Leserbriefe vom 22. August 2020
Thomas Mann und Adorno +++ Reformpapier der EKD +++ Klassisches Kino +++ Restaurantbewertungen
Thomas Mann und Adorno +++ Reformpapier der EKD +++ Klassisches Kino +++ Restaurantbewertungen
Seine Vorgängerin hatte den Mietendeckel in Berlin eingeführt. Nach ihrem Rücktritt ist der bisherige Staatssekretär Sebastian Scheel nun neuer Bausenator in der Hauptstadt. Ein Porträt.
Der Anschlag in Hanau war eine Zäsur – nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Deutschland, sagt Oberbürgermeister Kaminsky. Nun wird im Stadtzentrum auch mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.
Psychische Gesundheit bedeutet mehr als nur die Abwesenheit einer Störung. Durch Routine kann sich jeder selbst etwas Gutes tun, und wie man anderen in einer Krise beisteht, ist lernbar.
Die berühmte Agentur Magnum hat ihr Archiv, das komplett im Netz verfügbar war, offline gestellt. Es gibt Kritik an einer Reportage über Kinderprostitution. Doch geht es nicht nur um diesen einen Fall.
Kamala Harris wird amerikanische Vizepräsidentin. Sie hat dunkle Haut, aber bei Schwarzen war sie bislang nicht beliebt. Sie hilft Joe Biden mit einer ganz anderen Eigenschaft. Nach ihrer Nominierung erschien dieses Porträt in der Sonntagszeitung.
Linda Teuteberg soll als Generalsekretärin der FDP frühzeitig abgelöst werden. Warum sie gehen muss, sagt Lindner nicht. Nur, dass er mehr Hilfe brauche.
Wie gut Lehrer und Schüler auf den Schulstart vorbereitet sind, zeigt sich heute abermals in drei Bundesländern. Dazu gibt es Zoff um kostenlose Corona-Tests – und für Joe Biden beginnt die Kandidaten-Kür in Milwaukee. Der F.A.Z.-Newsletter.
Seit 2012 engagiert sich Barbara Deppert-Lippitz bei den „Freunden Frankfurts“. Seit Mai vergangenen Jahres ist die Achtzigjährige Vorsitzende – und setzt sich sowohl für die Stadt als auch für deren Bewohner ein.
Das Jako-Logo ist weithin bekannt, vor allem aus dem Fußball. Ein Porträt des Familienunternehmens aus Baden-Württemberg, das vor 30 Jahren in einer Garage gegründet wurde.
Ein Gemälde des Orientalisten Alphonse Étienne Dinet rief viele Bieter auf den Plan: Das erste Halbjahr bei Karl & Faber in München.
Charlotta Bass war im Jahr 1952 als erste schwarze Frau amerikanische Vizepräsidentschaftskandidatin. Was verbindet ihre Kandidatur mir der von Kamala Harris?
Das Mafiakino als Genre romantisiert das Verbrechen, selbst wenn es die Schuldigen hässlich zeigt. Aber das muss nicht so sein, wie Marco Bellocchios italienischer Spielfilm „Il Traditore – Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra“ beweist.
Akribisch wurde die Provenienzgeschichte der Bilder für ein geplantes NS-Museum für Schwäbische Kunst in Stuttgart untersucht. Dabei fand sich auch viel Neues aus der Übergangszeit der Malerei zwischen Weimarer Republik und Nationalsozialismus.
Im Herbst 1957 wird die Edelprostituierte Rosemarie Nitribitt in ihrer Frankfurter Wohnung ermordet. Ein Buch von Erich Kuby über die Tote steht 63 Jahre später im Mittelpunkt des Festivals „Frankfurt liest ein Buch“.
Überlingen feiert sich: Das Patrizierhaus Meldegg erklärt mehr als tausend Jahre Stadtgeschichte und legendäre Historienritte über den Bodensee.
Der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Volker Hauff wird 80 Jahre alt. Er gilt als einer der wichtigsten Köpfe der Stadt, der den Schritt aus der Politik nie ganz geschafft hat.
