Folge dem weißen Kaninchen!
Die Leute um Björn Höcke sind nationalistisch. Hilft es aber, sie deshalb „Nazis“ zu nennen? Und kann ein Vortrag, den Adorno vor 52 Jahren hielt, uns heute dabei helfen, den neuen Rechtsradikalismus zu verstehen?
Die Leute um Björn Höcke sind nationalistisch. Hilft es aber, sie deshalb „Nazis“ zu nennen? Und kann ein Vortrag, den Adorno vor 52 Jahren hielt, uns heute dabei helfen, den neuen Rechtsradikalismus zu verstehen?
Beim feierlichen Gelöbnis von 400 Bundeswehr-Rekruten erinnern die neue Verteidigungsministerin und Kanzlerin Merkel an den Mut der Widerstandskämpfer um Stauffenberg. Es ist ihr erster gemeinsamer Auftritt seit Kramp-Karrenbauers Amtsantritt.
Zwischen dem Scheitern des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 und der Arbeit des Parlamentarischen Rates lagen nicht einmal fünf Jahre. Welche Linien vom Widerstand zum Grundgesetz führten.
Mit einer provokanten Aussage hat die Tochter des Keksherstellers Michael Bahlsen für Aufregung gesorgt. Dann legte sie nach – und es wurde ein Shitstorm.
Nach dem Ende der Hitler-Diktatur wollten viele Bürger von der Nazizeit nichts mehr wissen. Nun geht das Historische Museum der Frage nach, wie die Stadt und ihre Bevölkerung sich am System beteiligt haben.
War Stauffenberg ein Nazi? Ein Gespräch mit Thomas Karlauf über seine neue Stauffenberg-Biographie, die Mythen des militärischen Widerstands und den Einfluss des Dichters Stefan George auf den Widerstandskämpfer.
Was bewegte Stauffenberg zum Attentat – in einer Lage, da eigentlich nichts mehr zu retten war? Sicher nicht Kritik am Nationalsozialismus. Es war die Lektüre Stefan Georges, schreibt Thomas Karlauf in einer neuen Biographie.
Gegen die kausale Verknüpfung zwischen Methode und ideologischer Verblendung: Eine musikwissenschaftliche Fußnote zur Debatte um die Philologie.
In seiner Gedenkrede im Bundestag erinnert Saul Friedländer an das Schicksal europäischer Juden – und kritisiert den „nur dürftig verhüllten“ Antisemitismus heute.
Bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert der Holocaust-Überlebende Saul Friedländer an die „grundsätzliche moralische Verpflichtung“, das Existenzrecht Israels zu verteidigen.
Der Bundestag erinnert heute an die Opfer des Nationalsozialismus. In einer Gedenkstunde vor der regulären Plenarsitzung des Parlaments wird der israelische Historiker Saul Friedländer sprechen. Verfolgen Sie seine Rede im Livestream.
Beim Umzug in ein Pflegeheim hat die Bundesregierung Opfern des Nationalsozialismus bisher die Opferrente gekürzt. Diese Regelung hat das Finanzministerium jetzt aufgehoben.
Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen, die vom Holocaust erzählen können. Was bedeutet das für die Erinnerungsarbeit in den ehemaligen Konzentrationslagern? Ein Gespräch mit der Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück Insa Eschebach.
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus mahnt nicht nur die Kanzlerin zum Aufstehen gegen Antisemitismus. Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden beklagt eine „Pogromstimmung“ in sozialen Netzwerken.
Die Thüringer AfD-Fraktion wird von einer für Freitag geplanten Gedenkfeier in dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald ausgeschlossen. Die AfD beschuldigt daraufhin den Gedenkstättendirektor der Ausgrenzung.
Napoleon, Hitler, und von dort zur EU? Eine Argumentationsfigur der AfD. Auf dem Parteitag in Riesa plädiert Gauland zwar gegen einen radikalen Austritt aus der EU, doch die Abneigung ihr gegenüber liegt tief.
