„Die Klarinette ist Mozarts späte Liebe“
Klarinettist Jörg Widmann spricht vor seinem Konzert „Zweimal hören“ in der Alten Oper Frankfurt über die Lust an dem Moment und wie sein Konzert einen neuen Zugang zur klassischen Musik eröffnen will.
Klarinettist Jörg Widmann spricht vor seinem Konzert „Zweimal hören“ in der Alten Oper Frankfurt über die Lust an dem Moment und wie sein Konzert einen neuen Zugang zur klassischen Musik eröffnen will.
Auf der Suche nach einem neuen Standort für die Städtischen Bühnen in Frankfurt wurde schon viel Zeit vertan. Nun müssen die Stadtverordneten über drei Varianten entscheiden, die Vor- und Nachteile haben. Eine Übersicht.
Wie viel kostet das Grundstück für die Oper? Auch davon hängt der neue Standort der Städtischen Bühnen in Frankfurt ab. Die Grünen wollen spätestens in sechs Monaten entscheiden.
Eins steht fest: Schauspiel und Oper Frankfurt ziehen nicht an den Osthafen. Es besteht jedoch die große Gefahr, dass bei dem Projekt die Bedürfnisse der Kunst vergessen werden.
Die marode Doppelanlage der Städtischen Bühnen in Frankfurt muss dringend ersetzt werden. Wann und wo, ist aber weiter offen. Zumindest, dass sie in der Innenstadt bleiben sollen, gilt als Konsens.
Carl Nielsens Komödie „Maskerade” zeigt mit Güte, Humor und Empathie, wie die Dänen gern gesehen werden wollen. Jetzt bringen Tobias Kratzer und Titus Engel das Stück an der Oper Frankfurt heraus.
An der Spitze der musikalischen Leitung der Frankfurter Oper hat es einen bemerkenswert ruhigen Wechsel gegeben. Thomas Guggeis, aktuell noch Staatskapellmeister der Berliner Staatsoper, tritt im Herbst 2023 an.
Er ist 28 Jahre alt, Daniel Barenboim hat ihn gefördert, der Betrieb reißt sich um ihn. Jetzt wird Thomas Guggeis neuer musikalischer Leiter der Oper Frankfurt.
Seit ihrem elften Lebensjahr singt die mehrfach ausgezeichnete Claudia Mahnke. Doch trotz ihrer Opernkarriere, die sie auf Bühnen rund um den Globus führt, fehlt der Naturliebhaberin keineswegs die Erdung.
Anderswo geboren, anderswo gestorben: Mit Frankfurt sind Leben und Werk von Engelbert Humperdinck trotzdem fest verbunden. In der Mainmetropole entstand eine Oper – aber nicht nur sie.
Die Wiedergeburt der Oper aus dem Geist der Komödie: R. B. Schlather liefert eine schwungvoll unernste Inszenierung von Domenico Cimarosas „L’italiana in Londra“ in Frankfurt.
R. B. Schlather und Leo Hussain bringen Domenico Cimarosas selten gespieltes Intermezzo „L’Italiana in Londra“ an der Oper Frankfurt auf die Bühne: Ein Gespräch mit Regisseur und Dirigent über reizvolle Nebenhandlungen und Verdrängung durch Mozart.
Das Frankfurter Duo „The OhOhOhs“ hat ein Release-Konzert auf der Sommerwiese gespielt. Dabei wurde wieder das vielseitige Repertoire der beiden Musiker deutlich.
Zum ersten Mal durfte die Oper Frankfurt den Saal am Sonntag wieder voll besetzen. Wie es den Zuschauern erging – und was der Intendant zum Thema Impfen sagte.
Nach den Lockdown-Pausen und Spielplanänderungen wird es jetzt im September Zeit für einen richtigen, ordentlichen Saisonstart. Mit Fanfare – und mit möglichst vielen Zuschauern.
Frankfurts Opernintendant Bernd Loebe leitet jetzt auch die Tiroler Festspiele in Erl. Er wollte nicht tatenlos mitansehen, wie ein tolles Opernfestival in den Abgrund treibt.
Der Saisonhöhepunkt gleich zum Auftakt nach der langen Pause: Für Max Hartung, Benedikt Wagner und Richard Hübers geht es bei den Sommerspielen in Tokio ins letzte Gefecht.
