So macht man Geschichte
Der Erlanger Comicsalon knüpft nach vier Jahren an ein Erfolgsmodell an und begibt sich mit seinen Ausstellungen und Preisvergaben auf die Suche nach mehr Diversität.
Der Erlanger Comicsalon knüpft nach vier Jahren an ein Erfolgsmodell an und begibt sich mit seinen Ausstellungen und Preisvergaben auf die Suche nach mehr Diversität.
„Jeden Satz empfand ich wie einen Pfeil in meinem Herzen“: Ein Gespräch mit Luz, Überlebender des Attentats auf „Charlie Hebdo“ und jetzt Zeichner der Comic-Adaption von Virginie Depentes’ Romantrilogie „Vernon Subutex“.
Mehr als 100 Kurz- und Langfilme aus Japan, darunter eine Weltpremiere, und ein vielfältiges Programm aus Workshops, Speisen und Performances: Das ist das Nippon Connection Filmfestival in Frankfurt, das ab dem 24. Mai wieder in Präsenz stattfindet.
Glücksfall fürs Festival: Der japanische Mangaka Naoki Urasawa wird beim Erlanger Comicsalon für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Über die neue Serie „Outer Range“, die man immer weiterschauen will, obwohl das Geheimnis und der Thrill und die Mythologie seltsam kopiert wirken.
Interessante Katastrophe: Der Metzelmythenexzess „The Northman“ im Kino nimmt keine Gefangenen und singt wie verrückt vom Hass.
Die japanische Reihe „One Piece“ des Zeichners Eichiiro Oda ist der erfolgreichste Manga der Welt. Was als kindliche Piratengeschichte begann, wurde zu einem epochalen Werk. Wo soll das alles enden? Und wann?
Beste Stimmung, wenn auch nur für ein Fünfzigstel der sonst üblichen Besucher: Leipzig gelingt trotz der Absage der Buchmesse ein veritables Literaturfest.
Gerne auch Sandalen aus recyceltem Plastikmüll: Wolfgang Ullrich sieht sich an, was heute so alles unter Kunst rubriziert wird.
In Rüsselsheim läuft nun der neue Astra vom Band. Die Börse sieht auch ohne Zukäufe gut aus. Und mehrere Bewohner aus Rhein-Main wählen den neuen Bundespräsidenten mit. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
2020, 2021, 2022: Zum dritten Mal in Folge wurde die Leipziger Buchmesse abgesagt. Weil die Verlage nicht mehr mitzogen, heißt es. Das gilt aber nicht für alle.
Der Künstler Takashi Murakami verkauft jetzt NFTs für Nikes Metaverse. Ist das Kommerz oder hat es uns etwas zu sagen?
Microsoft, Fortnite, Roblox, Niantic: Mark Zuckerberg ist mit seinem Traum vom Paralleluniversum nicht allein. Was sind die Pläne für 2022?
Kulturbotschafterin, Kämpferin für kritische Erinnerungskultur und jetzt auch Trägerin der Goethe-Medaille: Prinzessin Marilyn Douala Manga Bell – Urenkelin von Rudolf Duala Manga Bell, König des Duala-Volkes und berühmter Widerstandskämpfer Kameruns.
Netflix hat eine Realverfilmung der Anime-Serie „Cowboy Bebop“ aufgelegt. Warum eigentlich?
Die Nymphen in der Muschel muss man sehen können: In der Moskauer Tretjakow-Galerie feiert eine große Retrospektive den Maler Michail Wrubel.
Tina Herchenröther gehört zu einer neuen Generation von Künstlern mit kognitiver Beeinträchtigung. Im Atelier Goldstein lebt sie ihr Talent aus.
Vom Mythos zum Manga: Das Züricher Museum Rietberg erzählt in schimmernden Facetten, wie aus einem geltungssüchtigen Marderhund ein scheuer Computer-Nerd wurde. Ein Ausstellungsbesuch.
Disney hat eine Anthologie-Serie zu „Star Wars“ aufgelegt. Darin toben sich japanische Zeichner aus. Sie zeigen, was man aus der Space-Saga machen kann.
Zeitgenössische Lyrik aus Japan: Ein Gedicht nicht nur über Füchse und Hasen, sondern auch über Männer und Frauen.
Kann es eine Zeichensprache geben, die die ganze Welt versteht? Und was bedeutet der Siegeszug der Emojis über die Buchstaben für die Gegenwart?
Traditionell zum Geburtstag des Dichters werden seit 1955 die Goethe-Medaillen vergeben. In diesem Jahr erhielten die Auszeichnung Wen Hui, Princess Marilyn Douala Manga Bell und Toshio Hosokawa.
Grausig groß: Der Film „Made in Abyss: Seelen der Finsternis“ setzt eine herausragende Anime-Serie fort. Possierlich ist das nicht. Kindheit erscheint hier als Trümmerbruch.
Vor einem Jahr ist der Asterix-Zeichner Albert Uderzo gestorben. Jetzt zeigt das Musée Maillol, welche Bilder ihm die liebsten waren. Und was er sonst noch gemacht hat.
Sie heißen Enny oder Harmony, kosten einige tausend Euro und sind ein Milliardengeschäft: Doch was können die Roboter überhaupt? Und funktionieren Liebe und Sex mit ihnen?
Verdoppelt und verbessert: „Zack Snyder’s Justice League“ rekonstruiert eine vier Jahre alte Spielfilmvision, um die sich der Regisseur betrogen glaubte.
Japans Stunde Null: In „Der letzte Papierkranich“ schlägt Kerry Drewery einen Bogen über drei Generationen. Der Hiroshima-Roman kreist tiefenscharf um Schuld, Scham und Heilung.
Alles nur geklaut? In der Serie „Lupin“ schickt sich Omar Sy an, in die Fußstapfen des legendären Langfingers zu treten.
Ohne ihn wäre Anime nie geworden, was es heute ist: Zum achtzigsten Geburtstag des Trickfilmers Hayao Miyazaki.
Vor fünfzig Jahren wählte der japanische Schriftsteller Yukio Mishima den öffentlichen Freitod. Noch heute arbeiten sich Autoren wie Regisseure an ihm ab.
Die Künstlerin Olga Cerkasova strebt eine Symbiose der künstlerischen Medien an. Dabei wird sie maßgeblich von Fantasy, Manga, Jugendstil und den mexikanischen Hochkulturen inspiriert.
Auf diese Frage können Medienwissenschaftler eine Antwort geben. Das Phänomen Trump ist nicht politisch, sondern nur fantheoretisch zu verstehen. Ein Gastbeitrag.
Der ehemalige Handballer Marek Kowacki präsentiert in Gelnhausen Olympia-Maskottchen aus mehr als 50 Jahren – von der Anime-Figur bis zum imposanten Weißkopfadler in Disney-Manier.
Gestern hatten sie den kleinen Laden singhalesischer Einwanderer noch links liegenlassen, jetzt stehen sie vor seinen kahlen Schaufenstern für Brot an: Über den Mut der Italiener und den Weg in ein noch ungewisses Leben.
Weil die Buchmesse abgesagt wurde, mussten sich die Veranstalter des Leipziger Buchpreises etwas einfallen lassen. Bei ihren Überlegungen kamen sie auf das Deutschlandradio.
Die Kolonialismusdebatte als Chance: Nanette Snoep und Hermann Parzinger reden über das Humboldt-Forum und die Zukunft ethnologischer Museen.