Auf der Boogie-Woogie-Welle
Der Saxophonist und Klarinettist Tobias Delius wurde in Oxford geboren, lebt in Berlin und erhielt dort jüngst den Jazzpreis. Zwei neue Alben mit seiner Beteiligung huldigen der Schönheit des Augenblicks.
Im Traditionshotel „The Randolph“ in Oxford fühlen sich Gäste wie in einem besonders extravaganten College – oder wie bei Alice im Wunderland. Solange das Geld eben reicht.
Der Saxophonist und Klarinettist Tobias Delius wurde in Oxford geboren, lebt in Berlin und erhielt dort jüngst den Jazzpreis. Zwei neue Alben mit seiner Beteiligung huldigen der Schönheit des Augenblicks.
Mick Herron schreibt Spionageromane. Die zu erfolgreichen Fernsehserien wurden. Und sich lesen wie Kommentare zum Brexit-Großbritannien. Eine Begegnung in der mythischen Heimatstadt des Autors.
Die Thrillerserie „Down Cemetery Road“ basiert auf einem Roman von Mick Herron. Er stellt uns eine hartgesottene Privatdetektivin vor. Die Geschichte ist nicht originell, die Hauptdarstellerin Emma Thompson ist es sehr wohl.
Sein verletztes Gerechtigkeitsempfinden war der Antrieb seines Schreibens – und der Geheimdienst der ideale Rahmen für sein Denken: Die Bodleian Library in Oxford gewährt erste Einblicke ins Archiv von John le Carré.
Wie kommt es, dass die Spätantike neuartig, wunderbar und lebendig wirkt, beinahe modern? Das ist dem Historiker Peter Brown zu verdanken, der jetzt seinen neunzigsten Geburtstag feiert.
Er ist das zeithistorische Wissen in Person: Timothy Garton Ash wird siebzig Jahre alt – und sieht sich von einer postwestlichen Welt umgeben. Wie sie sich entwickele, sagt er, hänge auch von uns selbst ab.
Seine literarischen Zeitgenossen haben ihm nichts zu bieten. Für Gabriel Josipovici zählen Proust, Kafka und T. S. Eliot. Ein Besuch bei dem britischen Schriftsteller in Lewes.
Jakob Timmermann hat eine Zusage aus Harvard und ein Vollstipendium in der Tasche. Dann kam die Nachricht, dass die Eliteuniversität nach dem Willen der Trump-Regierung keine ausländischen Studenten mehr aufnehmen darf. Und nun?
Mark Carney wird Kanadas neuer Regierungschef. Der ehemalige Banker und Klimawandelwarner profitiert vom Anti-Trump-Patriotismus.
Dann wirst du schon sehen: Der erste Roman von Camilla Barnes heißt auf Deutsch „Keine Kleinigkeit“ und ist ein mitreißendes Debüt – scharfsichtig, klug, tragisch und komisch.
Der Longtermism warnt vor existenziellen Risiken für unsere Zivilisation. Er ist eine wichtige Philosophie im Silicon Valley, auch für Elon Musk. Was kann an der Investition in die Zukunft falsch sein?
Es war ein riskanter Einbruch: Fast 100 Kilogramm wiegt die goldene Toilette, die drei Männer gestohlen haben sollen. Sie war Teil einer Ausstellung auf Schloss Blenheim bei Woodstock – und rund sechs Millionen Euro wert.
Das Oxforder Ashmolean Museum zeigt Anselm Kiefers frühe Werke mit Hitlergruß. Wie die Bilder in den Siebzigern die Deutschen provozierten, so tun sie es nun in England.
Der Longtermism warnt vor existenziellen Risiken für unsere Zivilisation. Er ist eine wichtige Philosophie im Silicon Valley, auch für Elon Musk. Was kann an der Investition in die Zukunft falsch sein?
Mit Engagement und Ernsthaftigkeit arbeitete der Historiker Habbo Knoch die Gewaltgeschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts auf. Jetzt ist er im Alter von 55 Jahren gestorben.
Wie gute Absichten von Künstlervereinigungen sich ins Gegenteil verkehren können, zeigen die Beispiele des Streits zwischen PEN-Organisationen um eine Israel-Resolution und der Kritik von Illustratoren an der Stiftung Lesen wegen deren Einsatz von KI-generierten Bildern.
