porträt eines Kindes, das nirgendwo reinpasst.
Der Filmemacher Davis Guggenheim will uns in seinem Porträtfilm über Bill Gates verraten, wie der Microsoft-Gründer tickt. Die wichtigste Frage wird dem zweitreichsten Menschen der Welt dabei aber nicht gestellt.
Bewegend privat: Der neue Erweiterungsbau des Sauerland-Museums in Arnsberg eröffnet mit August Macke. Einige wenige Bilder sind von ihm zu sehen.
Mit vollem Schwung in die Herbstsaison: Die Galerien bei „Open Art“ und „Various Others“ in München.
Das Angebot der Auktionen mit zeitgenössischer und klassischer Fotografie bei Sotheby’s in New York orientiert sich an etablierten Namen und Richtungen.
In Zürich eröffnet das Auktionshaus Koller die Herbstsaison mit Alten Meistern und Kunst des 19. Jahrhunderts.
Nicht nur Konzerne, auch Aktivisten beschäftigen Werber – die Idee zu mancher Guerrillaaktion entsteht nicht am Küchentisch, sondern im Büro einer Agentur.
Die Kulturszene der Türkei lässt die Knochen knacken: ein Besuch in Istanbul, wo auf der Biennale und im neuen Museum Arter die Teilchen den Aufstand proben.
Donald Trump hat Robert O’Brien als Nationalen Sicherheitsberater vorgestellt: Der aus Los Angeles stammende Anwalt beriet bereits Mitt Romney im Wahlkampf und ist als konservativer Kritiker Obamas zu verorten. Ein Porträt.
Die Retrospektive von Martin Parr in Düsseldorf ist eine Riesenwerkschau – gleich vierhundert Einzelbilder werden gezeigt. In der Masse verwandeln sich die Fotos vom Tourismus ihrem Gegenstand an.
In „The Loudest Voice“ spielt Russell Crowe den Fox-News-Gründer Roger Ailes. Er setzte den Trend, dass es im Journalismus nicht um Fakten, sondern um Gefühle geht. Die Folgen sind bekannt.
Rund hundert Texte sind für den Michael-Althen-Preis 2019 eingereicht worden, der am 8. Oktober verliehen wird. Diese elf sind in der engeren Wahl.
Zuerst die Noten, dann das Alphabet: Eine exzellente Edition ihres Jugendtagebuchs, ein Katalog und ein Porträt zeigen die Pianistin und Komponistin Clara Schumann in neuem Licht.
Python, C++ oder R – was soll das denn sein? So denkt mancher Maschinenbauer oder Elektrotechniker. Viele sagen jetzt: In Sachen Programmiersprachen muss Nachhilfe her.
Halbzeit-Bilanz der Auktionen in Spanien: Eine Million Euro für einen alten Italiener.
Die junge Sammlergeneration sollte aufmerksam sein! Die Messen „Art Berlin“ und „Positions“ geben sich international, politisch und ein kleines bisschen feministisch.