„Er war ein Internet-Poser“
In Stuttgart steht ein Zwanzigjähriger vor Gericht, der mit einem Jaguar durch die Stadt raste und zwei Menschen tötete. Das Auto soll er sich geliehen haben, um Fotos auf Instagram posten zu können.
In Stuttgart steht ein Zwanzigjähriger vor Gericht, der mit einem Jaguar durch die Stadt raste und zwei Menschen tötete. Das Auto soll er sich geliehen haben, um Fotos auf Instagram posten zu können.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die am 1. November den 70. Jahrestag ihrer Gründung feiert, war stets auch eine Zeitung für Frankfurt. Doch die Anfänge liegen wo anders. Ein Gastbeitrag
Bildgeschichte der Identifizierbarkeit: Roland Meyer beschreibt, wie die Gattung des Porträts in Zeiten von Social Media und flächendeckender Gesichtserkennung allgegenwärtig wurde.
Zwischenmenschliche Kälte trieb ihn an, und er fand eine rauhe, eigensinnige Bildsprache dafür: Zum Tod des Fotografen Robert Frank.
Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
Die „Vielfalt sexueller Identitäten“ bei Künstlern und Kunstwerken: Der Parcours „Spielarten der Liebe“ im Bodemuseum gleicht jener Suche nach „Stellen“, die Zensoren und hormongetriebene Jugendliche zu Liebesromanen greifen lässt.
Noch einmal zum Venedig-Besuch Marcel Prousts im Mai 1900. Von diesem Gast des Hôtel de l’Europe erfuhr Hugo von Hofmannsthal aus einem Brief von Hans Schlesinger. Die Begegnung mit Schlesinger ging in die „Recherche“ ein.
Seine Unzugänglichkeit ist Suggestion, und hier fällt denn auch die Maske: Claudio Armbrusters Porträt des Schriftstellers Ferdinand von Schirach zeigt einen Mann, der das Bild von sich selbst kontrollieren will.
Der Umzug in die neue Frankfurter Altstadt hat dem Stoltze-Museum offenbar gut getan. Das lässt sich am Publikumszuspruch und einer Vergrößerung der Sammlung erkennen.
Der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie mit. Lindbergh arbeitete für berühmte Modeschöpfer und prägte die Modefotografie mit seinen markanten Schwarzweißbildern.
Wie der Fußballer Diego zu „Maradona“ mutierte: Asif Kapadias Film zeigt den Helden eines großen Dramas – farbig, vulgär, kompliziert, fesselnd von der ersten Minute an.
Bisher war nicht bekannt, wo der Grundstein des Königsschlosses exakt liegt. Jetzt wurden Spezialisten, die normalerweise unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen entschärfen, mit der Suche beauftragt.
Die Schriftstellerin Katja Oskamp arbeitet als Fußpflegerin in Berlin. In ihrem Roman „Marzahn mon amour“ erzählt sie von Pediküre als Seelenpflege.
Die „Wir schaffen das“-Zuversicht war einmal: Die Reportagen von Jana Simon zeigen, wie in Deutschland die Zukunftsangst wächst. Die Autorin befasst sich dabei auch mit der eigenen Profession.
Eine Ehrung für die Mutigen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt fünf Gemälde von DDR-Künstlern in der Eingangsgalerie seines Amtssitzes Schloss Bellevue.
Niklas Östberg will uns mit dem Bringdienst Delivery Hero das Kochen abgewöhnen. Doch das ist ihm nicht genug. Jetzt steigt er auch noch in den Handel mit Blumen, Pillen und Lebensmittel ein.
Ein Junge sieht im letzten Sommer der DDR ein Mädchen am Strand. Ihr Bild lässt ihn von da an nicht mehr los: Emanuel Maeß entwickelt in „Gelenke des Lichts“ eine souverän erzählte Lebensliebesgeschichte.
Der frühere VW-Vorstands- und Aufsichtsratschef, Ferdinand Piëch, ist plötzlich im Alter von 82 Jahren verstorben. Die Laufbahn des Ingenieurs, gefürchteten Managers und großen Familienmenschen war einzigartig.
