Die Wiener Botschaft
Der Eurovision Song Contest elektrisiert die österreichische Hauptstadt. Das liegt nicht nur an der Musik: In Wien wird das Event zu einem gesellschaftspolitischen Ereignis stilisiert. Das hat auch mit Conchita Wurst zu tun.
Der Eurovision Song Contest elektrisiert die österreichische Hauptstadt. Das liegt nicht nur an der Musik: In Wien wird das Event zu einem gesellschaftspolitischen Ereignis stilisiert. Das hat auch mit Conchita Wurst zu tun.
Der Eurovision Song Contest ist in vielerlei Hinsicht eine Veranstaltung der Superlative. Das gilt nicht nur für den Aufbau der Bühne, für den alleine 20 Kilometer Kabel installiert werden müssen. Auch die Sicherheit des Events muss Wien gewährleisten.
Andy Borg muss gehen, der „Stadl“ muss rundumerneuert werden – soviel stand bisher fest. Nur nicht, wer diese Aufgabe anpacken soll. Nun haben die Sender ein Moderatorenduo gefunden.
Er war der Vater des Musikantenstadl – und moderierte ihn bis vor zehn Jahren. Gesundheitliche Probleme machten ihm die letzten Jahre schwer. Nun ist der Moderator und Sänger Karl Moik gestorben.
„Wetten, dass ..?“, Deutschlands letztes Familien-Lagerfeuer, wärmte eine ganze Nation – und erhitzte die Kritiker. Das größte Lob der Sendung kam von Marcel Reich-Ranicki. 33 Jahre im Schnelldurchlauf.
Am Montag geht es nach mehrmaliger Verzögerung endlich los: Ab dann können sich Fans des Eurovision Song Contest Tickets sichern. Rund 100 000 Karten für neun Shows sind im Angebot.
Servus TV gibt sich bodenständig und liebt doch Höhenflüge, selbst wenn die Brause seines Besitzers keine Flügel verleiht. Markenzeichen des Senders sind aufwendige Naturfilme. Wie entstehen sie? Ein Besuch im Wald.
Die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin geht. Das ist ja wohl ein Skandal! Da muss man doch etwas tun! Sonette schreiben zum Beispiel.
Die Spitzenkandidaten der großen Parteien für die Europawahl sind sich einig - jedenfalls bei einer Frage. Auch ansonsten wirken die wenigen Ansätze von Auseinandersetzungen eher gekünstelt.
Die Eintracht Frankfurt bemüht sich um Roger Schmidt, den Trainer von Red Bull Salzburg. Der Sauerländer ist offenbar ins Grübeln gekommen. Das deutet er in einem Interview an.
Auch 2013 haben uns Fernsehen und Radio einiges geboten. Wir küren ein paar beste Stücke des Jahres. Und den größten Flop.
Was kann die EU tun, wenn in einem ihrer Mitgliedstaaten die Demokratie in Gefahr ist und was soll sie überhaupt tun? Während einige der Mitgliedstaaten im Osten inzwischen konsolidierte Demokratien sind, sieht es bei manchen Altmitgliedern der Union schlechter aus.
In den Fernsehnachrichten musste sich der österreichische Finanzminister die Frage gefallen lassen, was ihn denn für dieses Amt qualifiziere. Seine Antwort war eindrucksvoll. Aber falsch.
Am Sonntag wird in Österreich ein neues Parlament gewählt. Die Parteien schielen in ihrem Wahlkampf nach Deutschland - und auf den Erfolg von Bundeskanzlerin Merkel.
Die Begeisterung seiner Leser war seine gefährlichste Waffe - er setzte sie ein für die Literatur, die er liebte. Erste Reaktionen auf den Tod von Marcel Reich-Ranicki.
Endlich wieder ein zünftiger Opernskandal: Peter Konwitschny lockt Wien mit einem zwitterhaften Monstrum aus der Reserve. Seine Verdi-Inszenierung „Attila“ ist ein Comeback, über das man lachen und weinen kann - und ohne einen Tropfen Kunstblut.
Eine würdige Preisträgerin, eine bei der literarischen Sache bleibende Jury und zuletzt noch ein Kärntner Sittenstück: Triumph und Groteske beim Klagenfurter Bachmann-Wettbewerb.