Parallele Lebensläufe: Beide wurden 1854 geboren, doch danach entwickelten sie sich vollkommen unterschiedlich. Der Dichter Arthur Rimbaud nahm als Jugendlicher die gesamte Moderne vorweg, Oscar Wilde wurde als Erwachsener zum Zentralgestirn der englischen Literatur. Beide endeten tragisch. Und beide wussten erstaunlicherweise nichts voneinander.
Tanz mit der Realität: Eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie zeigt das Werk des britisch-nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi.
An der Riemannschen Vermutung haben sich schon Generationen von Mathematikern die Zähne ausgebissen. Zum ersten Mal gibt es seit Jahrzehnten einen Fortschritt.
Nach Marbach öffnet die nächste große Kafka-Ausstellung im hundertsten Todesjahr: „Making on an Icon“ in der Bodleian Library, die den weltweit größten Bestand an Handschriften des Schriftstellers bewahrt.
Aktuell ist Freya Allan mit „Planet der Affen: New Kingdom“ in den Kinos. Im Gespräch erzählt die Schauspielerin, warum sie gerne ein Gorilla wäre, wie sie mit vierzehn Jahren Kurzfilme gedreht hat und warum sie nicht nach Los Angeles ziehen will.
Jugendliche Amoktäter in den USA nutzen häufig die Waffen ihrer Eltern. In einigen Fällen haben Gerichte sie deshalb ebenfalls verurteilt. Doch können Taten so wirklich verhindert werden?
Im Studium voll aufgehen, sich mühelos konzentrieren, die Zeit vergessen – davon träumen viele. Doch wie kann man bloß den berühmten Lernfluss erreichen?
Äußerlich machen die Demonstranten einen friedfertigen Eindruck, doch ihre Forderungen sind aggressiv: Wie propalästinensische Protestcamps sich an britischen Universitäten ausbreiten.
Im Bühnenerfolgsautor versteckt sich ein Historiker, der in Cambridge und Oxford studiert hat: Zum neunzigsten Geburtstag des englischen Schriftstellers Alan Bennett.
Mindestens drei maskierte Täter hatten im März 2020 drei Gemälde aus der Christ Church Picture Gallery der Universität Oxford gestohlen. Jetzt ist zumindest eines wieder aufgetaucht.
Das Ruderduell der beiden britischen Elite-Universitäten Cambridge und Oxford ist legendär. In diesem Jahr aber sorgen E.coli-Bakterien in der Themse für Aufregung. Die Rennen sollen dennoch stattfinden.
Die Analyse von prähistorischen Knochen findet eine unerwünschte genetische Veranlagung. Die hatte allerdings in der Jungsteinzeit auch einmal Vorteile.
2024 jährt sich Franz Kafkas Todestag zum hundertsten Mal. In Oxford, wo viele seiner Handschriften aufbewahrt werden, gedenkt man des Autors besonders intensiv.
Die Briten hatten schon gefürchtet, dass neue Elektro-Minis künftig komplett in China produziert werden. Doch nun bekannt sich BMW zum traditionsreichen Standort Oxford.
Seine Forschungen zeigten die Spätantike in neuem Licht: Der Historiker Peter Brown blickt zurück auf seinen intellektuellen Weg.
Sie müssen auf dem Feld arbeiten wie einst, nach Spuren der Vergangenheit graben und Korn mahlen wie zu Karolinger-Zeiten.
Arbeit an der Evolutionstheorie als Familiengeschichte: Alison Bashford legt eine exzellente Biographie von Thomas Henry und Julian Huxley vor.
Mit Tetrapak für Geschlechtergerechtigkeit: Lisbeth Rausing, die Erbin des Pappkarton-Herstellers, finanziert in Oxford eine Professur für LGTBQ
Ob Klima, Corona oder Künstliche Intelligenz: An der Oxford Martin School kommt niemand vorbei, der sich für die wichtigen Fragen der Zeit interessiert.
Kathleen Stock ist das prominenteste Feindbild für Trans-Menschen: Ihr Auftritt in einer Debatte an der Universität Oxford wurde massiv gestört.