Auch wenn der christliche Glaube hier einmal mehr als Wahn einer armen Irren abqualifiziert wird, bietet der Regisseur Claus Guth mit „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc an der Oper Frankfurt glänzendes Theater. Der Gesang ist das pure Glück.
Vor zweihundert Jahren wurde der „Freischütz“ uraufgeführt. Die Operette „V’lan dans l’œil“ von Hervé parodiert das Stück. Für seinen Esprit in Tönen ist der Autor zu bewundern. Der Palazzetto BruZane bringt es jetzt am Théâtre du Châtelet heraus.
Mit seiner wilden Energie entstaubte er Theater und Opernhäuser und inspirierte mehrere Schauspielergenerationen. Ein Gastbeitrag zum achtzigsten Geburtstag von Hans Neuenfels.
Eine neue Konzertreihe in der Alten Oper Frankfurt nimmt Gegenstände aus dem Historischen Museum in den Blick. Frankfurter Geschichte und Geschichten sollen so mit Musik lebendig werden.
Wenn alles gutgeht, wollen sie bald wieder spielen. Elf Premieren sind geplant. Das Programm 2021/22 der Oper Frankfurt.
Nach 14 Jahren an der Oper geht Dietrich Volle in den Ruhestand. Derzeit muntert der Bariton sein Publikum an ungewohnten Orten auf.
Fünf Intendanten streiten über die Zukunft der Oper: Ist „Die Zauberflöte“ heutigen Kindern noch zumutbar? Müssen mehr Schwarze in die Orchester? Rechtfertigt Genie auch Gewalt in der Arbeit?
Besser als jeder Stream: „Intermezzo“ von Richard Strauss wird im Basler Opernhaus aufgeführt. Doch die Skepsis des Regisseurs gegenüber dem Stück ist spürbar.
Jetzt auch mit Eichhörnchen-Kostüm: Der „Karneval der Tiere“ digital aus dem Bockenheimer Depot in Frankfurt. Die Inszenierung hätte wahrscheinlich auch Loriot gefallen.
Unter dem Titel „Nur wer die Sehnsucht kennt“ hat Christof Loy 24 Tschaikowsky-Lieder als Dreiecksgeschichte zwischen Liebesfreud’ und Liebesleid inszeniert.
Hören, fühlen, denken: Christof Loy gestaltet an der Oper Frankfurt einen Abend mit Liedern von Tschaikowsky, der alles auslotet, wonach liebende Menschen sich sehnen und was sie einander dabei antun.
Voll ausgelebte Emanzipation: Christof Loy inszeniert Riccardo Zandonais Rarität „Francesca da Rimini“, frei nach Dante, an der Deutschen Oper Berlin.
Neues aus Zamunda: Dreiunddreißig Jahre nachdem Eddie Murphy als afrikanischer Adliger nach Amerika reiste, wird „Der Prinz aus Zamunda“ bei Amazon fortgesetzt – mit neuen Späßen und vertrauter Atmosphäre.
Auch Unternehmer und Architekten bringen sich in die Standortdebatte für die Städtischen Bühnen ein: Sie wollen das Theater und die Oper über dem Main bauen.
Der Bariton Željko Lučić ist das, was man einen Opernstar nennt. Er gehörte lange zum Frankfurter Ensemble. Dann wurde er freischaffend. Jetzt sieht er sich finanziell ruiniert.
Nach der Kommunalwahl im März entscheidet sich in Frankfurt die Zukunft der Städtischen Bühnen. Das können die Wähler mit beeinflussen. Aber die Stadt ist wichtige Fakten noch schuldig.
Der Streit um die Städtischen Bühnen in Frankfurt geht weiter. Die Landesregierung will keinen Neubau auf dem Raab-Karcher-Areal im Osthafen. Damit will sich die Frankfurter CDU nicht zufrieden geben.
Mit der Reihe „Bühne frei“ zeigt die Frankfurter Oper, dass die Arbeit hinter den Kulissen und auf der Bühne weitergeht. So ruft sich das Haus, das im ersten Lockdown mit Ersatzangeboten eher zögerte, nun abermals ins Gedächtnis der Zuschauer zurück.
Veranstalter, Kinobetreiber oder Theaterbesitzer werden als die größten Verlierer der Krise gesehen. Aber auch die Verlage klassischer Musik verlieren durch Corona 70 Prozent der Einnahmen. Wie geht es weiter?