Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron ist tot
Sie überlebte den Holocaust und setzte sich als Zeitzeugin immer wieder für Aufklärung und Demokratie ein: Nun ist Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren verstorben.
Sie überlebte den Holocaust und setzte sich als Zeitzeugin immer wieder für Aufklärung und Demokratie ein: Nun ist Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren verstorben.
Von 1933 bis 1945 haben viele von ihnen ihr Werk nicht öffentlich zeigen können: Die Schirn Kunsthalle Frankfurt zeigt 14 Biographien von Künstlern im Nationalsozialismus. Die Ausstellung läuft unter dem Titel „Kunst für Keinen“.
Ein Schritt ins Nichts: In diesem offenen Brief wenden sich bedeutende russische Wissenschaftler gegen ihren Präsidenten Wladimir Putin.
Der in Deutschland geborene Bach sei im Eichmannprozess 1961 „die Stimme der Überlebenden und der Ermordeten“ gewesen. Er hatte den Prozess gegen den NS-Verbrecher Adolf Eichmann angestrengt.
Gemeinsam gehen das Historische Museum, das Jüdischen Museum und das Frankfurter Institut für Stadtgeschichte ein digitales Großprojekt an: Eine App und zwei Websites sollen ausführlich über die Stadtgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus informieren.
In Brasilien wächst seit Jahren die Zahl der Neonazis. Auch ein deutscher Holocaust-Leugner hat sich in das Land abgesetzt. Fühlen sich die Rechtsextremen seit der Wahl von Präsident Jair Bolsonaro gestärkt?
Der totalitäre NS-Staat durchdrang alle gesellschaftlichen Ebenen - auch im "liberalen" Frankfurt. Jetzt erstmals zu sehende Amateurvideos liefern bisher unbekanntes Anschauungsmaterial.
Bei einer Gedenkstunde für die NS-Opfer in der Frankfurter Paulskirche erinnert Oberbürgermeister Peter Feldmann an die Zeitzeugin Trude Simonsohn, die Anfang Januar gestorben ist. Auch an anderen Orten wurde der Opfer des Holocaust gedacht.
Vor 77 Jahren wurde Eva Szepesi von der Roten Armee aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Lange dachte sie, als einzige ihrer Familie das Grauen überlebt zu haben. Bis jetzt.
Zum Auftakt der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus hat Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) vor dem Erstarken des Antisemitismus in Deutschland gewarnt und zum Handeln aufgerufen.
Eine Touristin ist am Sonntag auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz festgenommen worden. Die 29 Jahre alte Frau hatte vor dem Haupttor für ein Foto den Hitlergruß gezeigt.
In zeitgeschichtlichen Debatten darf es keinerlei Zugangsbeschränkungen geben. Ein Zwischenruf zum anhaltenden Historikerstreit um die Hohenzollern im Nationalsozialismus.
Das Haus der Wannseekonferenz, wo die Nazis 1942 den Holocaust planten, wurde erst 1992 zur Gedenkstätte. Vor allem die SPD war dagegen – das Haus wurde als Landschulheim genutzt.
Von grünen Wehrlandschaften: Zur Zeit des „Dritten Reiches“ vermied die Rhetorik der ökologischen Erneuerung kaum ein rassistisches Klischee. Über ein vergessenes Kapitel der deutschen Gartengeschichte.
Aschaffenburger Schüler tauschen sich mit Israelis aus und recherchieren Biografien zu Stolpersteinen. Sie erinnern an die Schicksale von Juden, Sinti, Roma, Widerstandskämpfern und Homosexuellen.
Der Logistikkonzern DB Schenker lässt seine Vergangenheit im Dritten Reich wissenschaftlich aufarbeiten. Im Fokus steht die Beteiligung des Unternehmens an „Arisierungen“ und Zwangsarbeit.
Erinnerungspolitik ist kein Opfer-Wettbewerb: Das Shoah-Gedenken kann den Blick auf den Kolonialismus lenken – und umgekehrt. Ein Gastbeitrag.
