Seltene Konfrontation
Die Münchner Philharmoniker stellen in der Alten Oper Frankfurt Mahler und Strauss gegenüber. Besonders reizvoll waren dabei die unerwarteten Gemeinsamkeiten.
Die Münchner Philharmoniker stellen in der Alten Oper Frankfurt Mahler und Strauss gegenüber. Besonders reizvoll waren dabei die unerwarteten Gemeinsamkeiten.
Der Neubau von Oper oder Schauspielhaus in den Frankfurter Wallanlagen wäre ein Tabubruch. Beispiellos ist das allerdings nicht.
Der Semperopernball wird zum Gespött. Das liegt an seinem selbstherrlichen Gründer, aber auch an seinen maßlosen Kritikern. Nach mehreren Absagen zieht der Ballverein nun Konsequenzen.
Das Bockenheimer Depot wird zur natürlichen Kulisse für die gelungene Frankfurter Erstaufführung von Rossinis „La gazzetta“. Das außergewöhnliche daran: Die Komödie ist in den zwanziger Jahren angesiedelt.
Der Regisseur und Berliner Intendant Barrie Kosky spricht über die Unterschiede von „Carmen“ und „Salome“ und seine Faszination für die jiddische Operett.
Was Frankfurt künftig für ein Theater braucht, tritt im Ringen um die Standortsuche in den Hintergrund. Es liegt aber auf der Hand, dass es anders aussehen wird als bisher.
Zuerst dachte Richard Lugner an einen schlechten Scherz. Dann wurde ihm bewusst, dass sein Stargast für den Opernball tatsächlich abgesagt hat. Der Grund dafür ist unklar. War es das präsentierte Nacktfoto?
Der CDU-Vorsitzende Jan Schneider möchte für Oper und Schauspiel ein gemeinsames Gebäude errichten. Der Baudezernent für Frankfurt schlägt einen Beirat von Fachleuten vor, um die Vorschläge der Politik zu prüfen.
Für die Diskussion um die Zukunft der Städtischen Bühnen in Frankfurt ist kein Ende in Sicht. Vielmehr wird das Streitthema als Schlüssel für den politischen Wahlerfolg genutzt, der nicht unerheblich für die Zukunft der Bühne ist.
Sollen die Städtischen Bühnen in Frankfurt saniert werden und muss ein Neubau her? Das ist die Streitfrage. Nun gibt es eine belastbare Kostenschätzung für beide Varianten.
Katharina Thoma inszeniert an der Oper Frankfurt eine klug unterkühlte Version von Richard Wagners „Tristan und Isolde“: Den Weg zum Leben lässt sie offen.
Wenn das Musiktheater nicht die kulturfernen Schichten erreicht, ist seine Zukunft fraglich: Norbert Abels, bis Mitte 2019 Chefdramaturg an der Oper Frankfurt, zur Zukunft der Städtischen Bühnen.
Dirigiert hat er schon als Kind im Kosovo vor dem Spiegel. Nach vielen Umwegen gründete Riccardo Sahiti später in Frankfurt die Roma und Sinti Philharmoniker.
Die Geschichte vom heimkehrenden Odysseus ist in Gabriel Faurés Oper „Pénélope“ aus der Perspektive der Frau des Helden erzählt. Die Regisseurin Corinna Tetzel glaubt, dass die beiden nicht so einfach wieder ein Paar werden können.
Claus Guth bringt an der Deutschen Oper in Berlin „Heart Chamber“ von Chaya Czernowin zur Uraufführung – mit allen regietechnischen Raffinessen ganz nach Publikumsgeschmack.
Hier läuft eine Party der makabren Art: Händels Oper „Tamerlano“ in R. B. Schlathers Inszenierung im Bockenheimer Depot in Frankfurt.
Dmitri Schostakowitsch zeigt in „Lady Macbeth von Mzensk“ eine Frau, die aus Langeweile und Sexgier drei Morde begeht. Anja Kampe macht an der Oper Frankfurt aus diesem Monster einen Menschen. Es wird für sie ein Triumph.
Seit 1962 haben Gerhard Bonk und Hartmut Schäfer keine hauseigene Inszenierung des Frankfurter Schauspiels ausgelassen: Ein Rückblick aus Zuschauerperspektive.
