Aufhebung der Zeit
Der russische Star-Pianist Grigory Sokolov begeistert bei seinem Konzertabend in der Alten Oper Frankfurt
Der russische Star-Pianist Grigory Sokolov begeistert bei seinem Konzertabend in der Alten Oper Frankfurt
Oper und Schauspiel in Frankfurt lassen sich nicht einfach herunterfahren. Wenn die vom Kämmerer verlangten Kürzungen Wirklichkeit werden, drohen eines drastische Verringerung der Qualität und Entlassungen.
Präsident Macron geht an Platz eins in die Stichwahl in Frankreich, Österreichs Kanzler Nehammer will mit Putin verhandeln und die Grünen müssen über die Zukunft ihrer Ministerin Spiegel beraten. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ein ganzer Tag für ein Instrument und sein Spiel: Die Alte Oper Frankfurt bittet erstmals zum Piano-Panorama mit Musik in jedem Winkel des Konzerthauses. Zu Ende geht das kompakte Festival mit einem drei Stunden langen Klavierabend mit András Schiff.
Das ensemble reflektor verschränkt in der neuen Reihe „Auswärtsspiel“ der Alten Oper Frankfurt Shakespeare-Musik von Purcell und Mendelssohn. Und spielt zum Schluss eine Sinfonie des „weiblichen Beethoven“.
Geld vom Land für Oper und Schauspiel, das klingt nach einer Lösung. Oder auch nicht.
Einen ganzen Tag lang können Laien mit Profis in der Alten Oper ihre Klaviertechnik verbessern.
Die Stadt Frankfurt am Main verlangt von 2023 an von ihren Theatern so drastische Einsparungen, dass diese in ihrer künstlerischen Substanz bedroht sind. Die Kulturdezernentin gibt sich noch gelassen.
Im Widerstreit von Liebe und geheimdienstlicher Konspiration: Nadja Stefanoff und Jonathan Tetelman bieten an der Oper Frankfurt starke Sängerleistungen in Umberto Giordanos „Fedora“.
„Fedora“ ist ein Melodram mit ordentlich Spannung. Sopranistin Nadja Stefanoff gibt ihr Debüt an der Oper Frankfurt unter dem Regisseur Christof Loy.
Weil Kammersängerin Claudia Mahnke plötzlich erkrankt ist, schlug die Stunde der jungen Mezzosopranistin, die mit Malcolm Martineau am Klavier fulminante Liebeslieder sang.
Für die Städtischen Bühnen soll spätestens im Herbst ein Standort gefunden sein. Ob und wie sie sparen müssen, ist allerdings weiter offen.
Als Knabe hatte er mit Schostakowitsch Klavier gespielt, am Konservatorium wurde er gezielt benachteiligt. Nach dem Umzug nach Berlin war er weltweit gefragt. Mit dem Tod Michail Jurowskis hat eine Dirigenten-Dynastie den Vater verloren.
Positiv getestete Sänger mit guten CT-Werten dürfen in Absprache mit dem Gesundheitsamt auftreten, andere Mitarbeit fürchten dennoch die Ansteckung.
1944 aus dem Frankfurter Opernhaus gerettet, verstummt und doch beredte Zeitzeugin: Eine Geige mit Löwenkopf erzählt Geschichte.
Vor dem Opernhaus der ukrainischen Stadt Odessa spielte am Dienstag eine ukrainische Militärkapelle ein Konzert. Das „akademische nationale Theater für Oper und Ballett“ gilt neben der Potemkinschen Treppe als Wahrzeichen der Schwarzmeer-Hafenstadt. Bisher war die Stadt von russischem Beschuss verschont geblieben.
Ein Märchen, erzählt von Sigmund Freud: Das ist "Die Frau ohne Schatten" von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, die im März an der Oper Frankfurt wieder aufgenommen wird.
Bei seinem Klavierabend in der Alten Oper Frankfurt setzt sich Behzod Abduraimov für die schwarze Komponistin Florence Price ein und erzeugt mit Mussorgskys "Bildern einer Ausstellung" zu Zeiten des Ukraine-Kriegs eindrückliche innere Bilder.
