Neu aufgemischt in London
Eine eklektische Abendauktion mit alten Meistern, Moderne und Zeitgenossen: „Rembrandt to Richter“ bei Sotheby’s und die „Classic Week“ bei Christie’s.
Eine eklektische Abendauktion mit alten Meistern, Moderne und Zeitgenossen: „Rembrandt to Richter“ bei Sotheby’s und die „Classic Week“ bei Christie’s.
Aus der Perspektive eines Kindes: „Mein Onkel Archimedes“ erzählt von der Flucht eines griechischen Partisanen in die damalige Tschechoslowakei. Seinen Neffen holt er nach.
Die eigentümliche Stille der DDR: In Hannover zeigen Christian Borcherts Fotografien, wie jemand an der Welt verzweifelt.
Konstantina Dagianta hat in einem Catering-Unternehmen aus Frankfurt den Absturz im Lockdown erlebt. Jetzt sehe sie Licht, sagt sie.
Vom Ende der zwanziger Jahre an, als sich nach der Wirtschaftskrise zwei Epochen begegneten, fotografierte Berenice Abbott den Wandel New Yorks. Die Bilder zählen zum Eindrücklichsten, was die Stadt- und Architekturfotografie kennt.
Vor 75 Jahren ließ die amerikanische Militärregierung in Frankfurt das Amtsgericht wieder die Arbeit aufnehmen. Mit einem Humanisten an der Spitze.
Das erste Halbjahr bei Koller in Zürich: Ergebnisse für Alte Kunst, 19. Jahrhundert, Zeichnungen und Grafik, Moderne, Zeitgenossen und Schweizer Kunst.
Gute Zeiten für Neue Sachlichkeit: Ergebnisse der Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin.
Boykott, Proteste, Trump: Mark Zuckerberg kämpft an vielen Fronten und weicht nicht zurück. Doch er spürt Druck von mehr Seiten denn je.
Vom Kaiser über Loriot bis zu James Bond waren alle da: Seit mehr als hundert Jahren ist Usedom die „Badewanne Berlins“. Ein neues Fotobuch blättert noch andere Seiten auf.
Ein Erbe, das man gern ausschlagen würde: Ivana Sajkos „Familienroman“ erzählt von Kroatien und porträtiert eine Gesellschaft, die nicht zur Ruhe kommt.
Ghislaine Maxwell soll für den Sexualverbrecher Jeffrey Epstein minderjährige Mädchen rekrutiert haben. Sie sitzt seit Anfang Juli im Gefängnis und wies in einer Anhörung jede Schuld von sich.
Der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann über Technologien und Ideologien, die Trennung von Ernst und Unterhaltung sowie den Rotlichtbezirk in der Neuen Musik.
Innenminister Beuth galt in der hessischen CDU als Hoffnungsträger. Die Affäre um Morddrohungen des „NSU 2.0“ gegen eine Linke-Politikerin bringt ihn nun in Bedrängnis.
Die Branche darbt, aber es gibt Abhilfe: Was uns die Literatur nach dem Corona-Sommer offenbaren wird.
Das Massaker von Srebrenica gilt als das größte Massaker in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Film darüber erregt in Bosnien die Gemüter – obwohl ihn noch kaum jemand gesehen hat.
Klaus-Peter Wolf wollte Romane schreiben; um das finanzieren zu können, verfasste er erst mal Drehbücher. Heute macht er in seinen Bestsellern aus seiner Wahlheimat Ostfriesland einen Kosmos, der zum Krimi taugt.
Ein Weltrekord, der keiner war, und Ortswechsel im Sekundentakt – die Inspiration Games suchen hektisch ihr Publikum. Die Athleten sehnen das Wiedersehen herbei.
Mit marktorientierter Auswahl überzeugen die New Yorker Auktionen mit Zeitgenossen bei Phillips.
Geschichte ist das Aktuellste, was es gibt: Ein Kinofilm über Harriet Tubman, die sich selbst und Hunderte Sklaven befreite, passt wie bestellt zur Stunde.
Mit Nick Cave im Museum: Wie eine Ausstellung in Kopenhagen direkt ins Gehirn einer Popikone führen will.
Von vorislamischen Nomadengesängen bis Thomas Mann: Chaim Noll schreibt eine eindrucksvolle Literaturgeschichte der Wüste.
Erst schlummerte das „Porträt einer Dame“ lange Jahre unter einer dicken Staubschicht, dann hielt man es für das Werk eines Assistenten. Nun sind sich Experten sicher: Bei dem Gemälde handelt es sich um einen echten Rubens.
Chuck Close inszeniert in seinen Porträts fragende und zagende Blicke. Er wird als bedeutender Künstler verehrt und wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung verachtet. Heute feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.
Größter Konzertveranstalter und Ticketverkäufer in Europa: Klaus-Peter Schulenberg hat mit CTS Eventim ein wahres Imperium aufgebaut. Trotz der Corona-Pandemie soll es weiter wachsen.
Emblem der Trauer, des Wissens und der Macht: Die Dependance des Louvre im einstigen Kohlerevier Pas-de-Calais zeigt Bilder der Nacht.
Sony baut eine Videokamera für Selbstdarsteller. Selfies gelingen mit Bokeh auf Tastendruck. Ein Schnäppchen ist die ZV-1 nicht.
Keine Bleibe ist von Dauer – und doch kann ein Gebäude zum Bezugsort einer Familie werden, über Generationen und Krisen hinweg. Ann Patchett erzählt davon in ihrem neuen Roman „Das Holländerhaus“. Ein Lesevergnügen.
Ungetrübter Blick durch die Achtzigerbrille auf die heutige Powerhouse-Zeit: Die Wall-Street-Comedy-Serie „Black Monday“ zeigt, wenn du drin bist, bist du drin – und kommst nie wieder raus.
Das Porträt des amerikanischen Boxers Floyd Patterson ist eine der berühmtesten Sportreportagen der Gegenwart – weil sie vom Scheitern handelt. Erzählt wird sie vom Journalisten Gay Talese, der dafür Gesprächsfetzen zusammenpuzzelte und ins Literarische wechselte.
Zum 300. Geburtstag beschert sich das Dresdner Kupferstichkabinett eine hinreißende Ausstellung. Wobei die berühmtesten Gäste jeweils nur kurz bleiben dürfen.
Szenen aus dem gewöhnlichen Leben einer außergewöhnlichen Familie: Die von Paul McCartney und seinen Töchtern kuratierte Schau im Ausstellungshaus C/O Berlin gibt Einblicke in die private Welt der McCartney-Familie.
Aktivisten der Umweltschutzorganisation steigen den Christdemokraten aufs Dach. Sie werfen der Partei von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor, taub zu sein.
Dörfer, Meer und Dünen, Austern und Einsamkeit: Unter Frankreichs herrlichen Ferienorten zählt die Île de Ré zu den herrlichsten. Einen düsteren Ort allerdings gibt es dort – so gut er auch getarnt ist.
Lisa Vicari ist 23 Jahre alt und prägt als Hauptdarstellerin in „Dark“ und „Isi & Ossi“ sowohl die erste deutsche Serie als auch den ersten deutschen Spielfilm auf Netflix. Und das ist erst der Anfang. Ein Porträt.
Der Künstler Rolf Sachs hat in der Corona-Krise Alltagsgegenstände fotografiert. Daraus ist eine Fotoserie von 3000 Bildern geworden. Ein Interview über Kreativität in der Quarantäne.