Man steckt den Tristan nicht einfach weg
Mozart lag ihm so gut wie Wagner, dabei hat er stets klug auf seine Stimme wie auf seine Seele gehört. Jetzt ist der Tenor Peter Seiffert mit 71 Jahren gestorben.
Mozart lag ihm so gut wie Wagner, dabei hat er stets klug auf seine Stimme wie auf seine Seele gehört. Jetzt ist der Tenor Peter Seiffert mit 71 Jahren gestorben.
Alles außer langweilig: Die Rocky Horror Show ist seit mehr als 50 Jahren fröhliches Mitmachtheater. Nun ist sie wieder auf Tournee.
Dreifach düster mit drei Engeln des Todes: Daniela Löffner und Titus Engel bringen an der Oper Frankfurt „L’Invisible“, das letzte Werk von Aribert Reimann, heraus. Groß heraus.
Ifo-Studie +++ Walesa über Trump +++ Oper Frankfurt +++ Anne Brorhilker +++ F.A.Z.-Serie „Schneller schlau“ +++ Titelbild vom 28. März
Regisseurin Daniela Löffner und Dirigent Titus Engel wollen mit der Frankfurter Erstaufführung der Oper „L’Invisible“ von Aribert Reimann etwas Unsichtbares ins Bewusstsein rufen.
Hunderte Scheinwerfer hängen im Frankfurter Opernhaus, manche in schwindelerregender Höhe. Die Beleuchter steuern sie – und übersetzen so die Intentionen von Regisseur und Bühnenbildner in Licht.
Mozarts Zeitgenosse Ditters von Dittersdorf eignet sich prächtig für kleine Verschiebungen: Die Oper Frankfurt zeigt „Doktor und Apotheker“ mit lokalem Flair und Spielwitz im Bockenheimer Depot.
Die Oper Frankfurt zündet den Witz in „Le Postillon de Lonjumeau“ von Adolphe Adam und beglückt das Publikum mit der Regie von Hans Walter Richter ebenso wie mit dem Tenor Francesco Demuro.
Der Wiener Opernball hat in diesem Jahr ohne den Unternehmer Richard Lugner auskommen müssen. Leni Klum und Bruce Darnell waren da, Stars aus Hollywood fehlten jedoch.
Bloß keine Paketboten: Regisseur Hans Walter Richter belässt Adolphe Adams komische Oper „Le Postillon de Lonjumeau“ im Spätbarock. Und macht auf der Bühne die Welt des Theaters sichtbar.
Seit 1963 hing Chagalls großes Gemälde „Commedia dell' arte“ im Foyer der Städtischen Bühnen Frankfurt. Jetzt hat der Eigentümer es an das Städel gegeben. Im Chagall-Saal ist allerdings schon seit 2023 nur eine Kopie ausgestellt.
Ob bei Mozart, Strauss oder Brahms – sie machte das Singen zur sinnlichen Erscheinung des Geistigen. Jetzt ist die Sopranistin Edith Mathis mit 86 Jahren gestorben.
Die geplante neue Hamburger Oper würde für eine Institution in der Krise errichtet. In der Hansestadt sind selbst Premieren nicht ausverkauft, und auch bei der Metropolitan Opera in New York steht nicht alles zum Besten.
Der Logistik-Unternehmer und Musik-Freund Klaus-Michael Kühne macht die Schatulle weit auf. Schon diesen Montag soll es losgehen mit der Planung. Aber es gibt auch Kritik.
Bei seinem Doppelgastspiel in der Frankfurter Alten Oper hat Igor Levit Beethovens dritte und siebte Sinfonie in Liszts Klaviertranskriptionen interpretiert – nicht als Reduktionen, sondern als Übersetzungen.
Albéric Magnard schrieb seine Oper „Guercœur“ im Jahr 1901. Sie handelt von der kraftvollen Sehnsucht des Volkes nach einer Diktatur. Die Oper Frankfurt stellt dieses starke Stück ergreifend auf die Bühne.
Er liebte Wagner – und fand durch deutsche Soldaten den Tod. Albéric Magnard und sein Werk erleben eine Renaissance, auch an der Oper Frankfurt. Gut so, finden Dirigentin und Regisseur.