Die Klagenfurter Preisträgerin ist verkündet: Die in Berlin lebende Schriftstellerin Katja Petrowskaja erhält den 37. Ingeborg-Bachmann-Preis. Und der Wettbewerb selbst bleibt nun doch erhalten.
Wer stiehlt den heutzutage noch Bücher? Der Erzähler aus Joachim Meyerhoffs Geschichte, die der Autor und Schauspieler beim Bachmannwettbewerb vortrug. Was die Jury in den Text hineinlas, las der Autor in seinem Schlusswort wieder heraus.
KLAGENFURT, 4. JuliAchtzig Millionen Euro muss der ORF einsparen. So hat es die österreichische Regierung beschlossen, die von 2014 an nicht mehr für die ...
Der Bachmann-Wettbewerb wird in diesen Tagen, womöglich zum letzten Mal, in Klagenfurt ausgetragen. Zur Eröffnung gab es Vorschläge, Forderungen, Fin-de-Siècle-Gedanken. Und eine Jurorenbeschimpfung.
WIEN, 26. Juni“An dieser Stelle verabschieden wir uns von unseren Zusehern auf 3sat“, heißt es allabendlich in der wichtigsten österreichischen ...
ela. WIEN, 23. Juni. Nach dem Zusammenbruch von Österreichs zweitgrößtem Bauunternehmen Alpine Bau GmbH ordnet sich die von einigen dominanten Akteuren ...
Am 3. Juli beginnt der Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Es könnte der letzte sein, denn der ORF will das Wettlesen nicht mehr ausrichten. Aber es darf nicht abgeschafft werden.
In diese Vorabendserie muss man sich einhören. Denn in „Vier Frauen und ein Todesfall“, produziert vom ORF, reden die Hauptfiguren (gespielt von Adele ...
ela. WIEN, 2. Juni. Nach langen Verkaufsbemühungen hat der Österreich-Teil der verstaatlichten Hypo Alpe-Adria-Bank International AG einen neuen Eigentümer.
hpe. MÜNCHEN, 28. April. Sportlich gesehen sind es phantastische Wochen für den FC Bayern München und Uli Hoeneß. Die deutsche Meisterschaft ist schon ...
Der deutsche Fiskus hat Rentner in Österreich entdeckt: Sie sollen Steuern auf ihre Rente zahlen. Teils geht es um mehrere Tausend Euro. Die Österreicher sind sauer.
cbu./hpe. FRANKFURT/MÜNCHEN, 22. Januar. Fernsehsender in Europa dürfen dazu gezwungen werden, ihren Konkurrenten Kurzberichte über Sportveranstaltungen von ...
Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch darauf, Fernseh-Bilder von Großereignissen zu sehen - auch wenn ein Sender Exklusivrechte erworben hat. Das höchste EU-Gericht hat das Recht auf Kurzberichterstattung in Nachrichtensendungen nun bekräftigt.
Im Radio des Österreichischen Rundfunks, der wie die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland aus Pflichtgebühren finanziert wird, tobt ein politischer
FRANKFURT, 3. Januar. Für Radiosprecher ist die Stimme der Kern ihres medialen Erscheinens. Je markanter, je sonorer, desto eher bleibt das Publikum dran.
„Sind wir noch intelligent genug, um damit fertig zu werden, was unsere Intelligenz geschaffen hat?“ Das fragte am Montagabend Joachim Fuchsberger. Uns überfordern schon Talkshows wie Plasbergs „Hart, aber fair“.
enn./tp./ela. BERLIN/ROM/WIEN, 24. Juli. Eine wachsende Zahl deutscher Politiker geht auf Distanz zu Griechenland, da immer klarer wird, dass das Land die ...
Der Kinderbuchklassiker von Waldemar Bonsels ist umstritten: schwarzer Humor oder angebräunte Ideologie? Die historisch-kritische Erforschung der Biene hat erst begonnen.
Seit einem halben Jahr erklären die "Science Busters" im ORF, wie man den Weltuntergang überlebt, ob nach all den Jahren noch Garantie aufs Universum ist und weshalb die Gründung einer Religion die Atomkraft sicherer machen könnte. Das ist so witzig und lehrreich, dass es dringend auch ins deutsche Fernsehen gehört!