Laut Betriebsrat ignoriert die Initiative, die sich gegen den Abriss der Städtischen Bühnen in Frankfurt stark macht, die schlechten Arbeitsbedingungen im Theaterbetrieb. Nun reagiert sie auf die Vorwürfe.
Der Betriebsratsvorsitzende Roland Sittner kritisiert die Umstände, unter denen Künstler und Techniker an den Städtische Bühnen in Frankfurt arbeiten müssen. Er nennt drastische Beispiele.
Der Geiger aus Charkiw bittet um eine Schweigeminute: Das Museumskonzert in der Alten Oper Frankfurt beginnt mit der ukrainischen Nationalhymne und Atemschutzmasken in Blau und Gelb.
Der Pianist Jan Lisiecki spielt Chopin in der Alten Oper Frankfurt.
Ganz grandios: Die Oper Frankfurt zeigt in „Bianca e Falliero“ von Gioachino Rossini schön singende Menschen, deren Spiel dramatischer Wahrheit verpflichtet bleibt. Der Sopranistin Heather Phillips gelingt ein famoses Debüt.
Der Regisseur Tilmann Köhler und der Dirigent Giuliano Carella erläutern ihre Sicht auf Rossinis wenig bekannte Oper „Bianca e Falliero“.
Die Grünen-Fraktion in Frankfurt hat neue Fragen zum Standort von Oper und Schauspiel. Architekten fordern, die Bühnen im Sinne einer klimagerechten Stadtentwicklung zu erhalten und zu sanieren.
Nach vorn blicken: Intendant und Geschäftsführer Bernd Loebe spricht über die Coronakrise, künstlerische Erfolge und eine mögliche neue Staatsoper Frankfurt.
„Antikrist“ von Rued Langgaard ist das Stück eines Außenseiters. An der Deutschen Oper Berlin scheint aber nun dank großer musikalischer Leistungen und der Regie von Ersan Mondtag seine große Stunde geschlagen zu haben.
Die Aufführungstradition wird zu Grabe getragen, und neues Leben erblüht aus dem Kompost: Der Regisseur Barrie Kosky und die Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla deuten in München Janáceks Tieroper konsequent antinaturalistisch.
Die Kapazitätsbeschränkungen machen vielen Bühnen zu schaffen, Quarantäne kommt dazu. Nun heißt es: Vorfahrt für die treuesten Besucher in bestimmten Fällen.
Vier Stücke von Arnold Schönberg und Frank Martin werden an der Oper Frankfurt durch David Hermann zu einem Abend verschmolzen. Überraschend wird das ein großer Wurf.
Schmissiger Tanz auf dem Vulkan: In der Revue „Berlin, Berlin“ dürfen die Zwanziger Jahre golden sein und nach Jazz und Schlager klingen. Im Januar kommt die Revue nach Frankfurt.
In Hessen gelten strengere Corona-Vorgaben. Zahlreiche Veranstalter mussten Vorstellungen absagen. Was die neuen verschärften Corona-Regeln für die Kultur in der Rhein-Main-Region bedeuten.
Aktuell und partizipativ: Die Opernhäuser in Kassel und Düsseldorf wagen sich an eine szenische Umsetzung von Bachs Weihnachtsoratorium. Zuhören und Mitsingen sind erwünscht.
Schöne Bescherung: Christof Loy und Sebastian Weigle bringen an der Oper Frankfurt „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolaj Rimski-Korsakow ganz groß heraus.
Eine organisatorische Blitzaktion: Mit 2G-plus, Maskenpflicht und Schachbrettmuster findet die Frankfurter Erstaufführung der Oper „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolai Rimski-Korsakow statt.
Ein Vergnügen ist es allemal. Doch ist ein Opernbesuch in diesen Zeiten solidarische Pflicht, oder sollte er verantwortungsbewusst besser ausfallen? Überlegungen aus gegebenem Anlass.