Abschied von „Junker Jörg“
Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Gastbeitrag.
Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Gastbeitrag.
Manfred Bartl ist arbeitslos, für seine monatliche Freizeitgestaltung bleiben ihm 40 Euro. Für eine „Peter Handke Bibliothek“ reicht das nicht. Von unserem Autor fühlte er sich deshalb provoziert. Also trafen sie sich auf der Buchmesse.
Spiel der Blicke, die nicht töten: Céline Sciammas „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ zeigt eine Malerin und ihr Modell im 18. Jahrhundert. Ein Kostümfilm wie kein anderer, ein ganz neuer Film über die Kunst.
Eine Insel, zwei Frauen und unzählige verstohlene Blicke. Für F.A.Z.-Redakteurin Verena Lueken ist Céline Sciammas „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ der Film des Jahres. Warum das so ist, erklärt sie in der Videofilmkritik.
Für den tierischen Einsatz gegen den IS-Anführer gab es ein Sonderlob von Präsident Trump. Doch was für ein Hund ist das überhaupt?
Kinder, die dem Grundschulalter entwachsen sind, finden Sankt Martin meist lahm und Halloween viel cooler. Verdrängt dieser amerikanische Trend die Tradition?
Von wegen Meinungsfreiheit: Die Humboldt-Universität will ihre Porträts von Nobelpreisträgern abhängen und sie durch „Humboldtianer*innen mit Zivilcourage“ ersetzen. Dürfen wir jetzt nur noch sehen, was ideologisch gerade gefällt?
Für die zuletzt in Wahlen abgestrafte Linkspartei ist Bodo Ramelow Gold wert. Der Niedersachse macht die Linke als beliebter Ministerpräsident von Thüringen zum ersten Mal zur stärksten Kraft in einem Bundesland. Ein Porträt.
In Thüringen kämpft Ministerpräsident Bodo Ramelow um sein Amt und die Fortsetzung der Koalition mit SPD und Grünen. Die F.A.Z. hält Sie während der kommenden Stunden auf dem Laufenden. Unser Programm im Überblick.
In Paris gibt es eine Hommage an den Superhelden der Moderne, Merce Cunningham. Das Londoner „Royal Ballet“, das Antwerpener „Opera Ballet Vlaanderen“ und das Ballett der Pariser Oper treten auf.
Der Italiener Giovanni Contardi hat zwei Leidenschaften: Zauberwürfel und Kunst. Aus mehreren hundert Zauberwürfeln gestaltet er erstaunlich realistische Porträts von Prominenten wie Amy Winehouse oder John Lennon.
In Frankreich wäre dieses Buch über grenzüberschreitende Sexualität im Dritten Reich längst ein Hit. Doch hierzulande findet es keinen Verlag: Ein Besuch bei Florian Havemann, der einen großen Roman geschrieben hat, den niemand veröffentlichen will.
Der Louvre zeigt nach Jahrhunderten der Verehrung einen überraschenden Leonardo. Plötzlich sehen wir dem Künstler bei der Arbeit zu. Für ihn war ein Bild nie vollendet.
Mario Draghi erklärt der Öffentlichkeit noch ein letztes Mal die Entscheidung der EZB-Führung. Mit derselben Ruhe, mit der er das all die Jahre getan hat.
Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.
Auch wenn der Westen es kaum bemerkt: Am Golf verbessert sich die Stellung der Frau in kleinen Schritten: Fünf Beispiele aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – über Träume, Vorbilder, Pflichten und Ängste.
Lange Zeit stand er im Schatten Vermeers, jetzt können wir seine meisterhaften Stadtbilder und Innenräume neu entdecken: Das Museum Prinsenhof in Delft zeigt das Lebenswerk des niederländischen Barockmalers Pieter de Hooch.
Björn Höcke ist unter den thüringischen Wählern nicht gerade beliebt. Viele wollen ihre Stimme trotzdem der AfD geben. Ein Besuch in einer ihrer Hochburgen.