Frühjahrssaison in Köln II: Classic Week und Modern Week bei Van Ham.
Die Auktionen der Frühjahrssaison in Köln I: Ergebnisse für Alte Kunst, Moderne und Zeitgenossen bei Lempertz.
Höllische Schule des Überlebens: Monika Zgustova sprach mit Frauen, die als politische Häftlinge in sowjetische Straflager kamen. Fast alle bezeugen, Bücher, Poesie und Schönheit hätten sie gerettet.
Gelungener Ausklang der Saison bei Sotheby’s und Christie’s: Die Ergebnisse der letzten Abendauktionen.
Er hat weltberühmte Bauwerke in New York, Berlin und London erschaffen. Nun schenkt Renzo Piano seiner Heimatstadt Genua eine neue Brücke – auch als Erinnerung an die 43 Opfer der Katastrophe von 2018. Ein Porträt.
Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat Hans-Jörg Vetter zum künftigen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Damit verpufft die heftige Kritik des Investors Cerberus am Kandidaten zunächst.
Er war Journalist und Buchautor, für das Fernsehen drehte er mehr als hundert Features zu unterschiedlichsten Themen, meist kritisch und mit Wucht. Jetzt ist Tilman Jens im Alter von 65 Jahren gestorben.
Seit Jahrzehnten narrt ein Hochstapler mit Schauermärchen von Killern Frankreichs Medien. Nun hat ein erfundenes Interview mit dem Mörder von Sharon Tate zu seiner Entlarvung geführt.
Frido Mann gehört zu den wichtigsten Botschaftern des deutsch-amerikanischen Austauschs in der Welt. Dem Schriftsteller und Psychologen zum 80. Geburtstag.
Der Pfleger Fabian Fiechter ist im Zweitberuf Fotojournalist. Hier dokumentiert er seine Arbeit auf einer Covid-19-Station.
Ketterer in München kann trotz Pandemie auf eine erfolgreiche Frühjahrssaison zurückblicken. Hier stehen die wichtigen Ergebnisse.
Die Gegenwart in gezeichnete Bilder zu fassen ist schwer. Lukas Jüliger hatte es 2013 mit seinem Comic-Debüt getan. Mit „Unfollow“ trifft er nun abermals den Nerv der Zeit.
Das Stadtmuseum Hofheim zeigt zwölf für den Marta Hoepffner-Preis für Fotografie ausgewählte Positionen. Thema der Ausstellung „Fremder Blick“ von Nikolaus Stein ist das persönliche Erzählen.
Die Studenten sind motivierter als gedacht, Windradgegner haben es in Hessen schwer und die Eintracht wählt einen neuen Aufsichtsratschef. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die moderne Zweideutigkeit: Der Maler James Tissot droht in allzu engen kunsthistorischen Schubladen zu landen. Mit einer neuen Ausstellung rettet ihn das Pariser Musée d’Orsay.
Brezelbuben gehören zur Ebbelweikultur wie Bembel und gerippte Gläser. Einer von ihnen ist Axel Reiprich. Nach einer Zwangspause ist er jetzt wieder unterwegs.
Nach einem Jahr im Amt will der BMW-Chef Oliver Zipse eine neue Klimastrategie vorlegen. Führungskräfte sollen an ihrem Gehalt spüren, ob sie die Klimavorgaben erreichen oder nicht – zumindest am variablen Teil des Verdiensts.
Kommenden Samstag eröffnet Helga Rabl-Stadler die Salzburger Festspiele. Sie sieht das riskante Ereignis als Vorreiter für die gesamte Kulturbranche in Corona-Zeiten. Für Tests wurden 300.000 Euro budgetiert.
Die Umwandlung der Hagia Sophia in ein muslimisches Gotteshaus unterwirft ihren Figurenschmuck abermals dem Urteil religiöser Moral. Aber der Westen hat keinen Grund, darüber die Nase zu rümpfen, denn er züchtet längst seine eigenen Fundamentalismen.