Gefälschte Duschbrause schon am Geruch zu erkennen
Der Zoll stellt am ersten Tag der Sanitär- und Haustechnikmesse ISH in Frankfurt zahlreiche Plagiate und Datenträger sicher. Die Ertappten werden zur Kasse gebeten.
Der Zoll stellt am ersten Tag der Sanitär- und Haustechnikmesse ISH in Frankfurt zahlreiche Plagiate und Datenträger sicher. Die Ertappten werden zur Kasse gebeten.
Plagiatsvorwurf zurückgenommen: So schnell geht das im Sport. BVB-Coach Jürgen Klopp entschuldigt sich bei seinem Münchner Kollegen Jupp Heynckes für den Vorwurf, die Bayern kupferten Spielsysteme ab. Er wolle keinem Kollegen den Erfolg neiden.
Hahnenkampf zwischen den Top-Klubs: Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat Bayern München bezichtigt, wie die „Chinesen zu kopieren“. Der Rivale habe in dieser Saison das Borussen-Spiel nachgeahmt. Bayern-Trainer Jupp Heynckes reagiert verärgert.
Das Lied „Glorious“ von Cascada ist keine Kopie. Damit steht einem Start der Band beim Eurovision Song Contest in Malmö nichts mehr im Wege.
Nach dem Entzug ihres Doktorgrads in Deutschland wird die frühere Bundesbildungsministerin Annette Schavan auch ihre Ehrendoktorwürde der Universität Kairo verlieren. Der Dr. h.c. von der Universität Jerusalem soll ihr aber bleiben.
Nun diskutiert auch die Musikbranche über Plagiatsvorwürfe. Es sind Stimmen laut geworden, die meinen Cascadas Lied „Glorious“ sei eine Kopie.
Bundespräsident Gauck hat Johanna Wanka zur neuen Bildungsministerin ernannt. Sie folgt auf die am Samstag nach Aberkennung ihres Doktorgrades zurückgetretene Annette Schavan.
In ihrem Leitartikel „Nur Verlierer“ (F.A.Z. vom 7. Februar) zur Plagiatsaffäre von Annette Schavan spricht Heike Schmoll auch die Frage der Verjährung an.
Die Universität Düsseldorf hat Bildungsministerin Annette Schavan den Doktortitel aberkannt. Es gilt als ausgeschlossen, dass die Ministerin weiter im Amt bleiben kann.
Warum werden ausschließlich die Doktorarbeiten Prominenter auseinandergenommen? Ein Plädoyer für die Untersuchung sämtlicher Altpromotionen. Mit Zeitrahmenschätzung.
Kurz vor der entscheidenden Sitzung des Fakultätsrates zum Doktortitel von Bildungsministerin Schavan (CDU) ist ein Heft mit Zitierregeln ihres Instituts aus dem Jahr 1978 aufgetaucht. Es soll offenbar beweisen, dass ein Gutachten über ihre Arbeit nicht mehr nötig sei.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat Flüchtigkeitsfehler in ihrer Doktorarbeit eingestanden. Sie habe aber „nicht plagiiert oder gar getäuscht“.
Die wegen Plagiatsvorwürfen unter Druck geratene Bildungsministerin Anette Schavan tritt in Ulm als Direktkandidatin für die Bundestagswahl an. 96 Prozent der Delegierten stimmen für sie. Nach den Vorwürfen der vergangenen Wochen sei dies für sie eine „überwältigende Unterstützung“, sagt Schavan.
Braucht es Fachgutachten, um darüber zu entscheiden, ob die Ministerin ihre Doktorarbeit zum Teil abgeschrieben hat? Durchaus nicht! Aber mittlerweile hat sich der Fall Schavan weit über seine Bedeutung hinaus entwickelt.
Weil die Universität die Plagiatsvorwürfe seit neun Monaten prüft, wird ihre Entscheidung irgendwann in den Bundestagswahlkampf platzen und dann womöglich eine Kabinettsumbildung nötig machen.
Am 5. Februar wird der Fakultätsrat der Universität Düsseldorf über Annette Schavans Dissertation beraten. Die Bildungsministerin spricht von „unbegründeten Plagiatsvorwürfen“. Sicher ist: Verliert sie den Doktorgrad, ist sie ihr Amt los.
