Ein Leben wie im Verfolgerscheinwerfer
Ganz großes Theater war nicht nur die Domäne der legendären Münchner Schauspielerin Therese Giehse. Das bietet auch ein Comic über das Leben der Giehse, erzählt von der Münchner Zeichnerin Barbara Yelin.
Ganz großes Theater war nicht nur die Domäne der legendären Münchner Schauspielerin Therese Giehse. Das bietet auch ein Comic über das Leben der Giehse, erzählt von der Münchner Zeichnerin Barbara Yelin.
Psychodrama mit metafiktionalem Gegenspieler: Der kroatische Zeichner Igor Kordej lässt in „Texas Kid, mein Bruder“ einen Westernhelden ins Privatleben einer Comiczeichnerfamilie eintreten – mit verheerenden Folgen.
Zwei, drei Meter hohe Skulpturen mit Wolle weich machen und surreale Bilder malen: Andreas Rohrbach und Thomas Erdelmeier bei Montez.
Höhenangst als Videospiel: Bei „Lorn’s Lure“ klettert der Spieler einer fixen Idee hinterher. Stets lauert der Abgrund, man spürt ihn bis in die Zehenspitzen.
Internationale Gegenwartskunst am Rande des Altmühltals, zwischen Ackerbau und Viehzucht, wie kann das gehen? Ein Besuch in der Galerie Zink.
Mit „Meute“ hat Noëlle Kröger eine faszinierende Geschichte auf der Grenze zwischen historischer Graphic Novel und Fantasy-Comic gezeichnet. Und in diesem Phantasma um Werwölfe steckt ein gerüttelt Maß an gesellschaftspolitischer Botschaft.
Vom weltweit größten Treffen der Buchbranche sollte für Deutschland ein Aufbruchsignal ausgehen: Doch nach Suhrkamp-Verkauf und Hilferufen der unabhängigen Verlage macht sich Untergangsstimmung breit.
Feen, Bösewichte und Krieger erobern die hessische Landeshauptstadt: Tausende Manga- und Anime-Fans treffen sich auf der „Connichi“-Messe.
Feen, Bösewichte, Magier und Krieger haben die hessische Landeshauptstadt erobert: Seit Freitag treffen sich Tausende Manga- und Anime-Fans auf der „Connichi“-Messe im RheinMain CongressCenter.
Beschützt von einem Großaufgebot der Polizei hat der Parteitag der AfD in Hofheim begonnen. Die Ergebnisse der ostdeutschen Wahlen wirken dort nach.
Wiesbaden hat im ersten Halbjahr 2024 einen weiteren Anstieg der Übernachtungszahlen und der Gästeankünfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet.
Netflix ist von einem massiven Datenklau betroffen. Komplette Folgen von Serien wie „Arcane“ oder „Terminator Zero“ werden im Netz zum Download angeboten. In einschlägigen Foren heißt es, da sei noch viel mehr zu erwarten.
Das Beste des Metiers ist ihm für diese Geschichte gerade gut genug: Mit seinem Comicband „Der verkehrte Himmel“ zeigt sich Mikael Ross erzählerisch wie zeichnerisch als Kenner und Könner.
Der deutsche Staat muss den Opfern seiner Kolonialherrschaft eine Stimme geben. Auch das gehört zur Erinnerungspolitik. Ein Gastbeitrag
Das US-Start-up Fable will mit der Plattform Showrunner das „Netflix der KI“ werden. Doch die langfristige Vision klingt eher wie eine Mischung aus „Westworld“ und „Sim City“.
So macht man auch den Besuchern Mut: Der Comicsalon von Erlangen bezieht politisch Position.
Kurz vor knapp: Das Videospiel „Stellar Blade“ ist nicht besonders originell. Dank seiner körperorientierten Protagonistin bringt es die Gaming-Welt aber in Wallung.