In nur noch vier Bundesländern stehen die Germanen ausführlicher in den Lehrplänen für den Geschichtsunterricht. Wie es so weit kommen konnte, erklärt der Historiker Lars Deile im Interview.
Das ZDF habe in der Serie „Unsere Mütter, unsere Väter“ ehemalige polnische Kämpfer gegen Nazi-Deutschland inkorrekt dargestellt, urteilte ein polnisches Gericht. Dies habe Auswirkungen auf die „Ehre und Würde“ der Kläger. Der Sender will sich wehren.
Karl Klingspor gilt als einer der Großen in der Geschichte Offenbachs. Nun untersucht ein Forscher das Verhältnis des Schriftgießereibesitzers zum „Dritten Reich“.
„Belastete“ Beamte konnten nach 1945 in Ost und West weiterarbeiten. Die DDR verschelierte das aber besser.
Warum die Linke den Nationalstaat braucht – und der Nationalstaat die Linke.
Der frühere Hanauer Richter Gerhard Lüdecke erforscht das Schicksal jüdischer Juristen nach 1933. In dem städtischen Landgericht wird an elf Mitarbeiter erinnert.
Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens haben ein Zeichen gegen Geschichtsvergessenheit gesetzt: In Auschwitz haben sie gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und einen Kranz niedergelegt.
Wie Juden während des Nationalsozialismus schikaniert wurden, erfahren Schüler meist erst in der neunten Klasse. Dabei kann man die Zusammenhänge schon Grundschülern in einer einfachen Übung vermitteln.
Österreich sieht sich gern als erstes Opfer Hitlers. Aber es kann der gemeinsamen dunklen Vergangenheit nicht entrinnen.
Es gibt nichts schönzureden: Ein F.A.Z.-Gespräch mit Frank-Walter Steinmeier über den Konflikt in der Koalition und dessen Folgen, den relativierenden Umgang mit der deutschen Geschichte – und über seinen Besuch in einer Gedenkstätte in Weißrussland.
Für seinen Vogelschiss-Vergleich wurde Alexander Gauland scharf kritisiert. Im Gespräch mit der F.A.Z. Woche erklärt er, warum er die Empörung nicht versteht – und welche Fehler sich die AfD leistet.
Björn Höcke nutzt die Aufregung um Gaulands „Vogelschiss“-Äußerung, um Merkels Flüchtlingspolitik zu attackieren. Dabei benutzt er Worte, die denen Gaulands in ihrer Heftigkeit nichts nachstehen.
AfD-Chef Gauland hat sein heftig umstrittenes Zitat über die Bedeutung der NS-Zeit in der deutschen Geschichte verteidigt. Ihm zufolge sei seine Äußerung „eine der verachtungsvollsten Charakterisierungen“ . Derweil distanziert sich ein Parteifreund.
Nach der Relativierung der NS-Zeit durch AfD-Chef Gauland äußert sich der Bundespräsident. Wer diesen „einzigartigen Bruch mit der Zivilisation“ klein rede, säe neuen Hass, sagt Steinmeier, ohne Gauland namentlich zu nennen.
Die Empörung über die „Vogelschiss“-Äußerung des AfD-Vorsitzenden schlägt weiter hohe Wellen. SPD-Vize Stegner bezeichnet Gauland auf Twitter als „Hetzer der übelsten Sorte“ und fordert, ihn aus dem Parlament zu wählen.
Das thüringische Landesschiedsgericht der AfD hat Björn Höcke in allen Punkten freigesprochen. Die Parteispitze würde die Begründung der Richter gerne unter Verschluss halten. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung liegt sie jedoch vor.
Er war ein deutscher Pionier der Holocaust-Forschung, in Gedanken stets bei den Opfern. Ein Nachruf auf den Historiker Reinhard Rürup.
Wladimir Putin wollte die Russen wieder zu Patrioten machen. Was daraus wurde, kann man heute sehen: ein Militarismus, der schon im Kindergarten beginnt.
Wie viel Heidegger ist im Nationalsozialismus? Eine Marbacher Tagung beschäftigt sich mit den Schriften von Dichtern, Verlegern und Philosophen während der NS-Zeit.