Annette Schavan spricht weiter von „unbegründeten Plagiatsvorwürfen“. Unterdessen wird der Ruf nach einheitlichen Standards für die Überprüfung von Dissertationen lauter.
Die Universität Düsseldorf eröffnet ein Verfahren zur Aberkennung des Doktortitels von Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Das kündigte der Vorsitzende des zuständigen Fakultätsrats an.
An Hochschulen gebe es eine „Mogel-Seuche“, sagt Uwe Kamenz. Er hat eine Idee, wie sie bekämpft werden kann. Kamenz lässt Plagiate auffliegen.
Der Druck auf Bildungsministerin Schavan wegen Plagiatsverdacht wächst. FDP-Politiker Neumann sagte der F.A.S., Frau Schavan wisse, welche Konsequenzen sie zu ziehen habe.
Professoren, die ihre Mitarbeiter bestehlen, Texte von ihnen unter eigenem Namen veröffentlichen oder Ghostwriter beschäftigen, müssen kaum mit Konsequenzen rechnen. Studenten dagegen müssen mit der Exmatrikulation rechnen.
kps. BUKAREST, 29. November. Ein weiteres Mitglied der rumänischen Regierung, die sozialdemokratische Bildungsministerin Ecaterina Andronescu, hat sich eines ...
Rumäniens Bildungsministerin Ecaterina Antonescu hat ihren des Plagiats überführten Ministerpräsidenten Ponta verteidigt. Nun stellt sich heraus, dass auch sie abgeschrieben hat.
Guttenberg sei Dank: Seit den Plagiatsfällen prominenter Politiker beschäftigen immer mehr anonym gestreute Täuschungsvorwürfe die Universitäten. Das Whistleblowing beschäftigt die Ombudsleute mehr, als ihnen lieb ist.
In der Plagiatsdebatte hat sich ein seltsam beschwichtigender Ton breit gemacht. Promovenden, von denen man offenbar keinen Glanz erwartet, werden als um Erkenntnis ringende Genies verteidigt.
Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) hat offenbar eine umfassende schriftliche Stellungnahme bei der Universität Düsseldorf eingereicht. Darin wehrt sie sich abermals gegen den Vorwurf, in ihrer Dissertation abgeschrieben zu haben.
„Sag es im Namen dessen, der das Zitierte erkundet hat“ - auch die Antike und das Mittelalter kannten das Problem des Plagiats und halfen sich mit Bannsprüchen.
Fast schien das Schicksal Annette Schavans besiegelt. Aber sie entschied sich zu kämpfen. Die Forschungsgemeinde steht ihrer Ministerin in der Plagiatsaffäre bei.
Zu „Universität erstattet Anzeige in Plagiatsaffäre“ (F.A.Z. vom 17. Oktober): Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, bei Annette Schavan werde mit Kanonen ...
Bildungsministerin Annette Schavan hat die Plagiatsvorwürfe gegen ihre Doktorarbeit abermals zurückgewiesen. Unionsfraktionschef Kauder stellt der Universität Düsseldorf „ein Armutszeugnis“ aus und fordert ein neues Gutachten. Die SPD legt Schavan einen Rücktritt nahe.
oll. BERLIN, 16. Oktober. Nach Bekanntwerden eines Gutachtens über die Doktorarbeit von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die ...
Es ist eigentlich ganz einfach: Täuschen kann man nur mit Absicht. Und wer nicht wissenschaftlich arbeiten kann, sollte auch keinen Doktortitel bekommen. Fußnoten aus aktuellem Anlass.
oll. BERLIN, 15. Oktober. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) nach Plagiatsvorwürfen ihr „vollstes Vertrauen“ ...
Die Plagiatssucher im Internet fahnden mit kleinteiligen Wortabgleichen nach Zitierfehlern in Dissertationen. Ein ähnlich technizistisches Textverständnis offenbart auch das Gutachten der Düsseldorfer Universität.
Bundeskanzlerin Merkel hat Annette Schavan ihrer Unterstützung versichert. Sie habe im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen ein „Recht auf Stellungnahme“, sagte Regierungssprecher Seibert. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen Renate Künast sagte, Schavan habe ihre Glaubwürdigkeit schon verloren.
An anderer Stelle heißt es, der Textausschnitt „erweist sich als Collage von Versatzstücken aus einer Arbeit von Helmut Fend“.