Alexandra Föderl-Schmid kehrt bei der SZ zurück
In der Arbeit der stellvertretenden Chefredakteurin erkennt die „Süddeutsche“ zwar Mängel, aber keine Plagiate. Agenturmaterial und Fremdquellen sollen in Texten künftig gekennzeichnet werden.
In der Arbeit der stellvertretenden Chefredakteurin erkennt die „Süddeutsche“ zwar Mängel, aber keine Plagiate. Agenturmaterial und Fremdquellen sollen in Texten künftig gekennzeichnet werden.
Plagiatsvorwürfe +++ Steigende Kriminalität +++ Paragraph 218 +++ Gottlose Zeiten +++ Medizinischer Dienst der Kassen
Immer wieder stolpern Politiker über eine abgeschriebene Doktorarbeit. Das muss nicht sein – warum lassen sie das Promovieren nicht einfach?
Ute Bonde soll die Nachfolge der zurückgetretenen Manja Schreiner antreten. Das teilte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner mit.
Die Liste der Politiker, denen wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens ein akademischer Titel aberkannt wurde, ist um einen Eintrag länger. Grund für einen Generalverdacht ist das nicht.
Franziska Giffey ist nicht allein: Im Durchschnitt entziehen Berliner Universitäten drei Doktorgrade pro Jahr wegen Plagiaten. Die Charité hält manche Gutachter für mitverantwortlich.
Die Universität Salzburg teilt mit, in der Doktorarbeit der stellvertretenden Chefredakteurin der „Süddeutschen“, Alexandra Föderl-Schmid, sei „kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten“ festzustellen. Doch wie wurde geprüft?
Ein großer Schritt in der deutschen Bibliotheksgeschichte: Künftig wird in vielen Katalogen vermerkt, wenn ein Doktorgrad entzogen wurde. Damit geht ein Prinzipienwechsel einher. Doch es bleiben offene Fragen.
Gibt es eine Hexenjagd auf das Team des deutsch-amerikanischen Nobelpreisträgers Südhof? Der Neuroforscher gibt Flüchtigkeitsfehler zu und antwortet mit einer beispiellosen „Integritätsoffensive“.
Die „Süddeutsche“ hat den einstigen „Spiegel“-Chefredakteur Steffen Klusmann engagiert, um die Artikel der stellvertretenden Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid auf Plagiate hin zu prüfen. Klusmann ist inzwischen Fachmann.
Nach dem Artikel des „Business Insider“ über Plagiate in der Doktorarbeit seiner Frau Neri Oxman geriet der US-Milliardär Bill Ackman außer sich. Nun will er den Springer-Konzern, dem „Business Insider“ gehört, verklagen.
Ein US-Fondsmanager will alle Publikationen der Führungsriege des MIT auf Plagiate prüfen. Es geht nicht um die Integrität von Wissenschaft, sondern um Rache.
Der US-Milliardär Bill Ackman greift das Portal „Business Insider“ scharf an. Die Webseite hatte eine Recherche über Plagiate seiner Frau, Neri Oxman, veröffentlicht. Beim „Business Insider“-Eigner Springer geht es daraufhin hoch her.
Nach Wochen heftiger Kritik an ihren Aussagen zur Antisemitismusbekämpfung auf dem Campus und mehreren Plagiatsvorwürfen ist Harvard-Präsidentin Claudine Gay nun zurückgetreten. Einige Professoren äußern sich entsetzt.
Aufregung um Doktorarbeiten gibt es immer wieder. Nun trifft es AfD-Chefin Alice Weidel. Bislang bleibt die entsprechende Analyse allerdings unveröffentlicht.
In Zeiten von KI ergebe das Anfertigen von Bachelorarbeiten nur noch wenig Sinn – so argumentiert die Fakultät für BWL an der Wirtschaftsuni in Prag. Künftig soll es sie dort nicht mehr geben.
Wegen eines Eigenplagiats wird dem Justizstaatssekretär Carstens aus Schleswig-Holstein der Doktorgrad entzogen. Der hält die Entscheidung der Innsbrucker Universität „für rechtswidrig“.