Soll die Kongresshalle der Nationalsozialisten der Nürnberger Oper Quartier bieten, während das Opernhaus saniert wird? Entsprechende Pläne hatten zu Streit geführt. Jetzt hat der Stadtrat entschieden.
Eine Stadt reiht sich ein: Das Historische Museum Frankfurt widmet dem Nationalsozialismus eine Ausstellung in drei Teilen. Sie besticht durch ihre zurückhaltende Darstellung.
Kinder gehen mit offenen Augen durch ihre Welt. Dabei stoßen sie auch auf Dinge, die an finsterste Zeiten erinnern. Dann sind Aufrichtigkeit und Augenmaß gefragt.
Auch die Bundesanwaltschaft hat ihre Nachkriegsgeschichte aufarbeiten lassen. Die Forscher sprechen von einer „schweren Hypothek" und meinen nicht nur personelle Kontinuitäten.
Vor 15 Jahren begann das Auswärtige Amt, sich mit seiner Geschichte im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Nun wurden 56 Stolpersteine gesetzt, die an das Schicksal verfolgter Diplomaten erinnern sollen.
Nach siebzig Jahren: Das epochale Buch über die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden des französischen Historikers Leon Poliakov erscheint nun auch auf Deutsch. Doch warum dauerte das so lange?
Warum tut sich unser Land so schwer mit der Erinnerung an die Frauen und Männer, die den Weg zur Republik gebahnt haben?
In der serbischen Stadt Kragujevac töteten Deutsche 1941 fast 2800 serbische Zivilisten. Nun reist Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth an den Ort des Verbrechens – und damit erstmals eine deutsche Spitzenpolitikerin.
In welchem Maße haben Mitglieder der Hohenzollern-Familie zum Aufstieg der Nationalsozialisten beigetragen? Ein Gespräch mit dem Historiker Stephan Malinowski über sein bahnbrechendes neues Buch.
Wer war denn schon kein Nationalsozialist? Illusionslos erforscht Ulrich Herbert eine trostlose Zeit: Zum siebzigsten Geburtstag des Historikers.
Die geplante Verlegung von Stolpersteinen hat in Luxemburg einen Streit ausgelöst: Sind Luxemburger, die zwangsweise in die Wehrmacht eingezogen wurden, in gleicher Weise Opfer des Nationalsozialismus?
Das Humboldt-Forum liegt ihr auf der Seele, die „Scheune“ mag sie immer noch, die „Wippe“ hat sie nicht gewollt: Monika Grütters zieht eine Bilanz ihrer achtjährigen Amtszeit als Kulturstaatsministerin.
Manche Menschen haben Angst, anderen zu sagen, woran sie glauben. Das fühlt sich schrecklich an. Aber es hat seine Gründe. Auch heute noch. Sogar bei uns.
Der Publizist, Jurist und Professor Michel Friedman kämpft seit Jahrzehnten gegen Judenhass und Feinde der Demokratie. Im Gespräch erklärt er, warum er so enthusiastisch streitet. Und weshalb er kein Zyniker geworden ist, obwohl fast seine komplette Familie von Nationalsozialisten ermordet wurde.
Die Opposition gegen Hitler hatte viele Facetten. Mit ihnen beschäftigt sich schon seit Ende der Sechzigerjahre der „Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945“ mit Sitz in Frankfurt.
Systematische Menschenrechtsverletzungen unter dem Dach der Fürsorge: Bilanz der Heimerziehung in der Bundesrepublik von 1949 bis 1975. Ein Gastbeitrag.
Der Gesandte des Papstes geißelt den deutschen „Synodalen Weg“ als Alleingang. Nur der Pontifex könne als „Hirte und Lehrer aller Christen“ sprechen, sagt Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
Amy Gutmann soll einem Bericht zufolge die erste Frau an der Spitze der US-Botschaft in Berlin werden. Die Politikwissenschaftlerin ist Tochter eines jüdischen Deutschen, der 1934 nach Amerika geflohen war.
Das geplante Denkmal für die polnischen Opfer des Nationalsozialismus soll nach den Worten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Ort der Begegnung werden. An der Realisierung der Gedenkstätte werde bereits gearbeitet, sagte Steinmeier in Warschau.