Vor dem vermutlich letzten Auftritt mit Gerhard Polt in Frankfurt spricht Stofferl Well über die neue CD „Bayern Unplugged“ von den Well-Brüdern. Und darüber, was seine Heimat alles verloren hat.
Tobias Kratzer und Donald Runnicles sorgen in Richard Strauss’ Oper „Die Frau ohne Schatten“ in Berlin für Sinn ohne Mythos. Gesungen wird dabei bis in die kleinsten Nebenrollen auf höchstem Niveau.
„Prinzessin Anna“ in der Neuen Kaiser ist eine hinreißend komische Kinderoper. Die Zukunft der Spielstätte steht allerdings auf dem Spiel.
Er kann auch spontan auf sein riesiges Publikum reagieren: „Regen“, eine Erzählung von Ferdinand von Schirach, ist jetzt ein Bühnenstück, gespielt von ihm selbst. In der Alten Oper Frankfurt macht er das grandios.
Mit neuer und zeitgenössischer Musik amerikanischer Prägung begeistert die Junge Deutsche Philharmonie beim 1822-Neujahrskonzert in der Alten Oper Frankfurt.
Teenager in love: Das legendäre Musical „Grease“ ist in der Alten Oper Frankfurt in einer neuen Inszenierung mit einigem Witz und fulminanten Choreographien zu sehen.
Über Arbeitsmangel kann Álvaro Corral Matute derzeit nicht klagen. Der Leiter des Kinderchors der Oper Frankfurt ist derzeit auch kommissarischer Chordirektor. Mit dem Ausbruch der Pandemie kam er aus den USA nach Deutschland.
Ungebrochener Sisi-Mythos: In der Alten Oper Frankfurt ist das Musical „Elisabeth“ in der Schönbrunn-Version zu sehen.
Mama, wo bist Du? Im Musical „Elisabeth“ sind es die Darsteller des Kronprinzen Rudolf, die das Herz rühren dürfen. Zu sehen ist die Aufführung in der Alten Oper Frankfurt.
Welche zehn Opernproduktionen waren in diesem Jahr herausragend? Der Blick geht nach Bayreuth und Berlin, nach Frankfurt und Frankreich, nach Italien, Dänemark, Tschechien und Österreich.
Wer Karriere machen will, muss das Land verlassen: Die südafrikanische Sängerin Nombulelo Yende hat an der Oper Frankfurt ein neues Zuhause gefunden und singt ihre ersten Hauptrollen.
Die Kongresshalle in Nürnberg ist eines der größten NS-Bauwerke in Deutschland. Jetzt soll Kultur den Koloss einnehmen. An diesem Feitag beginnen die Bauarbeiten für ein neues Opernhaus.
Das Frankfurter Stadtparlament hat die Weichen für den Neubau des Schauspielhauses im Bankenviertel gestellt. Der Plan, 210 Millionen Euro für ein Grundstück auszugeben, stieß auf breite Zustimmung.
Auf den Trümmern der Moderne: Anna Netrebko singt in Giuseppe Verdis „Macht des Schicksals“ an der Mailänder Scala mit großer Ausdrucksstärke und schafft ein Symbolbild unserer Zeit.
In Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ knarzt das Gedärm der Bosheit. Dank Thomas Guggeis und exzellenten Sängern kann man es an der Oper Frankfurt auch hören. Die Inszenierung sucht aber eher die Farce als die Tragödie.
Das Auswärtsspiel der Alten Oper Frankfurt mit einem Trio im Senckenberg Museum hat zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur angeregt.
In der Alten Oper Frankfurt begeistern Max Raabe und das Palast Orchester das Publikum mit zeitlos frischem Vergangenen.
Lars Eidinger ist als Schauspieler international erfolgreich, arbeitet aber auch als Musiker und DJ. Im Interview berichtet er, wie es ist, einen Dirigenten zu spielen, was Musik ihm bedeutet und wie man Obsessionen erklärt.
„Friedman in der Oper“ heißt eine Gesprächsreihe an der Oper Frankfurt. Der Intendant Bernd Loebe und der Publizist Michel Friedman reden über die Unkultur des Dazwischen-Quatschens und die Kultur, Emotionen in Reflexionen zu überführen.