Stefan Webers Buch „Auf ‚Plagiatsjagd‘“ ist stellenweise störend eitel. Die Anstöße, die der Autor als Plagiatsjäger für die gute wissenschaftliche Praxis gibt, sind dennoch beachtenswert.
Ein Polizeistudent schrieb in seiner Seminararbeit aus der „Zeit“ und einem Jura-Buch ab. Die Hochschule wirft ihn raus, Polizist kann er nicht mehr werden. Das dient auch der Abschreckung.
Der CDU-Europaabgeordnete und Jura-Professor Sven Simon darf seinen Doktortitel behalten. Das hat die Uni Gießen nach den Beratungen externer Gutachter beschlossen.
Die Flugblatt-Affäre von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wirft eine Reihe rechtlicher Fragen auf. In Folge 269 des F.A.Z. Einspruch Podcasts suchen wir nach Antworten.
Die Wissenschaftsplattform „VroniPlag Wiki“ hat nun ihren offiziellen Bericht zur Doktorarbeit der Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner veröffentlicht. Das Ergebnis ist eindeutig.
Werden Plagiate untersucht, geschieht dies neuerdings ausdrücklich unter Zugrundelegung der Unschuldsvermutung. Warum wird ein Grundsatz aus dem Strafrecht in die Regeln für „gute wissenschaftliche Praxis“ übernommen?
Diktatorengattin Elena Ceaușescu hatte kein Wissen über Chemie, taucht aber bis heute als Autorin wissenschaftlicher Aufsätze auf. Lässt sich das korrigieren?
„Tattoo“ ähnelt einem Elektro-Song aus 1999 – das werfen Twitter- und Tiktok-Nutzer der ESC-Siegerin Loreen vor. Aber ab wann ist ein Plagiat eigentlich ein Plagiat?
Seit sechs Jahren kennt die Berliner Humboldt-Universität die Plagiate in der Habilitation einer Soziologin. Unternommen wurde in all den Jahren nichts.
Die Universität Heidelberg hat ihren Zeithistoriker Edgar Wolfrum wegen Plagiaten gerügt. Er muss seine Fehler „schnellstmöglich beheben“. Einfach wird das nicht.
Im Museum Plagiarius stehen prämierte Plagiate verschämt neben Produkten, deren Fälschungen sie sind. Die Preise sollen allen eine Warnung sein.
Das Sprachprogramm ChatGPT beflügelt die Debatte über Künstliche Intelligenz. Macht KI Journalisten überflüssig? Mitnichten. Sie kann eine Chance für Medien sein. Wenn man sie richtig einsetzt. Ein Gastbeitrag.
Die in den Schriften Guérots nachgewiesenen Plagiate waren so umfassend, dass arbeitsrechtliche Schritte unausweichlich waren. Die Uni Bonn unterschied dabei nicht nach dem wissenschaftlichen Gehalt der Bücher.
Die Dissertation des langjährigen Rektors des Abraham Geiger Kollegs wirft viele Fragen auf. Nun soll das King’s College sie überprüfen. Ob es der Bitte der Universität Potsdam nachkommt, ist unklar.
Das Wiener Bildungsministerium wollte wissen, wie mit Plagiaten an Österreichs Hochschulen umgegangen wird und beauftragte eine Studie. Die Ergebnisse sind nur wenig hilfreich.
Dem Nichtleser geschieht es nur recht, wenn er betrogen wird: Diese Pointe gewann Peter Sloterdijk 2011 der Plagiatskultur ab. Eine von ihm betreute Dissertation liefert jetzt die perfekte Illustration.
Die Plagiatsvorwürfe gegen einen Professor der Uni St. Gallen haben sich verfestigt. Jetzt hat die Hochschulleitung reagiert: Der in Darmstadt ausgebildete Betriebswirt und sein Habilitationsvater werden freigestellt.
Die Freie Universität Berlin legt die Unterlagen zur zweiten Prüfung des Plagiatsfalls Giffey offen. Sie zeigen eine Universität, die keinen Fehler mehr machen will.
Was wissen Soziologen über Plagiate? Replik auf Klaus Ferdinand Gärditz.