Sie weiß, was sie alles will, aber nicht, wie sie alles kriegt: Asmik Grigorian als Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“ an der Oper Frankfurt.
Regisseur Àlex Ollé und Dirigent Lorenzo Viotti sehen in „Manon Lescaut“ Bezüge zur Gegenwart und inszenieren die Protagonistin als illegale Migrantin. Auch den Komponisten Puccini möchten sie in ein neues Licht rücken.
Die amerikanische Sopransängerin ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Als eine der ersten dunkelhäutigen Künstlerinnen feierte sie in der von Weißen dominierten Opernwelt Erfolge. Ihr Debüt gab sie 1969 an der Deutschen Oper Berlin.
Ein Job als Tänzer beim Hit-Musical „Bodyguard“ ist begehrt. Doch das Auswahlverfahren von Choreographin Karen Bruce kommt einem ambitionierten Trainingscamp gleich.
25 Jahre Kammeroper Frankfurt im Palmengarten: Ein Gespräch mit dem Gründer und Leiter Rainer Pudenz.
Norbert Abels scheidet als Chefdramaturg der Oper Frankfurt aus. Im Gespräch lobt er einerseits den Chor und das Orchester des Hauses, anderseits beklagt er die geistige Einfalt, die sich in der Kunst ausbreitet.
Michael Gielen war geprägt von der Kritischen Theorie. Er arbeitete mit den Großen seiner Zeit, führte die Oper Frankfurt zu internationaler Bedeutung, das SWR-Sinfonieorchester machte er zur Uraufführungs-Schmiede. Ein Nachruf.
Adam Benzwi und Regie-Debütant Max Hopp machen in Hildesheim „Die Prinzessin von Trapezunt“ zum Glanzstück. Zum Offenbach-Jubiläum wünscht man sich dringend mehr davon.
Geht der Chef der Alten Oper Frankfurt nach Wien? Der dortige Musikverein sucht einen Intendanten. Der Mann vom Main ist bestens mit der österreichischen Musik- und Kulturlandschaft vertraut.
Die Oper Frankfurt zeigt die böhmische Rittermär „Dalibor“ von Bedřich Smetana als melodienreiche Begleitmusik zu einem Fernsehtribunal.
Was bedroht unsere Demokratie? Antwort auf diese Frage findet die Oper Frankfurt in Smetanas selten gespielter Rittertragödie „Dalibor“.
Der Oberbürgermeister empfängt die Initiatoren der „Bürgerstiftung Neue Oper Frankfurt“ und zeigt sich angetan von ihrem Engagement. Ihr Vorschlag soll nun politisch geprüft werden.
Keiner kennt die Wiener Gesellschaft besser als Lotte Tobisch. Dabei ist sie nicht nur die Grande Dame des Opernballs. Die Zweiundneunzigjährige war auch Burgschauspielerin, Betriebsrätin und Brieffreundin von Theodor W. Adorno.
Unberechenbar und auf gar keinen Fall gefällig: An der Oper Frankfurt erarbeiten Jugendliche mit dem Komponisten Uwe Dierksen eine eigene Musiktheaterproduktion. Und retten sie mit doppelten Böden vor dem Kitsch.
Ästhetische und radikal politische Perspektiven aufregend verschränkt: Die Oper Frankfurt präsentiert Giuseppe Verdis „Forza del destino“ packend in der Urfassung und in einer zugespitzten Sicht.
Hier werden Teamplayer gesucht: So bereitet die Paul-Hindemith-Orchesterakademie in Frankfurt junge Musiker auf den Berufsalltag vor.
Tobias Kratzer inszeniert Verdis „La forza del destino“ und berichtete in der Einführungsveranstaltung „Oper extra“ von der dramatischen Handlung. In dem „sehr russischen Stück“ wird ab dem 27. Januar unter anderem ein Kriegsgeschehen aufgeführt.
Die Ticketpreise für den Wiener Opernball sind astronomisch. Aber wo bekommt man an einem Abend schon Anna Netrebko, ein Tätowierstudio und kostenloses Gulaschgewürz geboten?