Geschichten wie ihre wurden lange nicht erzählt. Dabei war sie als Partnerin von Joseph Roth die erste Afrodeutsche, die in die Literaturgeschichte einzog. Und in Klaus Manns Roman „Mephisto“. Ein Gastbeitrag.
Jan Koneffke imaginiert in seinem Roman „Im Schatten zweier Sommer“ eine Liebesaffäre des Schriftstellers Joseph Roth.
Warum ist die Popkultur von H. P. Lovecraft fasziniert? Und wie kann man als Zeichner diese Faszination einfangen? Ein Gespräch mit dem Mangaka Gou Tanabe.
Bock auf was Lustiges oder was Ernstes? Und überhaupt: Bock auf Buch? Auf der Leipziger Buchmesse wird der „Minihorror“ von Barbi Marković gefeiert - und eine Antwort auf die Frage gefunden, was junge Leute lesen, wenn sie lesen.
Dank #BookTok sind Bücher bei jungen Erwachsenen begehrter Lifestyle geworden. Fünf wichtige Influencer erklären das Phänomen.
Junge Leute entdecken das Buch, vor allem bei Tiktok. Was dort empfohlen wird, kann zum Bestseller werden. Die Verlage schöpfen neue Hoffnung. Und für Kulturpessismisten brechen schlechte Zeiten an.
Mit „Dragon Ball“ machte er japanische Zeichentrickkunst im Westen populär und erzählte Geschichten von wilden Affen, wunscherfüllenden Drachen und Kung-Fu als Weltverbesserungstechnik. Zum Tod von Akira Toriyama.
Der Schöpfer der Manga-Serie „Dragon Ball“, der japanische Zeichner Akira Toriyama, ist nach Angaben seines Produktionsteams im Alter von 68 Jahren gestorben. „Dragon Ball“ wurde vielfach adaptiert und beeinflusste Generationen von Kindern und Jugendlichen.
Größtmögliche Überraschung: Das Musée Guimet stellt „Genji monogatari“, Japans klassischen Roman, in der modernen Seidenwebkunst eines Altmeisters aus.
Wie geht es nach Hayao Miyazakis Abschied mit seinem Studio Ghibli weiter? Ein Besuch in Tokio.
Literarische Buchhandlungen sind selten geworden, aber „Quichotte“ in Tübingen hält tapfer dagegen. Das hat seinen Grund in einer besonderen Einstellung des Inhabers.
Unter Generalverdacht: Rosemarie Tietze, Maria Rajer und Christiane Körner sind belletristische Übersetzerinnen aus dem Russischen. Der Krieg in der Ukraine hat ihre Arbeit toxisch gemacht. Drei Begegnungen.
Achtung, bissig in jeder Hinsicht: Chloé Cruchaudets ebenso witziger wie einfallsreicher Comic über Marcel Prousts Haushälterin Céleste Albaret.
Totgesagte lebten auch schon mal länger: Für die Anime-Serie „Onimusha“ holt Netflix einen antiquierten japanischen Videospielklassiker aus der Versenkung und den Regisseur Takashi Miike mit an Bord.
Die Anime-Serie läuft bei Netflix.
Ein Riesenspaß, geschrieben von einem kleinen Mädchen und gezeichnet von dessen Vater: „Karate Police“ ist ein Comic, der unschuldig auf Klischees setzt und gerade deshalb höchst unterhaltsam ist.
Der Autor Thomas Sparr hat eine Biographie des Tagebuchs von Anne Frank geschrieben. Dass die Aufzeichnungen des jüdischen Mädchens Weltliteratur werden würden, war lange nicht abzusehen.
Die Leser von morgen haben schon heute große Marktmacht. Das sieht man besonders an den Publikumstagen der Buchmesse.
Die Amazon-Tochter Audible führt den Markt für Hörbücher und Podcasts weltweit an. Wir fragen die Chefs in Berlin und Madrid: Wie haben sie das erreicht?