Thomas Pletzingers umwerfende Biografie „The Great Nowitzki“ erzählt die Geschichte der Würzburger Basketballegende Dirk Nowitzki. Im Interview verrät der, wie er sich sein Leben zwischen Deutschland und Dallas künftig vorstellt.
Seine „schlechte Handschrift“ hat ihn gerettet: Auf der Frankfurter Buchmesse erzählt der ukrainische Regisseur Oleg Senzow über das Schreiben in russischer Haft und die Lehre aus seiner Gefängniszeit.
Vor 50 Jahren wurde Willy Brandt Bundeskanzler. Ohne seine Zeit in Norwegen ist er nicht zu verstehen. Der frühere Ministerpräsident Thorbjørn Jagland redet darüber, wie das Land Brandt formte – und wie er Norwegen beeinflusste.
Auf der türkischen Seite der Grenze zu Nordsyrien ist der Jubel über den Einmarsch der Armee Erdogans groß. Auf der syrischen Seite weiß niemand, was ihn erwartet.
Die Kunstmesse „Highlights“ feiert ihre zehnte Ausgabe. Auch um sie herum gibt es bemerkenswerte Angebote.
Sheree Domingos „Ferngespräch“ hat in einer scheinbar kleinen Geschichte viele große Themen unserer Zeit zu bieten.
Das Schloßmuseum Murnau verortet den nahezu unbekannten Georg Schrimpf in die Künstlerszene der Moderne. Die traf sich in Gabriele Münters „Russenhaus“, wie eine zweite Ausstellung dort zeigt.
Zehntausende Katalanen wandern nach Barcelona, um dort die Freilassung der Separatistenführer zu fordern. Die Märsche sind friedlich – aber viele Teilnehmer verbergen ihre Wut auf die Regierung nicht.
Der Norweger Per Petterson schickt in „Männer in meiner Lage“ abermals seinen Stuntman Arvid Jansen auf die Romanbühne. In dem neusten Werk steht er jedoch für mehr als nur sich selbst.
Ein Geschichtsroman besonderer Güte: Eugen Ruge schreibt mit „Metropol“ viel mehr als nur ein Prequel zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“.
Die Malerinnen um 1900 sahen noch ganz andere Dinge als ihre männlichen Kollegen, und sie bildeten sie in ihren Gemälden ab: Eine Ausstellung erzählt die Geschichte der Emanzipation des weiblichen Blicks.
Felix Lobrecht ist im Hartz-IV-Milieu aufgewachsen. Heute ist er Spitzenverdiener in der Comedy-Szene und becirct mit Proll-Appeal die Mädchen. Ein Porträt.
In Prag haben die zweitägigen Trauerfeierlichkeiten für Karel Gott begonnen. Fans, viele von ihnen in Tränen, gingen am Sarg des Sängers vorbei und verbeugten sich. Ein tschechischer Politiker sorgte für Kopfschütteln.
Christian Klein und Jennifer Morgan führen künftig SAP. Sie ist die erste Dax-30-Vorstandschefin. Und er noch keine 40 Jahre alt.
Die Auktionen mit Zeitgenossen bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips in London können wieder mit einigen Künstlerrekorden glänzen.
Die Argentinier sind in der nächsten Krise angekommen, ohne die letzte überwunden zu haben. Ihre Sehnsucht nach besseren Zeiten nutzt die frühere argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner besonders geschickt.
Seit in Rouen eine Chemiefabrik brannte, deren Dach aus Asbest bestand, zeigt die französische Regierung, wie wenig das Volk ihr trauen kann.
Der Frankfurter Fotograf Uwe Behrendt hat sich auf die historische Nassplatten-Technik spezialisiert. Das analoge Verfahren erfordert viel Geduld und ist kostenintensiv. Warum all der Aufwand, wenn die Aufnahmen letztlich digitalisiert werden?