Seit die vergangenheitsverliebte Romantik ihre Liebe zu den Highlands entdeckte, hat sich viel getan: In einer Ausstellung in Edinburgh wird untersucht, wie sich das Schottentum herausbildete.
Amerikas liberales Judentum wird doppelt herausgefordert. Sowohl bei Donald Trump als auch bei zwei muslimischen Demokratinnen vermischen sich Kalkül und kulturelle Sozialisation.
Wieso er auch in Rapper-Kreisen bekannt ist und warum er von Mandanten immer wissen will, ob sie’s getan haben: Der Strafverteidiger Ulrich Endres hat in über 150 Tötungsdelikten die Angeklagten vertreten. Im Podcast schildert er seine Erfahrungen.
Wieso er auch in Rapper-Kreisen bekannt ist und warum er von Mandanten immer wissen will, ob sie’s getan haben: Der Strafverteidiger Ulrich Endres hat in über 150 Tötungsdelikten die Angeklagten vertreten. Im Podcast schildert er seine Erfahrungen.
In Sachsen wird im Mordfall Daniel H. das Urteil erwartet, und in Paris möchte Boris Johnson weiter Zugeständnisse beim Brexit-Abkommen erwirken. Wie sie dennoch zu einem lockeren Sommertag kommen, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Greta Thunberg wird in den Vereinigten Staaten nicht nur von begeisterten Aktivisten empfangen. Auch die Lobbyisten aus dem Lager der Klimawandel-Leugner laufen sich schon warm.
Der Hessische Rundfunk „reformiert“ seine Radiokulturwelle hr2. Aus einem kulturellen Vollprogramm wird eine Abspielstation für klassische Musik. Informationsbeiträge entfallen weitgehend. Was halten Kulturschaffende davon? Wir haben nachgefragt.
Zwischen Spiel und Dokumentation, Hollywood, Lissabon und Nordafrika: Das Filmfestival von Locarno hat gezeigt, was ein breites Kunstspektrum im Kino heute bedeutet.
Verkehrsminister Scheuer hat sich bei der Kündigung der Maut-Verträge auch auf eine „Schlechtleistung“ des Betreibers berufen - um den Steuerzahler vor Ansprüchen zu schützen. Die Opposition hält dies für vorgeschoben.
Was Spiegel über uns erzählen und warum Selfies auch nur Spiegel mit anderen Mitteln sind: In Zürich werden fast zehntausend Jahre Kulturgeschichte verhandelt.
Im Frankfurter Städel wird Arnold Böcklins Porträt der Schauspielerin Fanny Janauschek restauriert. Mit ihm sind traurige Geschichten verbunden. Zumindest das Bild wird demnächst wieder heller.
In seinen geheimen Laboratorien vor den Toren von Seoul arbeitet der weltgrößte Elektronikkonzern an der Technik von morgen. Dass die Menschen in Zukunft noch Smartphones brauchen, bezweifelt einer der mächtigsten Manager von Samsung.
Vor der WM provozierte die Frauen-Nationalmannschaft erfolgreich mit einem Werbeclip. Nun aber ging ein Post gründlich schief. Leider mit einem sehr tragischen Hintergrund.
Unermessliches Leid und grenzenlose Gewalt sind die Themen der Fotografin Letizia Battaglia. Sie hat als Erste die Verbrechen der Cosa Nostra dokumentiert. Eine Dokumentation begibt sich auf ihre Spuren.
BMW-Managerin Elena Eder lässt sich von den Machos in ihrer Branche schon lange nichts mehr sagen. Jetzt bringt die Italienerin den Elektro-Mini an den Start.
Hier liest man sich gerne fest: Karlheinz Brauns Erinnerungsbuch macht die deutsche Bühnen- und Kulturgeschichte von 1945 bis heute lebendig.
Die gebeutelte Partei sucht Bewerber für ihre Spitze. Nun gibt es einen, der sich gegen einen Linksruck stellt. Und das ist nicht die einzige ungewöhnliche Eigenschaft des Kandidaten Robert Maier. Ein Porträt.
Das Panorama Museum in Bad Frankenhausen zeigt Bilder, auf denen Werner Tübke die Eindrücke seiner zahlreichen Russland-Reisen verarbeitet hat. Zeitlos meisterlich zeigen sie den Maler als Alchimisten.