Festbankett der Totenvögel
Drastisch, aber klug: Lydia Steier dringt an der Oper Frankfurt in Giuseppe Verdis „Aida“ durch beklemmende äußere Grausamkeiten vor in die Innenräume beschädigter Seelen. Das Publikum gerät außer sich.
Drastisch, aber klug: Lydia Steier dringt an der Oper Frankfurt in Giuseppe Verdis „Aida“ durch beklemmende äußere Grausamkeiten vor in die Innenräume beschädigter Seelen. Das Publikum gerät außer sich.
Nicht nur Johann Sebastian hat komponiert: Werke der Familie Bach haben Albrecht Mayer und die Berliner Barock Solisten in der Alten Oper Frankfurt vorgestellt.
Bei seinem Auftritt in Frankfurt gestaltet das 76 Jahre alte Multitalent seine Themen hoch aktuell und mit Biss wie eh und je.
Er ist Jazzmusiker und Popstar, Komponist von Filmmusik, musikalischer Leiter von Fernsehshows, Produzent, Jury-Mitglied, Fotograf, Buchautor – und ein Pädagoge mit Mission. Mit Frankfurter Schülern kann Till Brönner sie erfüllen.
Der Flötist Emmanuel Pahud ist der Solist im 1822-Neujahrskonzert in der Frankfurter Alten Oper. Er stellt mit der Jungen Deutschen Philharmonie Matthias Pintschers klanglich reizvolles Stück „Transir“ vor.
Das Chicago Symphony Orchestra gibt im Januar 2024 zwei Konzerte in der Frankfurter Alten Oper. Am Pult steht der langjährige Chefdirigent und frisch gekürte „Emeritus for Life“ Riccardo Muti.
Antisemitismus ist auch ein Teil der apokalyptischen Stimmung: Michel Friedman beginnt eine neue Reihe in der Oper Frankfurt mit einer Diskussion über das Ende.
Der belgische Originalklang-Spezialist Philippe Herreweghe dirigiert Mozarts Requiem federnd und präzise in der Alten Oper.
Britischer Humor, eine altkluge Möwe und ein brillantes Ensemble: Gilbert und Sullivans „Die Piraten von Penzance“ begeistert am Staatstheater Mainz.
Was Arbeitgeber unternehmen können, um für Nachwuchskräfte attraktiv zu werden, diskutieren Vertreter aus Kultur und Wirtschaft.
Man darf ruhig merken, wie schwer das ist: Bezüge jenseits der Musik und tiefe Einblicke in musikalische Arbeit zeichnen die Reihe des Ensemble Modern aus.
Die Politik des Empörens hat nun auch die Frankfurter Oper getroffen. Statt zuerst zu verurteilen, wäre hinschauen und das Gespräch suchen gefragt. Diversität auf der Bühne bleibt eine wichtige Frage.
Frankfurter Stadtverordnete von Volt und Grünen sehen Blackfacing in der Inszenierung von „Le Grand Macabre“ an der Frankfurter Oper. Der kulturpolitische Sprecher der Grünen und die Kulturdezernentin widersprechen.
Nun hat sich auch die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig zu Wort gemeldet. Die SPD-Politikerin nimmt die Oper gegen die Vorwürfe des Blackfacings in Schutz. Diese waren nach einer Premiere aufgekommen.
Berstend vor Witz und in jeder Hinsicht ein Triumph: „Le grand macabre“ von György Ligeti an der Oper Frankfurt.
Eine Figur mit Pharaonenkrone und schwarz-goldenem Gesicht in der Premiere von Ligetis „Le Grand Macabre“ soll rassistische Narrative bedienen, meinen zwei Kommunalpolitikerinnen. Die Oper Frankfurt sieht das anders.
Mit pomadisiertem und gescheiteltem Haar, gehüllt in einen Maßanzug nebst Lackschuhen, wirkt der Schellackplattensammler ebenso gestreng wie amüsant. Max Raabe und das Palastorchester sind in der Alten Oper Frankfurt zu Gast.
Der Violinist und Barockexperte Brian Dean feilt mit Streichern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters an der historischen Aufführungspraxis.
Trotz Personalmangels hat die Frankfurter Personenschifffahrt ihren Umsatz gesteigert. Für Einbußen sorgten aber Energiesparmaßnahmen der Stadt.
Die Koalition im Frankfurter Römer kann sich die „Kulturmeile“ als Bestandteil des Neubaus der Städtischen Bühnen als „gute Lösung für Frankfurt“ vorstellen“. Das Grundstück gehört aber nicht der Stadt.
Thomas Guggeis will die Oper Frankfurt auf dem europäischen Spitzenrang halten, den sie sich mit ihrem Intendanten Bernd Loebe gesichert hat. Das bedeutet harte Arbeit – in Kunst und Politik.
Die Oper Frankfurt ist aus der Kritikerumfrage des Fachmagazins „Opernwelt“ zum siebten Mal und in direkter Folge zum vergangenen Jahr als „Opernhaus des Jahres“ hervorgegangen.
Beim künftigen Standort für Oper und Schauspiel in Frankfurt gilt die sogenannte Kulturmeile derzeit als Favorit. Nach Berechnungen einer Initiative ist sie die teuerste Variante.
Halluzinationen in opulenten Bildern: Gaetano Donizettis späte Oper „Don Pasquale“ überzeugt auf der ganzen Linie. Im Bockenheimer Depot der Oper Frankfurt wird das von Caterina Panti Liberovici neu erarbeitete Stück zum Leben erweckt.
Eine altbekannte Handlung trifft auf eine Musik, die für ihre Zeit sehr modern war: Vom Kontrast in „Don Pasquale“ schwärmt Regisseurin Caterina Panti Liberovici.
Die Zukunft von Oper und Schauspiel in Frankfurt sieht die CDU in Neubauten an zwei Stellen. Eine Sanierung hält sie für zu teuer und unwägbar.
Zwischen Kunstlied und Soul: Der britische Sänger Benjamin Clementine spielt in der Alten Oper Frankfurt.
Die Oper Frankfurt hat die Spielstätte „Neue Kaiser“ eröffnet und kann damit ihr Programm deutlich erweitern.
Neue Epoche für die Konzerte der Frankfurter Museums-Gesellschaft: Thomas Guggeis tritt sein Amt als Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt an. Das Publikum revanchierte sich mit jubelndem Beifall.
Zur Eröffnung der Spielzeit in der Alten Oper leitet Christian Thielemann die Sächsische Staatskapelle Dresden mit Werken von Strauss und Hindemith.
Starke Frauenstimmen stehen in dieser Saison im Zentrum der Aboreihe.
Im Herbst geben sich in Frankfurt international gefragte Klangkörper ein Stelldichein. Das Spektrum reicht von den Wiener Philharmonikern bis zum Orchestre Philharmonique de Radio France.
Mit Kino-Wochenende und Kartenverlosung: Der hessische Film- und Kinopreis will wieder in Frankfurt eine Gala feiern, aber ein neues Festivalformat etablieren.
Intime Hauskonzerte und fließende musikalische Grenzen machen den „Museumssalon“ aus. Am 8. Oktober starten die Konzerte der zwölften Ausgabe.
Die russische Cellistin lebt in Frankfurt und studiert in Kronberg. Nun tritt sie schon zum zweiten Mal im Rheingau auf. Bald ist sie auch in der Alten Oper Frankfurt zu hören.
Die Neubesetzung der Opernintendanz am Teatro San Carlo in Neapel ist nur ein Beispiel dafür, wie rigide Melonis Mitte-Rechts-Regierung die Kultur Italiens neu ordnet.